Begegnung vom 25.05.2009
mit den Organisatoren der 15. Internationalen Schillertage


„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ -  die Arbeit an den 16. Internationalen Schillertagen läuft an, noch bevor das 15. Festival verklungen ist. Die Vorbereitungen für diese Festspiele dauern ein bis zwei Jahre, erklärte das Organisationsteam der Schillertage den „Freunden und Förderern des Nationaltheaters“ bei der jüngsten Begegnung mit den Künstlern des Hauses. Chedramaturg Ingoh Brux und Projektleiter Holger Schulz von der Schauspieldramaturgie des Nationaltheaters haben in den zurückliegenden Monaten eine Vielzahl von Schiller-Inszenierungen im In- und Ausland besucht und  begutachtet. Ihre Auswahl ist bei den 15. Internationalen Schillertagen vom 19. bis 27. Juni zu sehen – dem einzigen Festival, das sich nur einem Autor widmet. Doch neben der Einladung an fremde Bühnen, in Mannheim zu gastieren, haben Brux und Schulz in diesem Jahr ein neue Konzeption der Schillertage durchgesetzt: Sie regten vielerorts eigene Produktionen und Installationen an, die um Schiller kreisen.

„Wir haben praktisch die besten Schiller-Inszenierungen und die interessantesten Regisseure alle schon einmal hier gehabt,“ sagt Brux und verweist auch auf die Foto-Ausstellung im Foyer des Theaters, die Szenenbilder aus der nahezu dreißigjährigen Geschichte des Mannheimer Festivals zeigt. Eine neue Sicht auf Schiller wurde gesucht, die oftmals in Koproduktion mit anderen Bühnen realisiert worden ist. So geht der spanische „Don Karlos“ von Calixcto Bieito am Eröffnungstag auf eine Anregung des Mannheimer Hauses zurück. Die Inszenierung entstand als Koproduktion mit spanischen Bühnen, die das Stück nach Mannheim spielen werden. Die „Maria Stuart“ der dänischen Regisseurin Katrine Wiedemann ist eine Koproduktion der Internationalen Schillertage mit dem Betty Nansen-Theater in Kopenhagen.  Auch das Puppenspiel mit dem drastischen Titel „Am Arsch, Die Räuber“ des Helmi-Theaters Berlin ist – neben zahlreichen anderen Inszenierungen, die jetzt zu sehen sind - auf Anregung Mannheims als Koproduktion entstanden.

Die Mannheimer Festivalleitung hat auch 2009 wieder eine ganze Reihe junger Künstler, vorwiegend aus dem Bereich Tanz und Performance, beauftragt, sich mit Leben und Werk Friedrich Schillers auseinanderzusetzen. Zu diesem Kreis gehört die österreichische  Choreografin Doris Uhlich und ihre Dramaturgin Andrea Salzmann. Die beiden Künstlerinnen, die sich mit Schillers „Johanna von Orleans“ beschäftigten, haben daraus mit über 20 Mannheimer Laien die Performance „Johannen“ erarbeitet.  

Preise
Eintritt zu Begegnungen
10,- €

Für F&F Mitglieder Eintritt
frei !

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Begegnung vom 25.05.2009
mit den Organisatoren der 15. Internationalen Schillertage



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