Ballett Monatsbrief Juli Neues vom Kevin O’Day-Ballett Mannheim
Liebe Ballettfreunde,
kurz vor Spielzeitende freuen wir uns auf einen weiteren Höhepunkt der Saison: Am 14. und 15. Juli präsentieren Tänzer unseres Ballettensembles bei der Choreografischen Werkstatt im Studio Werkhaus eigene Choreografien. Themen wie Kindheit und Melancholie, Zukunft und Bestimmung, Liebe, Fantasie, Aberglaube und Freundschaft haben sechs Tänzer zu eigenen Arbeiten inspiriert. Wenn Sie schon jetzt wissen wollen, was die Choreografen von Morgen zu erzählen haben, dann können wir Ihnen diesen Abend sehr empfehlen.
Am 09. Juli haben wir aufgrund einer Erkrankung im Ensemble eine Vorstellungsänderung beim Ballett: Statt der Metamorphosen wird das Ensemble zum vorerst letzen Mal Kevin O’Days TanzTon/Strom/TonTanz zeigen. Als Newsletter-Abonnenten mit Karten für diesen Abend sind sie herzlich eingeladen, im Anschluss an die Vorstellung zusammen mit Besuchern der Mozartsommer-Vorstellung SARAY – Mozart alla turca eine türkische Nacht zu feiern. Sie erwartet nach den Vorstellungen ein schönes Musikprogramm mit türkischem Büffet.
Sind Sie verheiratet? Verschwistert? Verbrüdert? Verbandelt? Am 12. Juli laden wir alle Paare und die, die es werden wollen, zum Ballettabend Entre Deux ein. Zum einmaligen Sonderpreis „two for one“ können Paare Mannheims dort einen leidenschaftlichen Abend genießen.
Mehr über unsere Vorstellungen bis zum Ende der Spielzeit können Sie in unteren Teil des Newsletters nachlesen.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Interesse und senden beste Grüße vom Kevin O’Day-Ballett Mannheim
Vorstellungen
TanzTon/Strom/TonTanz
Ballett von Kevin O’Day
Besonderheiten laden zur Entdeckung ein: Kevin O’Day bringt das Publikum direkt auf die Bühne, Zentimeter entfernt von den Tänzern. Die Auftragskomposition John Kings für Posaunen, Flügel und Computer, der live gespielte Musik im Moment ihres Entstehens bearbeitet und wiedergibt, verspricht das Opernhaus unter Strom zu setzen!
Montag, 09. Juli, 19.00 Uhr, Opernhaus/Raumbühne
Entre Deux
Ein Abend für Paare mit Choreografien von Dominique Dumais, Kevin O’Day, Luches Huddleston Jr., Robert Glumbek, Emily Molnar, James Kudelka, Lukas Timulak
Ein Pas de deux ist ein getanzter Schritt zu Zweien – er bedarf einer Vereinigung, ohne sich zu verlieren. Ein Pas de deux ist auch ein Dialog, ein Zwiegespräch – Rede und Gegenrede, selbst in der Stille. Entre Deux zeigt Pas de deux international renommierter Choreografen – Ballett intensivster, konzentrierter Kommunikation.
Donnerstag, 12. Juli, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Für Paare: two for one
Choreografische Werkstatt
Am 14. und 15. Juli 2007 präsentiert das Kevin O’Day-Ballett Mannheim um 20.00 Uhr im Studio Werkhaus sechs neue Choreografien, die Tänzer des Ensembles in den letzten Wochen entwickelt haben. Die Choreografische Werkstatt wurde vor zwei Jahren von Ballettdirektor Kevin O’Day und seiner Stellvertreterin Dominique Dumais ins Leben gerufen und bietet Tänzern, die ein Interesse haben ihr choreografisches Können zu entwickeln, eine Plattform. Dem Ensemble einen solchen Rahmen zur Verfügung zu stellen, ist Teil des Konzepts Kevin O’Days für das Ballett Mannheim als Tanzlabor: „Wir sind überzeugt, dass das Handwerk eines Choreografen gepflegt und gefördert werden muss. Von dem choreografischen Können unserer Tänzer sind wir immer wieder sehr beeindruckt.“
Das melancholische Gedicht Little Boy Blue des amerikanischen Autors Eugene Field liegt der Choreografie von Luches Huddleston Jr. zu Grunde, die kindlich-spielerische Bewegungen im Tanz aufgreift. Guillaume Hulot sucht in seiner Arbeit nach Bewegungen, die sich bewusst vom akademischen Tanzvokabular abgrenzen und zeigt ein Solo über Aberglauben zu der Musik der britischen Band The Kills. Luis Eduardo Sayago fragt, wie Bestimmung und Schicksal das Leben beeinflussen können – auf der Tanzfläche kreuzen sich Wege und gehen auseinander. Die Frage nach dem, was noch kommen könnte, bestimmt auch die Choreografie von Zoulfia Choniiazowa: Eine russische Tradition lässt am Weihnachtstag Menschen in die Zukunft blicken – fünf Frauen begegnen im Tanz ihrer ganz eigenen Vorsehung. Sehr konkreten Zukunftsvisionen widmet sich auch Veronika Kornová in ihrem Trio über Liebe, Vertrauen und Heirat. Begleitet von Schuberts Streichquartett Nr. 14 in d-moll begegnen in Moritz Ostruschnjaks Choreografie reale Menschen imaginierten Freunden in einem Trio über die Faszination der Fantasie.
Die Choreografische Werkstatt 2007 bietet ein abendfüllendes Programm mit abwechslungsreichen, neu entwickelten Choreografien, persönlich und einzigartig erzählt.
Samstag, 14. Juli, 20.00 Uhr, Studio Werkhaus
Anschließend Premierenfeier im Casino
Sonntag, 15. Juli, 20.00 Uhr, Studio Werkhaus
Time and other Matter oder Das Gewicht der Zeit
Zweiteiliger Ballettabend von Dominique Dumais
Time and other Matter wirft die Frage auf, ob Zeit Materie ist. Welche Bedeutung hat sie? Zeit wird vor allem erlebbar in der Sicht auf die eigene Vergangenheit, die eigenen Erinnerungen, die der Mensch in sich trägt. Eine Suche nach der Balance zwischen Leichtigkeit und Schwere zu der Musik von David Lang.
Samstag, 21. Juli, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Dienstag, 24. Juli, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Aufführungen
Montag, 09. Juli
TanzTon/Strom/TonTanz
19.00 Uhr, Opernhaus/Raumbühne
Zum vorläufig letzten Mal
Donnerstag, 12. Juli
Entre Deux
19.30 Uhr, Schauspielhaus
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Für Paare: two for one
Samstag, 14. Juli
Premiere Choreografische Werkstatt
20.00 Uhr, Studio Werkhaus
Anschließend Premierenfeier im Casino
Sonntag, 15. Juli
Choreografische Werkstatt
20.00 Uhr, Studio Werkhaus
Samstag, 21. Juli
Time and other Matter
19.30 Uhr, Schauspielhaus
Dienstag, 24. Juli
Time and other Matter
19.30 Uhr, Schauspielhaus
Zum vorläufig letzten Mal 
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