Begegnung vom 21.02.2018
mit CELINA RONGEN und BENJAMIN PAUQUET

Zwei junge, doch in ihrer Persönlichkeit schon deutlich geprägte Künstler stellte Dramaturgin Caroline Losch bei der jüngsten Begegnung vor. Celina Rongen (zu sehen in 1984, Dosenfleisch, Für immer schön)  und Benjamin Pauquet (in 1984, Hedda Gabler). Frau Rongen, in Aachen geboren, erlebte in der Theater-AG der Schule, „dass ich dort alles machen kann, ohne es selbst zu können“. Auf die renommierte Schauspielschule Ernst Busch in Berlin folgten vorerst kleine Rollen an den großen Berliner Bühnen: „Claus Peymann grüßte immer sehr freundlich“. An ihr Vorsprechen in Mannheim erinnert sich Caroline Losch noch allzu gut. „Sie stand  gefühlte sieben Minuten stumm vor uns, bevor sie „die Beate“ sprach -  wer war „die Beate“? Es war die schweigende Beate Tschäpe in einem Stück von Jellinek…“ Man glaubt Celina Ronge sofort, dass sie „nicht nur Sympathieträger“ spielen will, nicht nur Julia und Gretchen. Ihre Traumrollen wären „alle Zofen“ in Genets Stück, oder auch die Brünhild in Hebbels Nibelungen. Benjamin Pauquet würde gerne Shakespeare spielen, Hamlet etwa oder Jago. Er kam, geboren in Marburg, gleichfalls über die Schauspielschule Ernst Busch nach Dresden, wo er sieben Jahre blieb und sage und schreibe 212mal in „ Tschick“ auftrat und aus diesem Stück nach dem Jugendbuch von Wolfgang Hermsdorf - laut Werkstatistik des deutschen Bühnenvereins  das meistgespielte zeitgenössische Stück  der letzten Jahre – auch gleich noch überzeugend zitierte. Es war viel vom Vorsprechen die Rede, von der zermürbenden Suche nach dem ersten Engagement, vom noch schwereren Aufstieg aus kleinen Bühnen. Ein harter Beruf. Beide Künstler, die erst seit einem Jahr dem Mannheimer Ensemble angehören, gehen mit Burkhard C. Kosminski im Herbst nach Stuttgart. Schade !


 

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Preise

Eintritt zu Begegnungen
10,- €


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