Begegnung vom 19.07.2017
mit ELMAR GOERDEN

Elmar Goerden hat eine eindrucksvolle Vita mit Stationen an der Schaubühne Berlin , dem  Staatstheater Stuttgart, dem Residenztheater München und dem Theater Bochum. Er zählt heute zu den profiliertesten Regisseuren Deutschlands und ist mit Wallenstein in der nächsten Spielzeit mit der sechste Inszenierung am Nationaltheater betraut. Das Gespräch mit ihm, unter der Leitung von Ingoh Brux, kreiste fast ausschließlich um dieses Projekt. Grundlage der Inszenierung ist einmal die Beschäftigung mit dem historischen Stoff und dessen Verwertung in der Aufführung. Die Deutung erfolgt zum Teil auch über die Besetzung, so wird Ragna Pitoll den Wallenstein, Katharina Hauter den Max Piccolomini spielen. In Goerdens Deutung ist Wallenstein ein Grübler und Denker ( „ Großmelancholiker“ ), der nicht handelt obwohl um ihn herum die Welt zusammenbricht. Der Zuschauer beobachtet den schon vorneherein absehbaren Fall des Helden. Dabei wird der Krieg selbst nicht direkt gezeigt, die Grausamkeiten werden mit  Absprachen und Schriftstücken begangen. Hier sieht Goerden Parallelen zur der aktuellen Fernsehserie „ House of Cards“. Im Rückblick auf seine Arbeiten am NTM zeiget sich Elmar Goerden beeindruckt von der Qualität des Schauspielensembles und  gewann die Sympathie der Zuschauer mit außerordentlich positiven Eindrücken von der Stadt Mannheim.


 

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Preise

Eintritt zu Begegnungen
10,- €


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