Monatsbrief Kevin O’Day Ballett Juli
Premiere Choreografische Werkstatt
In der Choreografischen Werkstatt wechseln die Tänzerinnen und Tänzer des Ballettensembles die Seiten und zeigen ihr choreografisches Können. Die jährliche Studio-Produktion wurde 2005 von Ballettdirektor Kevin O’Day und seiner Stellvertreterin Dominique Dumais ins Leben gerufen und bietet Ensemblemitgliedern die Möglichkeit eigene Stücke zu entwickeln. „Die Choreografische Werkstatt ist ein guter Nährboden für das Nationaltheater-Ballett“, urteilte der Mannheimer Morgen 2008 über die Talentschmiede des Nationaltheaters. Aus den dort entwickelten choreografischen Ansätzen entstanden schon einige Arbeiten, die später auf Gastspielen oder auf den großen Bühnen des Nationaltheaters gezeigt wurden.
Für ihre Stücke, zu denen dynamische Gruppenchoreografien ebenso zählen wie eindringliche Duette oder Soli, schöpfen die Choreografen aus den verschiedensten Quellen. Die tägliche Probenarbeit kann ebenso zum Ausgangspunkt für eine neue Choreografie werden wie die Auseinandersetzung mit der eigenen Gefühlswelt oder das Interesse an anderen Kunstformen. In diesem Jahr beteiligen sich so viele Ensemblemitglieder wie nie zuvor am Programm der Choreografischen Werkstatt. So werden Zoulfia Choniiazowa, Maria Eugenia Fernández, Miguel González Muelas, Mami Hata, Sigmund Hegstad, Hitomi Kuhara, Louis Laberge-Côté, Tyrel Larson, Brian McNeal, Julie Pécard und Luis Eduardo Sayago mit eigenen Stücken vertreten sein. Aufgrund der großen Nachfrage im letzten Jahr sind dieses Mal erstmals vier Vorstellungen des Programms im Studio zu sehen, das am 21. Juli zur Premiere kommt.
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Die Spielzeit neigt sich dem Ende entgegen und viele Produktionen des Balletts stehen im Juli zum letzten Mal in dieser Spielzeit auf dem Programm, so Dominique Dumais’ neueste Arbeit Garden of Other (4. und 13. Juli) sowie Kevin O’Days Handlungsballett Romeo und Julia (7. Juli).
Bitte beachten Sie, dass der dreiteilige Ballettabend Bang on it! (26. Juli), der mit viel Livemusik das Zusammentreffen von Tanz und Rhythmus zelebriert sowie Dominique Dumais’ Ballett Frida Kahlo (2. und 16. Juli), das sich mit ausdrucksstarken Bildern dem Leben und Werk der bekannten mexikanischen Malerin widmet, in der nächsten Spielzeit nicht wieder aufgenommen werden.
Mit einer Vorstellung der Choreografischen Werkstatt beschließt das Ballett am 28. Juli die aktuelle Spielzeit. Dann heißt es auch Abschied nehmen von der langjährigen Tänzerin des Ensembles Mami Hata und dem kanadischen Tänzer Louis Laberge-Côte, die in diesem Programm beide noch einmal zu sehen sind. Auch der spanische Tänzer Miguel Angel Pla verlässt die Compagnie zum Ende der Spielzeit, er tanzt noch einmal in Bang on it! am 26. Juli. Als Neuzugänge kommen Malthe Clemens (Dänemark) und Dávid Kristóf (Ungarn) ab September ins Ensemble. Michelle Cheung, bisher Gasttänzerin bei Kevin O’Day Ballett Nationaltheater Mannheim, wird als festes Mitglied der Compagnie engagiert.

Die Termine im Juli
Sa, 2. Juli, 19.30 Uhr, Opernhaus, Frida Kahlo
Mo, 4. Juli, 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Garden of Other
Do, 7. Juli, 19.30 Uhr, Opernhaus, Romeo und Julia Zum letzten Mal i. d. Spielzeit
Mi, 13. Juli, 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Garden of Other Zum letzten Mal i. d. Spielzeit
Sa, 16. Juli, 19.30 Uhr, Opernhaus, Frida Kahlo Zum letzten Mal i. d. Spielzeit
Do, 21. Juli, 20 Uhr, Studio, Choreografische Werkstatt Premiere anschließend Premierenfeier im Casino
Sa, 23. Juli, 20 Uhr, Studio, Choreografische Werkstatt
So, 24. Juli, 20 Uhr, Studio, Choreografische Werkstatt
Di, 26. Juli, 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Bang on it! Zum letzten Mal i. d. Spielzeit
Do, 28. Juli, 20 Uhr, Studio, Choreografische Werkstatt Zum letzten Mal i. d. Spielzeit
Ich freue mich, Sie bald im Theater zu sehen.
Eva-Maria Steinel
Ballettmanagement und Dramaturgie
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