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Begegnung vom 12.03.2008 mit dem Kevin O’Day-Ballett Mannheim
Trotz Regen und Sturm fanden sich eine große Zahl von Freunden und Förderern
zu unserer schon traditionellen jährlichen Begegnung mit dem Ballett im Tanzhaus Käfertal ein. Die Kompagnie hatte eingeladen zu einer Vorführung der Lieblingsszenen aus dem Repertoire der Spielzeit 2007/2008 (Director’s Choice) sowie Ausschnitten aus der Probenarbeit zu Résonances Chopin von Dominique Dumais.
Der Ballettdirektor Kevin O’Day eröffnete das Programm mit einem Ausschnitt aus der Produktion Per Du II mit Wolfgang, Arnold & Joseph. Anhand eines Satzes aus dem Klarinettenkonzert von Mozart erläuterte er den Zuschauern, wie er sich mit Hilfe der Choreografie der Person des Komponisten genähert hat. Im wahrsten Sinne des Wortes hautnah erlebten die Freunde die Umsetzung der Musik in tänzerische Formen. Ausschnitte aus der Verklärten Nacht von Schönberg sowie der Abschiedssymphonie von Haydn boten weitere Beispiele seines kreativen Schaffens. Die Anpassungsfähigkeit der Tänzer und Tänzerinnen wurde demonstriert beim raschen Übergang auf Ausschnitte aus dem Publikumserfolg Delta Blues, wo eine völlig anders geartete Tanzsprache demonstriert wurde. Die Stücke Boom Boom und Am I Wrong verfehlten nicht ihre Wirkung auf die Freunde, das Mitleid galt dem inzwischen schon sehr mitgenommenen Krokodil. Auf Wunsch der Freunde wurde eine weitere Nummer aus Delta Blues präsentiert. Vielfach gewünscht und mit großem Beifall bedacht wurde das von Ching-Yi Ping getanzte Solo zur Musik von Muddy Waters.
Neben den Choreografien von Kevin O’Day bestand Gelegenheit Dominique Dumais’
Probenarbeit zu Résonances Chopin zu sehen. Wie der Titel aussagt, geht es Dominique Dumais darum, Schwingungen, die durch die Musik Chopins im Körper ausgelöst werden, mit tänzerischen Mitteln darzustellen. Der Ausschnitt aus der Probenarbeit machte Lust, die fertige Produktion im Theater anzusehen.
Nachdem die Mitglieder der Kompagnie durch die
Freunde mit kleinen Osterhasen beschenkt wurden, trafen sich Tänzer und Freunde im Foyer, wo bei Getränken und kleinen Happen noch lange über das Ballett und über das Theater diskutiert wurde. Eines ist nach diesem Abend ganz sicher: Ein Besuch bei unseren Freunden vom Ballett steht auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder auf dem Programm.
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