Pressestimmen Oper Spielzeit 2007/2008


Gioacchino Rossini
La Scala di Seta (Die seidene Leiter)

„Man sitzt da, genießt und schmunzelt staunend […].“ (Mannheimer Morgen, 23.10.2007)



Mit Rossinis „Seidener Leiter“ startet die Mannheimer Oper turbulent und gelungen in die neue Spielzeit.“ (Mannheimer Morgen, 23.10.2007)



Die temporeiche Inszenierung von Lukas Hemleb funktioniert, und die Musikalisierung durch die Solisten und das orchester unter dem neuen Ersten Kapellmeister Alexander Kalajdzic zeigt einmal mehr, welches Qualitätspotenzial am Nationaltheater abrufbar ist.“ (Mannheimer Morgen, 23.10.2007)



Ein Operchen wie frisch gebackener Streuselkuchen, sehr locker, köstlich banal im Geschmack.“ (Die Rheinpfalz, 23.10.2007)



Ein Extralob also für die von Andrea Schmidt-Futterer entworfenen Kostüme im ansprechenden 18.-Jahrhundert-Look […].“(Die Rheinpfalz, 23.10.2007)



Und weil auch der Dirigent Alexander Kalajdzic das hochgefahrene, klein besetzte Orchester tüchtig rackern und Rossinis schon im Frühstadiumunsterbliche Musik mit wackerer Beiläufigkeit präsentieren lässt, wird nicht einmal die zwei Stunden Grenze erreichende Petitesse fast von selber zur amüsiert beklatschten Abendunterhaltung.“ (Die Rheinpfalz, 23.10.2007)



[…] bereits Rossini lässt bei aller spielerischen Leichtigkeit diese Eindimensionalität nicht zu, und es ist das große Verdienst von Lukas Hemleb, diesen Ansatz konsequent umgesetzt und ausgebaut zu haben. Charaktere entstehen, oft gegen den Textstrich gebürstet, mit Eigenleben, zumeist schreiend komisch, zugleich subversiv, listig aufbegehrend, sprunghaft, […].“ (Opernnetz.de, 23.10.2007)



atemberaubende Inszenierung“ (Opernnetz.de, 23.10.2007)



Alexander Kalajdzic übersetzt die spielerische Leichtigkeit in entzückende, verzückende Musik. Konzentriert, farbenreich, elegant und federnd, oft mitreißend, mitunter grotesk, wo es die Handlung evoziert. Großes Dirigat mit großer Musik, die verzaubert, vereinnahmt und eine Ahnung aufkommen lässt, wie das Leben sich immer neu erfinden könnte.“ (Opernnetz.de, 23.10.2007)



Sechs Gesangssolisten, die ihr Bestes geben: Urkomisch und souverän Uwe Eikötter als Vormund Dormont. Marina Ivanova in der Rolle der Giulia betörend schön, ihre unglaublichen Koloraturen in Perfektion. Andrea Szántó gibt Lucilla eine wundervoll durchtriebene, Ohnmachten auf Bestellung produzierende Charakteristik, wobei ihr unverwechselbares Timbre, stimmliche Sicherheit und Glanz die Rolle enorm aufwerten. Dänenimport Lars Møller, formidabler Beau wie franzosentransfer Boris Grappe, schlagen am Nationaltheater voll ein.“ (Opernnetz.de, 23.10.2007)



Lars Møller spielt sich an diesem Abend ins Zwerchfell des Mannheimer Publikums, dazu kommt seine angenehme Stimmführung, sonor und zugreifend. Ein Gewinn für das Ensemble wie Boris Grappe als der perfekte Stutzer und Narzisst Blansac, mit seiner wunderbar schlanken und eleganten Stimme. Simon Edwards verkörpert stilsicher den Dorvil, sein strahlender Tenor meistert die unglaublich hohe Partie ohne Fehl und Tadel.“ (Opernnetz.de, 23.10.2007)



Minutenlange Ovationen“ (Opernnetz.de, 23.10.2007)



Fazit: Ein Fündlein, das aufzuheben (im dreifachen Hegelschen Sinn) sich verlohnte.“ (Opernnetz.de, 23.10.2007)



Das Bühnengeschehen hatte Tempo und Schwung, […].“ (Die Rheinpfalz, 26.10.07)



Sie [die Sänger] dürfen sich auf das inspirierend anfeuernde Nationaltheaterorchester unter dem Ersten Kapellmeister Alexander Kalajdzic stützen, der die Sänger wunderbar frei atmen lässt und auf händen trägt.“ (Mannheimer Morgen, 26.10.07)



Der Regisseur lässt seine ausgezeichneten Sängerdarsteller mit höchst vergnüglichen Gags agieren.“ (Der Neue Merkur, Novermber 2007)



herzerfrischende, gelungene Produktion“ (Der Neue Merkur, Novermber 2007)



Leicht federnd und spritzig wie Champagner klingt es aus dem erhöhten Graben.“ (Der Neue Merkur, Novermber 2007)


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Gottfried Greiffenhagen
Jetzt oder nie – Die Comedian Harmonists II

„An der Mannheimer Oper ist der Schauspieler Ernst Alisch eine Idealbesetzung für den Gründer der Gesangsgruppe.“ (Darmstädter Echo, 09.11.07)



Regisseur Olaf Strieb versteht es, die verwobenen Handlungsstränge transparent zu machen.“ (Darmstädter Echo, 09.11.07)



Gottfried Greifenhagens „Comedian Harmonists Teil 2 – jetzt oder nie“ gelingt im Nationaltheater Mannheim sehr gut“ (Mannheimer Morgen, 09.11.07)



Es hat heftig gedonnert. Nicht akustisch, sondern emotional.“ (Mannheimer Morgen, 09.11.07)



Steffen Häuser (Tenor Harry Frommermann), Frank Bahrenberg (Bassist Robert Biberti), Carlos Horacio Rivas (Tenor Ari Leschnikoff), Karl Heinz Herber (Tenor erich A. Collin), Alexander Franzen (Bariton Roman Cycowski) sowie Jan-Andreas Kemna (Pianist Erwin Bootz) sind wie geschaffen für ihre Rollen und die Lieder.“ (Mannheimer Morgen, 09.11.07)



Grandios.“ (Mannheimer Morgen, 09.11.07)



Michael Cook hat das Ensemble musikalisch exzellent vorbereitet. Der Saal tobt am Ende – und will immer mehr. Das Nationaltheater feiert einen emotionalen Erfolg. Das wird ein Kassenschlager.“ (Mannheimer Morgen, 09.11.07)



magische Atmosphäre“ (Rhein-Neckar-Zeitung, 09.11.07)



zugkräftige Fortsetzung“ (Rhein-Neckar-Zeitung, 09.11.07)



schauspielerische Glanzleistungen der sechs Sänger“ (Die Rheinpfalz, 09.11.07)


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Giuseppe Verdi
La Traviata

„[…] Starke Bilder blieben in Erinnerung von Freyers Inszenierung, die choreografierten Todesvisionen Violettas im dritten Akt ebenso wie die Todesboten, die am Ende hintereinander über den Laufsteg vor und rückwärts schleichen. […]


Eindrucksvolle Präsenz und sängerische Kultiviertheit ließ der Bariton daneben einfließen. Und die irreale Art von Cornelia Ptassek, ihre Phrasen zu singen, passte bestens in das Regiekonzept. […]“

Rhein-Neckar-Zeitung



[…] Sensationell war zweifellos das Debüt Cornelia Ptasseks in der Titelrolle – ihre Kult-Arien sang sie mit großer lyrischer Intensität. Kein bisschen verrucht oder gar forciert, sondern in der Tat mit jener unverfälschten Kindlichkeit, die zum Freyer’schen Spiel-Konzept passte.“

Allgemeine Zeitung Mainz



Selten hat man Alfredos Trinklied so kultiviert gehört, selten die Liebesduette so innig und intim. […] Die ausgesprochen runde und weiche Stimme von Jean-Francois Borras als Alfredo passte wundervoll in dieses Konzept.

[…] Insgesamt ein sehens- und vor allem hörenswerter Abend.“

Die Welt



[…] Großer, fast einhelliger Beifall für eine denkwürdige Aufführung, die die Reise nach Mannheim lohnt.“

Stuttgarter Zeitung



[…] Dass die Oper zu Recht La Traviata heißt, obwohl sie drei tragende Rollen vorzuweisen hat, zelebriert Cornelia Ptassek als Violetta. Ergreifend in den überragenden Piani, strahlend in den Duetten, klangfarbenreich und differenziert, eine absolute Spitzenleistung. Auch schauspielerisch eine Freyersche Augenweide. Alfredo Germont meisterlich gesungen und gespielt von Jean-Francois Borras. Sein eleganter, erotischer Tenor gibt der Figur die adäquate Färbung. Anrührend, wie Thomas Berau den Parkinson-geronnenen Ausdruck des zur Empathie anfänglich unfähigen Giorgio Germont mimt, um dann ein menschliches Gesicht zu bekommen. Stimmlich überragend und ebenso bejubelt wie seine beiden Kollegen. Ein Trio, das alleine schon den Besuch zum Muss macht.

Nahtlos an die hohe Qualität knüpfen die Nebenrollen an: Yanyu Guo als Flora, Tobias Haaks als Gastone, Boris Grappe in der Rolle des Baron Douphol, Martin Busen als Marquis, Patrick Schramm gibt den schrägen Doktor Grenvill.

Choreografisch, schauspielerisch und sängerisch eine große Darbietung gebend der Chor unter der Leitung von Tilmann Michel. […]“

Opernnetz.de

[…] Das Publikum war in herzlich-begeistertem Beifall einhellig einverstanden mit dem musikalisch und optisch überzeugenden Abend.“

Intellektuell auf höchstem Niveau“

Mannheimer Morgen



Ein großer Abend der Mannheimer Oper“

Opernwelt

[…] Verdis Musik klang nicht mehr nach billigem Kirmes-Tamtam, sondern ungemein ausgefeilt, einfach spannend und gut.“

Meier


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Gaetano Donizetti
Anna Bolena (Oper konzertant)

„In Mannheim war Donizettis Partitur bei Anu Tali in besten Händen. Die Dirigentin führte den Apparat absolut überlegen. Sie agierte mit vitalem Elan und zwingend dramatischem Impuls, setzte stets auf einleuchtende, sängerfreundliche Tempi und zeigte ausgeprägtes Gespür für Feinheiten der Phrasierung, Ausdrucks- und farbgebung. Wie eingangs angedeutet. Ein brillanter Einstand.“ (Die Rheinpfalz, 14.01.08)



Caroline Whisnant sang die Titelrolle hingebungsvoll, expressiv und mit sensiblen Zwischentönen.“ (Die Rheinpfalz, 14.01.08)



Xavier Moreno war […] ein in jeder Beziehung erstklassiger Percy und Frank van Hove ein Heinrich VIII. mit Autorität […].“(Die Rheinpfalz, 14.01.08)



Caroline Whisnant [bestach] durch verblüffend feine Töne und schön leuchtende Pianissimo-Kantilenen. […] Große sängerische Intensität brachte sie in den Schluss, die lyrischen Visionen ebenso eindrucksvoll aussingend wie die leidenschaftlichen Ausbrüche.“ (Rhein-Neckar-Zeitung, 14.01.08)



Frank van Hove sang den Heinrich mit sonorer, felsenfester Prägnanz einese nobel tönenden Baritons. Mit warmem, farbenreichem Mezzo, dunkel glühender Leidenschaft und flammender Dramatik gab Susan Maclean eine hochpräsente Seymour, und sie hatte auch die geschmeidige, herrlich ausgesungene Lyrik, die in den Kavatinen benötigt wird. Zu einem höchst spannenden Höhepunkt der Aufführung geriet ihre Aussprache mit Anna.“ (Die Rheinpfalz, 14.01.08)



Es gibt hier nichts, aber auch gar nichts auszusetzen.“ (Mannheimer Morgen, 14.01.08)



[…] der Musik fehlte das Theater. Aber, so werden nicht wenige unter den leidenschaftlichen Operngängern denken: Genau das hat es ja möglich gemacht, diese herausragend strahlende Musik- und Gesangsereignis, das in einer Konzentration und Stringenz über die Bühne fegte, wie das aus dem komplexen Musiktheater sonst wohl nicht möglich wäre.“ (Mannheimer Morgen, 14.01.08)



[…] und wie Caroline Whisnant […] diese Anna-Töne fein gestaltet, diese Stimmung zwischen Leben, Einsamkeit und Tod ins Mannheimer Opernhaus intim aussendet, hat große Klasse. Zumal sie von einer Allianz begleitet wird, der an diesem Abend alles gelingt: metrische Präzision, sängerisches Mitatmen und ein Klang, der kompakt gedrungen und durchhörbar leuchtend zugleich ist.“ (Mannheimer Morgen, 14.01.08)



exzellente Ensembleleistung“ (Mannheimer Morgen, 14.01.08)


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Giacomo Puccini
Il Trittico

„[…] Zum Niveau passte, dass Kalajdzic und das Orchester sich gegenüber der dichten, vertrackten und schnelle Reaktionen fordernden Partitur brillant behaupteten. Einerseits mit viel Sinn für die transparente Vereinzelung der Ereignisse, erklang die Partitur, wo sie musste, mit veristischer Schroffheit und Mut zum Hässlichen. Dann, etwa in den Arien "Hai ben ragione" (Luigi) "Senza Mamma" (Angelika) oder "O mio babbino caro" (Lauretta), gelang jener klingende Bogen, der lange Phrasen wie auf Säulen trägt. Wie erwähnt: ein sehr gelungener Abend, den Mannheim spontan mit Emotionalität feierte.“

Mannheimer Morgen

[…] Musikalischer Höhepunkt des Abends war, wie die deftig kostümierte Cornelia Ptassek als Lauretta mit dem wirkungssicheren Ohrwurm nicht nur ihren „babbino caro“, sondern auch das Publikum um den Finger wickelte. […]“

Opernwelt

Das Mannheimer Nationaltheater feiert mit der Premiere von Puccinis ‚Il Trittico’ einen großen Opernabend.“

An der Seite der Sänger stand unter der Leitung Alexander Kalajdzic ein äußerst umsichtig, sensibel agierendes Orchester des Nationaltheaters. Ein Teppich für die Sänger, aber auch voller Emphase, voller Intensität und Begeisterungsfähigkeit, wenn es galt, im Sinne des italienischen Maestros dem Affen Zucker zu geben. Gänsehaut garantiert – diese Produktion hat das Potenzial, ein Pubilkumsrenner zu werden. Zu Recht.“

Rheinpfalz


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Richard Wagner
Der Fliegende Holländer

„[…] Für musikalische Glücksmomente sorgte neben einem auftrumpfenden Chor (Einstudierung: Tilman Michael) Friedemann Layer am Pult des Nationaltheaters. Man hörte Farben und Details, die sonst in falsch verstandener und deplatzierter Emphase niedergebügelt werden. Man hörte, wie viel diese Oper Weber oder Meyerbeer zu verdanken hat.“

Rheinpfalz



[…] Zu dieser Klarheit passt bestens Friedemann Layers Dirigat. Scharf konturiert und geradezu kernig fordert er einen bohrenden, immer wieder dynamisch nachhakenden Klang heraus. Großartig die choreografisch geschickt bewegten, von Tilman Michael einstudierten Chöre, die als Gespensterchöre zudem elektronisch verstärkt auseinandergefächert werden. […]“

Darmstädter Echo


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Gian Francesco de Majo
Alessandro

„Regisseur Günter Krämer greift für die Mannheimer Wiederaufführung weidlich tief in die Theaterkiste und weiß […] tatsächlich zu bezaubern.“ (Rhein-Neckar-Zeitung, 02.06.08)



Das Auge kann sich kaum satt sehen und wird immer wieder überrascht […].“ (Rhein-Neckar-Zeitung, 02.06.08)



Die italienischen Arien, das deutsche Libretto, die tänzerische (was sonst?) Musik – das inspiriert.“ (Rhein-Neckar-Zeitung, 02.06.08)



Was bleibt, ist der ungeheure exotische Zauber […].“(Rhein-Neckar-Zeitung, 02.06.08)



Die Sängerinnen Marie-Belle Sandis (Porus), Cornelia Ptassek (Cleofide), Iris Kupke (Erissena), Katharina Göres (Gandartes), und Gundula Schneider (Timagenes) leisten insgesamt betörende Stimmakrobatik mit häufig berührenden Momenten […].“(Rhein-Neckar-Zeitung, 02.06.08)



Die Schauspieler Daniel Schüßler (Alexander), Victor Schefé (Porus) und erwähnt Traute Hoess (Cleofide) geben den Rollen im altertümlichen Deutsch des authentischen Mannheimer Librettos von 1766 Charakter und historische Vielschichtigkeit.“ (Rhein-Neckar-Zeitung, 02.06.08)



[…] Cornelia Ptassek als Cleofide lässt natürlich aufhorchen. In ihrer Treue-Arie „Digli ch’io son fedele…“ gibt sie einmal mehr eine Kostprobe ihrer sehr charakteristischen Phrasierungstechnik, mit der sie die Töne elastisch legatissimo aneinanderreiht, als fielen Tropfen reinen Parfums ins heilignüchterne Wasser.“ (Mannheimer Morgen, 02.06.08)



Iris Kupkes Erissena beeindruckt ebenfalls, mit einer bestens intonierten Sprechstimme genauso wie durch ihren Gesang, etwa in der Koloratur-Arie „Di rendermi la calma prometti“, die sie leicht und intonationssicher mit heller Trauer versieht.“ (Mannheimer Morgen, 02.06.08)



Der Klang ist solide, so etwas wie der Feld in der verrückt-genialischen Brandung dieses tollkühnen Abenteuers.“ (Mannheimer Morgen, 02.06.08)



Günter Krämer gelingt mit seiner Inszenierung ein exzellenter Wurf, eine Herausforderung, die ein brillantes Ensemble mit sichtlichem Vergnügen annimmt, die ein versiert und engagiert aufspielendes Orchester meistert, ein intellektuelles und künstlerisches Vergnügen für das Mannheimer Publikum, das sich nicht satt sehen, satt hören, satt denken und assoziieren kann während des knapp drei Stunden-Spektakels.“ (Opernnetz)



Statt Langeweile subtile Unterhaltung“ (Opernnetz)



Jürgen Bäckmann (Bühne) und Falk Bauer (Kostüme) brennen ein Feuerwerk ab an zündenden Ideen, märchenhafter Ausstattung.“ (Opernnetz)



Paul Kribbe bringt den vorzüglichen Bewegungschor und die hoch motivierte Statisterie choreographisch auf Linie.“ (Opernnetz)



Tito Ceccherini führt das Orchester des Nationaltheaters zu spritziger Italianità […].“(Opernnetz)



Das Gesangsensemble überzeugt ausnahmslos. Cornelia Ptasseks großer, solitärer Sopran, ihre seelenmalende Stimme gibt der Cleofide Profil und Ausstrahlung. Ihre tänzerische Seite wird mit Hua Shan-Bähr in beeindruckender Manier von einer Gehörlosen dargestellt. […] Lars Møller überzeugt doppelt: Sein Bariton bellissimo, sein Spiel dem Profischauspieler und Könner Daniel Schüssler (der andere Alexander) absolut ebenbürtig. Umjubelt auch Iris Kupke in der Rolle der Erissena, mit wunderschönen Koloraturen. Beeindruckend Marie-Belle Sandis in der Rock-Hosenrolle des Poro. Eine vorzügliche Gesangsleistung darf auch Katharina Göres als Gandarte und Gundula Schneider in der Rolle des Timagene attestiert werden. Umjubelt die chansonierende Traute Hoess aus dem Schauspielensemble, aus dem Victor Schefé einen spannenden Poro gibt.“ (Opernnetz)


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Leos Janàcek
Jenufa

„In ihrer ersten Mannheimer Regiearbeit gelingt Generalintendantin Regula Gerber mit Leoš Janáčeks „Jenufa“ ein mustergültiger Opernabend.“ (Mannheimer Morgen)



Aus dem Graben brodelt und rumort es. […] Was dort unten geschieht, ist eine klangliche Zuspitzung dessen, was wir auf der Bühne nicht minder ergreifend erzählt bekommen.“ (Mannheimer Morgen)



Das Publikum feiert bei der Premiere zehn Minuten lang eine exzellente Regie, ein wunderbares Ensemble und ein Orchester, das grandios und stark aufspielte und vieles zu erzählen hatte.“ (Mannheimer Morgen)



Bewegende Szenen finden sich überall, zu den ganz starken Momenten gehört im zweiten Akt Gerbers Umgang mit der kleinen, sich nach hinten verjüngenden „slowakischen Bauernstube“, die selbstredend nur blanke Mauern hat. […] In diesem Eisschrank der Emotionen laufen zwei Sängerinnen zu Hochform auf. Das Duell der Ludmila Slepneva (Jenufa) und Susan Maclean (Küsterin) wird zum Duell der weiblichen Innenwelten und Verletzungen, zum fantastischen Duell der weiblichen Innenwelten und Verletzungen, zum fantastischen Duett der Stimmen, in dem sich die beiden in Phrasierungskunst, Emphase und Ausdruck gegenseitig übertreffen.“ (Mannheimer Morgen)



Ein Bühnenzauber sondergleichen.“(Mannheimer Morgen)



Eine ausgezeichnete Ensembleleistung. Ohne Makel. Nach „Il trittico“ und „Alessandro“ setzt das Haus am Goetheplatz seinen Höhenflug fort. Bravo!“ (Mannheimer Morgen)



Auf hohem Niveau bewegte sich auch der musikalische und sängerische Teil der Aufführung unter Friedemann Layers vorbildlicher Stabführung.“ (Rheinpfalz)



Mannheims Generalintendantin gelang ein schlüssiges, […] überaus bühnenwirksames Arrangement.“ (Rheinpfalz)



Ihre theatralische Substanz verdankt Gerbers Inszenierung eindeutig der konturenscharfen Personenführung, die Charaktere und Situationen, die emotionalen Spannungen und Konflikte zwischen den Hauptfiguren eindringlichst darstellt.“ (Rheinpfalz)



Friedemann Layer sorgte für Feinschliff des orchestralen Zusammenspiels und makellose Tonbalance auch mit der Bühne. Vor allem wurde der Dirigent der atemberaubenden Dramatik (zweiter Akt!), dem bewegenden Pathos der Klage und des humanen Mitleids, der Dostojewskischen Ekstase des Leidens von Janáčeks Musik hoch sensibel, mit zwingendem Nachdruck gerecht.“ (Rheinpfalz)



Mit sängerisch-darstellerisch makellosen Glanzleistungen im Zeichen leidenschaftlicher Hingabe und unbedingten Ausdruckswillens warteten Ludmila Slepneva (Titelrolle) und Susan Maclean (Küsterin) auf.Michail Agafonow (Stewa) imponierte durch dramatische Intensität und tenoralen Glanz, Uwe Eikötter durch ein differenziertes Rollenporträt des Laca. Einwandfrei die restliche Besetzung und Tilman Michaels Chöre.“ (Rheinpfalz)



Regula Gerber schafft das schier Unmögliche: Eine hoch differenzierte, vielschichtige, psychologisch und philosophisch durchdeklinierte Exegese des Jenufa-Stoffes durchzuführen und zugleich stringent, alle platten Klischees, etwaige Courths-Maler-Reminiszenzen vermeidend, eine dramatische Dynamik zu entwickeln, die den Zuschauer bezwingt, ihm vor Augen hält, dass Hoffnung eo ipso das Prekäre der Vereitlung in sich trägt (Ernst Bloch), ohne in den Nihilismus zu verfallen und die Möglichkeit des privaten (psychisch wie materiellen) Überlebens auszuschließen.“ (Opernnetz)



Regula Gerber arbeitet mit einer ausgefeilten Choreografie, deren Feinabstimmung und Deutungsgehalt überzeugen. Mit liebevollen Details […].“ (Opernnetz)



Was Friedemann Layer und das Orchester des Nationaltheaters Mannheim an diesem Abend zu Gehör bringen, kann nur mit den Prädikaten überwältigend und unwiderstehlich vereinnahmend annähernd beschrieben werden.“ (Opernnetz)



Überragend in einem Ensemble auf hohem Niveau Susan Maclean als Küsterin. Die dunklen, dann wieder an Wahnsinn grenzenden und sie überschreitenden, alle Gefühlslagen malenden Töne verdichten sich in ihrer Stimme zu einem großen, stimmigen Seelengemälde.“ (Opernnetz)



Absolute Weltklasse.“ (Opernnetz)



Ludmilla Slepneva singt und spielt tief beeindruckend eine Jenufa, die gekonnt die Entwicklung und das Arrangement mit dem Leben nachzeichnet. Ihr Sopran hat Klarheit, perfekte Technik und vereinnahmende Schönheit.“ (Opernnetz)



Ein Erlebnis Emma Sarkisyan, Grande Dame der Operndiven und Musikprofessorin aus Moskau in der Rolle der Alten Buryia. Immer noch eine Wahnsinnsausstrahlung.“ (Opernnetz)


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