Pressestimmen Orchester Spielzeit 2008/2009


Robert Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy
Chorkonzert, Premiere 24.04.2009

(…) Wie von fern wehen uns die schwermütigen Harmonien aus Robert Schumanns Requiem für Mignon op. 98b an. Das unaufhörliche Fließen zwischen Moll und Dur, zwischen Trauerarbeit und Aufbruch spiegelt in großer Innigkeit jene subtilen Stimmungen wider, die der Leser bei der Lektüre des achten Kapitels in Goethes Wilhelm Meister-Roman nachempfinden mag. Vom ersten Takt an bauen Chor und Orchester des Nationaltheaters eine enorme Spannung auf, die das dynamische Spektrum im ständigen AufundAbschwellen bis an seine Grenzen ausreizt. Der Chor, durch eine Mittelachse getrennt, wird vom vierköpfigen Solistenquartett miteinander verbunden. Jennifer Piazza-Pick, Claudia Kienzler (beide Sopran) sowie Malaika Ledig und Gerda Marta Sanders (beide Alt) gehören dem Chor an, glänzen im lebhaften Wechselgesang durch ausgezeichnete solistische Leistungen. (…) Mannheimer Morgen

(…) Am Nationaltheater erfuhren alle drei Stücke anspruchsvolle, ausgewogene, musikalisch überzeugende Wiedergabe. Chordirektor Tilman Michael disponierte am Pult durchweg umsichtig, hatte den Apparat fest im Griff und stand für konzentriertes Musizieren ein. Besonders beeindruckend erschien dabei die erlesene Qualität des bestens austarierten, fülligen, wandlungsfähigen Chorklangs.
Im Orchester wäre dagegen manchmal etwas größere Konturenschärfe vorstellbar gewesen.
Ohne Fehl und Tadel die Chorsolisten im Schumann-Requiem: Jennifer Piazza-Pick, Claudia Kienzler, Malaika Ledig, Gerda Maria Sanders und Vasile Tartan. Vorzüglich die beiden Solosopranistinnen Antje Bitterlich und Iris Kupke und besonders der Tenor Charles Reid im Lobgesang. Die Rheinpfalz

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