Pressestimmen Schnawwl Spielzeit 2009/2010


Pamela koevoets frei nach den Brüdern Grimm
Achenputtel (DSE), Premiere 05.06.2010
Inszenierung: Jule Kracht

Achenputtel (DSE), Premiere 05.06.2010<br />Nikolai Jegorow und Simone Oswald (Foto Christian Kleiner)<br />
Achenputtel (DSE), Premiere 05.06.2010Nikolai Jegorow und Simone Oswald (Foto Christian Kleiner)

„Schnawwl-Regisseurin Jule Kracht setzt die wortmächtige Vorlage in eine ebenbürtig starke Inszenierung um, die Trauer und komödiantische Heiterkeit sehr bedacht dosiert. […] Diesen Spielplan-Gewinn möchte man gerne zweimal sehen, weil Märchen und Theater sich gegenseitig anspornen, weil sich die Fantasie an der magischen Lichtmalerei von Robert Schlenkermann entzündet und an der treffgenauen Ausstattung von Merle Katrin Seibert […] Simone Oswald und Nikolai Jegorow begeistern in dem Zwei-Personen-Spiel. Das Darstellerpaar springt in sieben Rollen, sorgt für eine quietschende, donnernde Geräuschkulisse und lässt gleichzeitig das Aschenputtel unaufhaltsam auf den Prinzen zutreiben. […].“
Mannheimer Morgen, 7. Juni 2010

„In ihrer vierten Regiearbeit profiliert sich Regisseurin Jule Kracht als Vollbluttheaterfrau. Den Bildern, die durch die Poesie im Kopf des Zuschauers entstehen, verhilft sie optisch und akustisch auf die Sprünge. Sie gibt damit dem Theater, was des Theaters ist: eine bildmächtige, humorvolle, packende Geschichte. […] Die Inszenierung sprüht von Einfällen hintergründiger Naivität, deren Komik unwiderstehlich ist. Dieses Märchen für Fortgeschrittene (ab neuen Jahren) bezaubert mit Kraft, Humor und Nachdenklichkeit.“
Die Rheinpfalz, 9. Juni 2010


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Theo Loevendie
nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen
Die Nachtigall, Premiere am 24.04.2010
Inszenierung: Taki Papaconstantinou

Die Nachtigall, Premiere am 24.04.2010
Die Nachtigall, Premiere am 24.04.2010

„Die sieben Musiker interpretieren die Komposition sehr anschaulich als Bilder von der lauten, großspurigen Menschenwelt und dem geheimnisvoll rauschenden Wald der Nachtigall; das Ensemble zeigt die düstere Fratze des Todes und sendet fahles Mondlicht ins Krankenzimmer des Kaisers. […] An dieser Erzählung nach Noten richtet der Regisseur Taki Papaconstantinou seine eigens für die „Junge Oper“ erdachte szenische Fassung aus. Sie hält sich an die Märchenvorlage, holt aber hinter der kalten Plast-Kulisse die anrührende Geschichte eines Erwachsenen hervor, der aus Mangel an Zuneigung ein Kind geblieben ist. Der atemlosen Stille nach zu urteilen, wird das Premieren-Publikum von dem Leid des Kaisers angesprochen, wenn er den Gesang befiehlt, weil er sich Zweisamkeit wünscht. Nikolai Jegorow formt daraus eine faszinierende Glanzrolle, eine Mischfigur aus Puppe und Mensch, die so liebenswert ist wie ein Teddybär.“
Mannheimer Morgen, 16. April 2010

„Die Junge Oper am Nationaltheater in Mannheim präsentiert „Die Nachtigall“ als ein Musiktheater von magischer Bildkraft. Den poetischen Text von Hans Christian Andersen und die von Jazz geprägte Musik von Theo Loevendie hat Regisseur Taki Papaconstantinou vollendet zueinander gebracht. […] Erneut ist der Jungen Oper in Mannheim wieder ein Markstein in der Entwicklung eines zeitgenössischen Musiktheaters für nicht nur junge Menschen gelungen.“
Die Rheinpfalz, 27. April 2010

„Wie ein richtiger kleiner Hofstaat ist die von Christian Thurm konzipierte Bühne aufgebaut, ein halbrunder Saal, reich an angedeuteter Stuckatur, birgt in seinem Zentrum den roten Thronstuhl des Kaisers, um den herum bildlich und ganz real alles auf einer Drehbühne kreist. Ebenso originell wie die Inszenierung von Taki Papaconstantinou sind die Kostüme von Eva Roos. Überzeugend gerieten auch alle Rollen des Stücks […]“
Rhein-Neckar-Zeitung, 27. April 2010

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John Retallack
Risiko, Premiere 26.02.2010
Choreografie: Luches Huddleston jr.

„Das Bühnenbild von Christian Thurm spricht in seiner ästhetischen Reduktion auf das Wesentliche Bände. Die Kostüme, mit zahlreichen Pfeilen und kurzen Texten bedruckt und von Eva Roos entworfen, legen irgendeine Form der Orientierung nahe. Aber welche? Die Choreografie von Luches Huddleston Jr. ist beeindruckend radikal, ruppig und kühn, die Musik von Coordt Linke den Szenen feinfühlig angepasst. Tatsächlich packt die Produktion den Theatergänger am rechten Nerv: Sie spricht Sinne und Intellekt gleichermaßen an.“  Rhein-Neckar-Zeitung


„Das Stück handelt von den Risiken, die das Leben heutzutage für junge Menschen so mit sich bringt. Dem Choreografen Luches Huddleston Jr. und der Schauspielerin Jule Kracht, die es im Mannheimer Schnawwl inszeniert haben, ist eine spannende Verbindung von Tanz und Sprache gelungen, die im experimentellen Kinder- und Jugendtheater neue Wege weist.“ Die Rheinpfalz

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Guus Kuljer
Das Buch von allen Dingen, Premiere 29.01.2010
Inszenierung: Andrea Gronemeyer

„Gronemeyers Inszenierung hält einen strammen Spannungsbogen aufrecht
und greift dazu herzhaft in die Puppenkiste. Moritatenerzählung, Vorlesestunde, Figurentheater und klassisches Spiel bauen eine dichte Bühnengeschichte, die Margrit Gysin mit sicherer Hand zum glücklichen Ende führt.“ Mannheimer Morgen

„Der sanfte Umgang mit einem brutalen Thema fesselt ebenso wie die solistische Bravour.“ Die Rheinpfalz

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Herman van Baar nach Harriet van Reek
Riekchens Reise (DSE), Premiere 09.01.2010
Inszenierung: Herman van Baar

„Für die Jüngsten bringt Riekchens Reise spannende Abenteuer, die auf die Förderung der kindlichen Selbstsicherheit ausgerichtet sind. Manches erinnert an Alice im Wunderland, Hänsel und Gretel oder die Unendliche Geschichte. Den Eltern dürfte zu denken geben, wie intensiv Simone Oswald und Jule Kracht das problematische Verhältnis zwischen den beiden Schwestern veranschaulichen oder wie heilsam sich die Musik (Has Drijver) hier auf Trotzreaktionen und Zornausbrüche auswirkt. Die Hauptattraktion aber sind die Bühnenmodelle von Harriet van Reek.“  Mannheimer Morgen

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Peter Seligmann frei nach Hans Christian Andersen
Tölpelhans, Premiere 02.10.2009
Inszenierung: Andrea Gronemeyer

„In knapp einer Stunde wird ein Erzählteppich voll warmherzigem und punktgenau gespieltem Humor entrollt. Zwei Theatermärchen in bestechender Reduktion und Klarheit, die gleichzeitig mit vollen Händen aus der Bildertruhe schöpfen.“ Mannheimer Morgen

„Der Tölpelhans, exzellent dargeboten von David Benito Garcia, begleitet von Beate Anton  an der Harfe, ist anders als seine Brüder. […] Mit sehr viel Humor und einer Prise Selbstironie verkörpert Garcia wunderbar die Charaktere des Stückes.“ Rhein Neckar Zeitung

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Hans Christian Andersen
Das hässliche Entlein (DSE), Premiere 02.10.2009
Inszenierung: Andrea Gronemeyer

„Das hässliche Entlein entdeckt in einer einem behutsam den Atem raubenden, bilderschönen Solo-Erzählung von Schauspielerin Maike Wehmeier die Wahrheit um seine Existenz.“ Mannheimer Morgen

„Das hässliche Entlein, fantastisch als Solo gespielt von Maike Wehmeier, ist zu groß und wird von den anderen Tieren ausgelacht.“ Rhein-Neckar-Zeitung

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