Pressestimmen Presse Schnawwl Junge Oper Junges NT Spielzeit 2010/2011


Das Spielzeug schlägt zurück!
Improvisationstheaterstück für Kinder nach einem Konzept von Theater Isenkram, Oslo
Premiere 25.06.2011

Das Spielzeug schlägt zurück!, Premiere 25.06.2011<br />© Foto: Christian Kleiner<br />
Das Spielzeug schlägt zurück!, Premiere 25.06.2011© Foto: Christian Kleiner

Die  Rheinpfalz – 29.06.2011 – von Nicole Hess:
(…)Und die [vier Schauspieler] haben bei  der Premiere so genial improvisiert, das auch das erwachsene Publikum fast unter den Stühlen lag vor Begeisterung. (…)
(…)Was in der Dreiviertelstunde davor passierte, war großartiges, buntes, fantasievolles, brüllend komisches Theater.(…)
 
Mannheimer Morgen – 28.06.2011 – von Bernd Mand:
(…)Der Spaß am Spiel steht gleich auf den ersten drei Plätzen der Prioritätenliste und bringt in den Improvisationen viele unterschiedliche Theaterformen auf die Bühne. Figurenspiel, Objekt- und Erzähltheater geben sich die Klinke in die Hand und werden nebenbei erklärt. Transparenz und komplette Barrierefreiheit sind die beiden großen Helden dieses Formats, das die Fantasie feiert und zugleich eine anschauliche Unterrichtsstunde in Sachen Theatermachen ist. Unverkopft und lustig, aber nicht ohne Hintergedanken spinnt die Inszenierung von Nils Petter Mørland und Mats Eldøen ihre unvorhersehbaren Fäden. So bereitwillig und abenteuerlustig, wie sich die Schauspieler auf ihr überraschendes Arsenal an Darstellern von Action-Helden bis zur Babypuppe und die Zurufe des Publikums einlassen, fällt es einem auch schwer, nicht auf dieser Achterbahn mitzufahren, die einen am Ende mit extem leichten Füßen in die eigene Wirklichkeit entlässt. (…)

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Junge Oper
Kurt Schwertsik nach F.K. Waechter
Eisberg nach Sizilien, Premiere 29.04.2011
Inszenierung: Johannes Schmid
Musikalische Leitung: Michael Wendeberg

Eisberg nach Sizilien, Premiere 29.04.2011<br />© Foto: Christian Kleiner<br />
Eisberg nach Sizilien, Premiere 29.04.2011© Foto: Christian Kleiner

(...) Die Wandlung von der kühlen Eisprinzessin hin zur verzweifelt Liebenden gelingt Anne-May Krüger hervorragend. Berzeugen kann sie neben dem Gesang vor allem mit ihrem darstellerischen Talent, das in den deutlich überwiegenden Schauspielszenen voll zu Geltung kommt.
Topmann und Zeiniger sorgen hingegen für die nötige Komik im Stück. Die Musik Schwertsiks bleibt generell eher im Hintergrund und nimmt eine begleitende Funktion ein. (...) Der behutsame Umgang mit dem Thema der Liebe und Sexualität, der dennoch nichts verschweigen möchte, macht Schwertsiks Werk zu einem sehenswertem Erlebnis - für das junge, aber gleichermaßen auch für das ältere Publikum.   Rhein-Neckar-Zeitung
 
(...) Bis es in der Jungen Oper "Eisberg nach Sizilien" zwischen dem König von Sizilien und der Eisprinzessin zu einer Hochzeit kommt, folgen 50 unterhaltsame, mit herzlichem Applaus bedachte Minuten zeitgenössischen Musiktheaters - erstmals in Mannheim für Jugendliche ab 14 Jahren. (...) Im Ergebnis sahen wir einen Abend, der solide gearbeitet ist, und musikalisch einen weiten elektrischen und der Tonalität verpflichteten Bogen schlägt. Fein ausgearbeitete Kurt-Weill-Klänge, Salonmusik und Anklänge an das deutsche Kunstlied liefern ein niedrig-schwelliges Angebot für Musiktheatereinsteiger, was schließlich Sinn der jungen Opernsache ist. Freude macht auch die durchdachte Drehbühne von Michael S. Kraus, die uns - trickreich ausgeleuchtet - vom Eisberg übers Schiffsdeck zum Schlossturm führt.
Regisseur Johannes Schmid versteht es mit leichter Hand, ie unter Kapellmeister Michael Wendeberg am Klavier engagiert aufspielenden Instrumentalisten ins Spiel zu integrieren. (...)    Mannheimer Morgen


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Mike Kenny
Der Junge mit dem Koffer, Premiere 10.04.2011
Inszenierung: Andrea Gronemeyer

Der Junge mit dem Koffer, Premiere 10.04.2011<br />© Foto: Christian Kleiner<br />
Der Junge mit dem Koffer, Premiere 10.04.2011© Foto: Christian Kleiner

"Die Geschichte des Jungen mit dem Koffer ist ein eindringliches Erzählstück - angesichts der weltweiten Flüchtlingsströme hochaktuell und bedrückend. Es braucht keine großen Effekte. Mit viel Gespür für kleine Gesten schafft es berührende Momente. Es ist ein wichtiges, sehenswertes Stück."  Kulturzeit, 3Sat
 
"Der indische Schauspieler B. V. Shrunga spielt den Jungen mit staunenden Augen, gewinnendem Lächeln und naiver Zutraulichkeit. (...) In Schnawwl-gewohnter Dynamik gewinnt das epische Episodenstück eindringliche Plastizität. Es ist eine spannende Abenteuergeschichte, deren Stationen beängstigend authentisch wirken. (...) Die szenischen Bilder entfalten sich aus der Musik, die wie ein Strom die ganze Aufführung durchzieht."   Die Rheinpfalz

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ANNE UND ZEF

Anne und Zef<br />© Foto: Christian Kleiner<br />
Anne und Zef© Foto: Christian Kleiner

Der preisgekrönte und international erfolgreiche Jugendtheaterautor Ad de Bont, der bei der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes „Anne und Zef“ im Mannheimer Schnawwl persönlich anwesend ist, bringt zwei junge Menschen aus unterschiedlichen Epochen im Spiel zusammen: die am 31.März 1945 von den Nationalsozialisten in Bergen-Belsen ermordete Jüdin Anne Frank und den ebenfalls fünfzehnjährigen heutigen Albaner Zef Bunga, Opfer der Blutrache. […] Die Unendlichkeit vertreibt man sich gegenseitig mit kleinen Auftritten. Anne trägt Passagen eines einfühlsam (fiktiv) fortgeschriebenen Tagebuchs aus ihrer KZ-Zeit vor, Zef versucht sich als modernen Comic-Komödiant und erzählt seine Familiengeschichte, ein Fußball- und ein Prinzessinnenmärchen, dem die bürgerliche Schreiberin aus dem letzten Jahrhundert allein schon deshalb erliegen muss, weil Nikolai Jegorow mit seinem albanischem Jugend-Machismo hinreißend aufspielt. […]   Mannheimer Morgen, 10.01.2011


Der erfahrene niederländische Theatermann Ad de Bont hat in diesem Stück einen neuen Weg eingeschlagen. Zwei ungleiche Geschichten sollen durch die Wahl unterschiedlicher szenischer Mittel ungleich bleiben. Das Verbindende passiert in einer gedachten Transzendenz: zwei Jugendliche, die durch Zeit, Raum und Kultur getrennt waren, gehen sehr ähnlich mit ihrem Leben und Sterben um. Die philosophische Konstruktion ist spannend, die Spielszenen sind dramatisch, burlesk oder düster elegisch. Der junge Regisseur Daniel Pfluger hat für die nicht einfache Mischung eine angemessene Umsetzung gefunden, in der nichts eingeebnet wird, aber alles sich ergänzend zusammenkommt. […] Weil Annes Geschichte bekannt ist und Zefs sehr fremd, gibt der Autor diesem viel mehr Raum, sie zu erzählen. Nikolai Jegorow erzählt sie mit komödiantischem Temperament, das die Grenzen  zwischen Tragik und Komik sprengt. Es macht ihn zum Start der Inszenierung.  Die Rheinpfalz, 11.01.2011

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KUGELBUNT

Kugelbunt<br />© Foto: Christian Kleiner<br />
Kugelbunt© Foto: Christian Kleiner

Das Publikum führt mit dem Kinderwagen zur Uraufführung und betrachtet „kugelbunt“ krabbelnd oder sitzend aus der Bodenperspektive. […] Es kugeln sich Wollknäuel und der Purzelbaum schlagende Till Rölle. Das Bunte trägt Schauspielerin Maike Wehmeiaer an sich: ihr gehäkelter Rock löst sich in lange Streifen auf, aus denen eine Art Zeltdach entsteht. Darunter wachsen Darsteller, Eltern und Knirpse ab einem Jahr zu einer großen Familie zusammen, die gemeinsam lernt, mit einer theaterähnlichen Situation umzugehen.  Mannheimer Morgen, 29.11.2010

Es ist eine abgerundete Idee und zugleich eine Minigeschichte. Und wie sie erzählt wird! In ihrer abwechslungsreichen Dynamik so schön und fesselnd für Auge und Ohr, dass man darüber als Erwachsener schlichtweg vergisst, welches Können nötig ist, um etwas Einfaches so komplex – für die Erwachsenen . und das Komplexe so einfach – für die Kinder – zu machen. […] Marcela Herrera hat, von Dramaturgin Julia Dina Heße unterstützt, das kleine, ästhetisch vollkommene Stück experimentell in Mannheimer Kinderkrippen entwickelt. Alles darin passt zusammen: die Geschichte, die Kostüme im Bühnenraum, die Musik, die Bewegungsästhetik. Die Geschichte bewegt sich musikalisch und optisch voran. Ihr harmonischer Fluss ist voller Wechsel und verblüffender Ideen. Sind Kinder, die gerade erst Laufen gelernt haben, mit so hoher ästhetischer Qualität überfordert? Sicher nicht mehr als durch die anderen Erscheinungen des Lebens, die auf sie einstürmen. Mit Qualität kann man nicht früh genug anfangen.
Die Rheinpfalz, 02.12.2010

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DAS LIED VON RAMA

Das Lied von Rama<br />© Foto: Christian Kleiner<br />
Das Lied von Rama© Foto: Christian Kleiner

„Das Lied von Rama“ im Mannheimer Kinder- und Jugendtheater berührt mit einer wahrhaft globalen Spielweise. Die spannende und sinnliche Vergegenwärtigung eines indischen Mythos ist die erste Produktion aus einer Zusammenarbeit mit dem indischen Theater Ranga Shankara. […] Die fünf Darsteller David Benito Garcia, Jule Kracht, Nikolai Jegorow, Simone Oswald, Maike Wehmeier, hauchen den vielen Figuren der Geschichte ein Bühnenleben ein, das exotisch ist, wie das Land, aus dem sie kommt, und ironisch zupacken wie die Gegenwart, die sie hinterfragt und sich von ihr bezaubern lässt.   Die Rheinpfalz, 13.10.2010


Ein wahres Vergnügen für die Augen bereitet die neue Produktion „Das Lied von Rama“ des Schnawwl Kinder- und Jugendtheaters Mannheim dem Zuschauer. Mit Eva Roos’ Kostümen in leuchtenden Farben, von Gold und Silber durchwirkt, die Gesichter weiß geschminkt, mit großen, schwarzumrandeten Augen und den prächtigen Masken von Arunkumar Manlick inszenierte Marcela Dian in Kooperation mit dem indischen Theater Ranga Shankara das alte Epos um den altindischen Helden Rama.   Rhein-Neckar-Zeitung, 12.10.2010

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Jubiläumsfeier der Jungen Oper
01.12.2010, Lobby

„Fünf Jahre „Junge Oper“ – die MVV Energie AG gratuliert

MVV Energie und ich persönlich gratulieren allen ihren Macherinnen und Machern herzlich. Wir freuen uns mit Ihnen über Ihren Erfolg. Seit dem Start ist aus dem Experiment eine anerkannte Einrichtung der Mannheimer Kultur geworden, die fünfte Sparte des Nationaltheaters. Und das ist verdient, denn es ist nach wie vor eine hervorragende Idee, Kindern und Jugendlichen Kultur quasi auf Augenhöhe nahe zu bringen, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Schulmeisterei und nicht als reduziertes Erwachsenentheater.

MVV Energie verwendet das Anzeigenmotiv „Wir fördern nachwachsende Energie“, wenn wir Auszubildende oder Nachwuchskräfte suchen. Dieser Obersatz könnte sinngemäß auch über unserem Engagement bei der „Jungen Oper“ stehen: Die Förderung der Jugend ist uns wichtig.

Die Kultur ist einer der zentralen Bausteine dieses Konzepts. Kultur macht Spaß, sie mag gelegentlich anstrengend oder herausfordernd sein, aber sie bringt uns als Individuen und als Gesellschaft weiter. Kindern und Jugendlichen dies altersgerecht zu vermitteln, das ist das Hauptverdienst der „Jungen Oper“. Und zwar ganz im Sinne des klassischen Bildungsideals, das nicht nur nichts von seiner Aktualität verloren hat, sondern das gerade in Zeiten der Veränderung ein tragfähiges Fundament legen kann.

Kinder und Jugendliche wissen es zu schätzen, wenn man Ihnen Aufmerk­sam­keit, Zeit, Arbeit oder Gedanken widmet, und sie machen etwas daraus. Sie haben das Privileg, in jungen Jahren etwas unbewusst erfahren zu können, was man als Erwachsener nur noch bewusst - und damit viel schwieriger - erlernen kann. Die Möglichkeit diesen Zugang zu eröffnen, ergreift die „Junge Oper“ vorbildlich und tatkräftig. 

Für Unternehmen wie MVV Energie ist es wichtig, gut vorbereitete, motivierte, wissbegierige und entwicklungsfähige junge Menschen zu finden, die bei uns eine Ausbildung absolvieren oder nach einem Studium in einen Beruf einsteigen und dann ihren Weg bei uns gehen. Wenn MVV Energie sich also im kulturellen Bereich, aber auch im Sport, im Sozialen oder in der Wissenschaft für den Nachwuchs engagiert, dann geschieht dies in der Erkenntnis, dass unsere Gesellschaft junge Menschen als Persönlichkeiten braucht. Dazu wollen wir einen Beitrag leisten. Eine Generation, die ihre Jugend nicht im Blick hat, wird Sturm ernten – oder eine Flaute, auf intellektuellem Gebiet ebenso wie bei den Sekundärtugenden.

Abschließend möchte ich allen Mitwirkenden dieses Projektes auf und hinter der Bühne herzlich danken und dies mit besten Wünschen für eine gute Zukunft verbinden. Wenn der Aufwärtstrend der ersten fünf Jahre anhält, wird aus der anerkannten Einrichtung hoffentlich eine Institution in Mannheim. Nur eines darf die „Junge Oper“ nicht werden: Erwachsen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Dr. Georg Müller, Vorsitzender des Vorstands MVV Energie AG

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