Pressestimmen Presse Schnawwl Junge Oper Junges NT Spielzeit 2011/2012


Junges Nationaltheater, Premiere 21.07.2012
OKUPAS

OKUPAS<br />Premiere 21.07.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
OKUPASPremiere 21.07.2012© Foto: Christian Kleiner

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Junges Nationaltheater, Premiere 19.07.2012
MAGIC TRAIN

MAGIC TRAIN<br />Premiere 19.07.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
MAGIC TRAINPremiere 19.07.2012© Foto: Christian Kleiner

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Junges Nationaltheater, Premiere 17.07.2012
NICHTS, WAS IM LEBEN WICHTIG IST

NICHTS, WAS IM LEBEN WICHTIG IST<br />Premiere 17.07.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
NICHTS, WAS IM LEBEN WICHTIG ISTPremiere 17.07.2012© Foto: Christian Kleiner

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Junges Nationaltheater, Premiere 14.07.2012
ANARCHIE, ANARCHIE ODER EIN SCHLUMPF BLEIBT EIN SCHLUMPF

ANARCHIE, ANARCHIE ODER EIN SCHLUMPF BLEIBT EIN SCHLUMPF<br />Premiere 14.07.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
ANARCHIE, ANARCHIE ODER EIN SCHLUMPF BLEIBT EIN SCHLUMPFPremiere 14.07.2012© Foto: Christian Kleiner

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Kinderärzte verschreiben Theaterbesuch

Wer Vorsorgeuntersuchungen absolviert, erhält Eintrittsgutscheine – dank der Hilfe der Theaterfreunde und der Siemens-Betriebskrankenkasse

Kinderärzte verschreiben Theaterbesuch

Peter W. Ragge, © Mannheimer Morgen, Donnerstag, 05.07.2012

Für Kinder und Jugendliche in Mannheim und den badischen Nachbargemeinden gibt es jetzt "Theater auf Rezept". Ab Montag stellen ihnen über 40 Kinder- und Jugendärzte Theatergutscheine für das Kinder- und Jugendtheater "Schnawwl" sowie die "Junge Oper" aus, wenn sie eine der Vorsorgeuntersuchungen U 10, U 11 und J 1 absolvieren. Die Kinder- und Jugendärzte wollen damit die Vorsorgeuntersuchungen populärer machen, aber auch die heilsame Wirkung von Kultur hervorheben.

"Kultur ist nicht einfach ein Zuckerl obendrauf, sondern wichtiges Nahrungsmittel für die Seele - endlich bekommen wir das von Ärzten bestätigt", freute sich "Schnawwl"-Direktorin Andrea Gronemeyer über "die wunderbare neue Erfindung". Wobei sie so neu nicht ist: 2009 in Düsseldorf begonnen, läuft das Projekt - unter Schirmherrschaft von Sänger Peter Maffay - in bereits fünf Städten, wo bisher 2000 Gutscheine auch tatsächlich eingelöst wurden.

Obwohl der "Schnawwl" eine hohe Auslastungsquote hat - "am Wochenende, wenn die Kinder mit Eltern kommen sollen, haben wir noch Plätze, und wenn die Nachfrage wirklich so steigt, dann nehmen wir zusätzliche Vorstellungen mit rein", kündigte Gronemeyer an. Da ein Großteil des "Schnawwl"-Publikums Migrationshintergrund habe oder aus "eher bildungsfernen Familien" stamme, wie die Direktorin sagte, sei sie "dankbar für die Initiative, Kindern mit ihren Eltern das heilsame Angebot nahezubringen".

"Außer Salben, Tabletten und Spritzen geben wir gerne auch Kulturspritzen", so Dr. Annette Suhr-Wallem, Obfrau des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, von dem die Idee zu dem Projekt stammt. Man wolle damit einmal "Anreize geben, die Vorsorgeuntersuchungen mehr zu nutzen". Während die unter fünfjährigen Kinder noch zu 90 Prozent zu den Ärzten gingen, werde das Vorsorgeangebot für Jugendliche (J 1) nur zu 60 Prozent genutzt. Dabei sei es wichtig, die zunehmenden Entwicklungsstörungen früh zu erkennen. "Wir haben heute oft nicht nur mit krummen Rücken, sondern auch mit Sprachstörungen zu tun", klagte sie. Zudem seien Kinder "Medien aller Art, die nicht kreativitätsfördernd sind, ausgesetzt". Theater könne helfen, Kreativität und Emotionen zu wecken, die Fantasie und Kommunikation anzuregen.

"Wir sehen Gesundheit nicht nur als Sache des Körpers, sondern möchten die seelische und geistige Gesundheit fördern", begründete Thomas Of, Gebietsleiter der Siemens Betriebskrankenkasse (SBK), die Unterstützung. Deutschlands größte Betriebskrankenkasse wolle "einen Anreiz für die Vorsorgeuntersuchungen schaffen und Kindern einen Zugang zur Kultur schaffen".

Maßgeblich mitfinanziert wird das Projekt von den Freunden und Förderern des Nationaltheaters. Deren "Schnawwl-Paten" ermöglichen bisher schon Heimkindern oder Schülern aus sozial schwächeren Familien einen Theaterbesuch. "Theater auf Rezept" sei "eine sehr sinnvolle Ergänzung", so Vorstandsmitglied Matthias Bretschneider. "Nun erreichen wir erstmals Kinder und Jugendliche, die nicht organisiert sein müssen", so Bretschneider: "Die Kinderärzte eröffnen uns einen völlig neuen Zugangsweg zu dieser Besuchergruppe, weshalb wir das Experiment gerne eingehen".

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Lucia Ronchetti
NEUMOND UA im Rahmen des Mozartsommers, 01.07.2012
Kammeroper für junges Publikum nach W.A. Mozarts Zauberflöte
Text von Kristo Sagor
Auftragswerk für die JUNGE OPER, Nationaltheater Mannheim
Musikal. Ltg. Joseph Trafton

NEUMOND <br />UA im Rahmen des Mozartsommers, 01.07.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
NEUMOND UA im Rahmen des Mozartsommers, 01.07.2012© Foto: Christian Kleiner

Inszenierung: Christian Pade
Bühne/Kostüme: Alexander Lintl
 
„Die junge Sopranistin Sophie Sauter gibt diese Muriel nicht nur mit großer Präsenz als aufgewecktes Gör, sie singt auch ihren hochanspruchsvollen Part mit traumhafter Leichtigkeit, Virtuosität und Tonreinheit.“
 „Die italienische Komponistin Lucia Ronchetti […] schrieb eine feine Musik, die neben ihrem eigenen Ton auch ein raffiniertes Spiel mit Mozart-Motiven aus der ‚Zauberflöte‘ treibt. Themen daraus verfremdet und abstrahiert sie in einem klugen Vexierspiel. Ihren eigenen Stil exponiert die Komponistin in einem sparsamen, lichten Stil, der sehr an Salvatore Sciarrino erinnert. Wie jener pflegt sie einen madrigalesken Gesangsstil mit Flüstergesängen in eng kreisenden Intervallen, geheimnisvolle Seufzertöne und glissandierendes Parlando. Unter Leitung von Kapellmeister Joseph Trafton musizierte das kleine Ensemble aus Mitgliedern des Nationaltheater-Orchesters überaus klangsinnlich, und auch die Darsteller sorgten zwischen Sprechen und Singen für einen spannenden Theaterabend.“
 „Regisseur Christian Pade gab dem Stück und seiner schnoddrigen Jugendsprache eine unaufgesetzte Leichtigkeit und Direktheit […].“   Rhein-Neckar-Zeitung, 04.07.12

 „Ronchetti geht musikalisch sehr klug vor. Wie sie ihre zeitgenössischen Klänge eines meist freien atonalen Satzes postmodern mit Zitaten aus Mozarts ‚Zauberflöte‘ spickt, ist genau so gekonnt und überzeugend wie der Spagat zwischen alltäglicher Sprech- und operaler Singstimme, die sie fordert und die besonders an den Übergängen vom einen zum anderen fasziniert.“
 „[…] eine rundum gelungene Inszenierung.“
 „Gesungen, gespielt und musiziert wird unter Leitung von Kapellmeister Joseph Trafton ziemlich fabelhaft. Sophie Sauter trifft als Muriel den richtigen Ton. Mit kräftigem und warm timbriertem Sopran überzeugt sie sängerisch wie auch mit natürlicher Sprechstimme. Antje Bitterlich ist als Mutter Magdalind so etwas wie die Königin der ‚Neumond‘-Nacht – es kommt vor, dass sie ihren Koloratursopran blitzartig mächtig und imponierend ausfährt – großartig.
Tenor Benedikt Nawrath als Jasper (sehr lyrisch und schöngeistig angelegt) sowie Schauspieler Benedikt Kauff als Frederick (schöner, etwas rüpelhafter Gegenpol dazu) überzeugen genauso wie das Stimmen-Trio von Georg Gädker, Magnus Piontek und Timo Schabel – und die Mitglieder des Nationaltheater-Orchesters unter Trafton spielen energisch und akkurat auf. Eine rundum glückliche und sehr aufwendige Produktion über eine schwere Lebensphase.“   Mannheimer Morgen, 03.07.12

 „Die musikalische Umsetzung dieser Geschichte durch Lucia Ronchetti geriet brillant. Ihre Partitur für ein Kammerensemble und ein Vokalterzett im Hintergrund steht im Zeichen einer überaus kunstfertigen kompositorischen Handschrift. Sie enthält eine Vielzahl von Anspielungen auf Mozarts Harmonie- und Klangwelt, auch direkten Zitaten aus der ‚Zauberflöte‘, die ausgesprochen geistreich eingesetzt wurden. Für die Virtuosität der Komponistin sprechen besonders die Art, auf die sie mit den heterogenen Stilebenen jongliert, und ihre Übergänge. Lucia Ronchettis moderne Singspielvariante (mit vielen gesprochenen Dialogen) wurde fantasievoll, zum Teil mit augenzwinkernder Ironie entworfen.“
 „Den musikalischen Ablauf koordinierte Joseph Trafton kompetent, und Christian Pade steuerte eine dynamische, Personen und Situationen eindringlich charakterisierende Inszenierung bei. Eine sängerische und darstellerische Glanzleistung ist Sophie Sauter in der Hauptrolle der Muriel zu bescheinigen. Einwandfrei agierten Benedikt Nawrath (Jasper), Benedikt Kauff (Frederik), das Vokalterzett (Georg Gädker, Magnus-Cosmas Piontek, Timo Schabel) und das Instrumentalensemble.“   Die Rheinpfalz, 03.07.12

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Kinder- und Jugentheater-Festival in Stuttgart – das Schnawwl ist dabei mit „Der Junge und der Koffer“
Festival: Schöne Aussicht in Stuttgart brachte Kinder- und Jugendtheater aus der ganzen Welt ins Ländle

Der Junge und der Koffer<br />© Foto: Christian Kleiner
Der Junge und der Koffer© Foto: Christian Kleiner

…“Es ist ein mutiger und fordernder Abschluss für die achte Ausgabe des Stuttgarter Festivals, das unter der künstlerischen Leitung von Brigitte Dethier (ehemalige Leiterin des Schnawwl) und Christian Schönfelder (ehemals Dramaturg am Nationaltheater) auch in diesem Jahr Gastspiele aus Baden-Württemberg und internationale Produktionen des jungen Theaters über die Bühnen schickte. Dazu gehörten unter anderem auch die Schnawwl-Koproduktion "Der Junge mit dem Koffer" mit dem Ranga Shankara Theater aus Bangalore oder "Elses Geschichte" vom Jungen Theater Heidelberg…“   Mannheimer Morgen 29.06.2012 Bernd Mand

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Peter van Gestel
Theaterfassung von Berthe Spoelstra und Inèz Derksen
MARIKEN (DSE), Premiere 09.06.2012
Inszenierung: Inèz Derksen

MARIKEN (DSE)<br />Premiere 09.06.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
MARIKEN (DSE)Premiere 09.06.2012© Foto: Christian Kleiner

„Viel Stoff,  auch  für verhältnismäßig üppige 100 Theaterminuten, möchte man meinen, doch Kinder ab 9 Jahren werden nicht überfordert, sondern glänzend unterhalten….“
„Auf fahrendes Volk, Gaukler also, stößt Mariken, als sie den Wald verlässt, um eine neue Ziege auf dem Markt zu besorgen. Auch sie garantieren gute Unterhaltung. Dass bereits der Auftritt des Spielortes ein Theaterzitat ist, braucht Kinder nicht zu jucken, spricht aber für eine gute Dramaturgie. Monika-Margret Steger zieht den Bühnenwagen der Spielleute derart intensiv auf die sonst leere Bühne (Bas Zuyderland), dass man sich schon jetzt auf eine ihrer (fernen) Altersrollen, die Brecht'sche "Mutter Courage", freuen darf….“
„Und belegt die dramaturgische Vielschichtigkeit der Inszenierung, die vom mittelalterlichen Mysterien- und Fastnachtsspiel über Boulevardtheater-mechanismen bis eben zu Brecht und Jonglage reicht.“
„Freilich gelänge all dies nicht ohne ein quicklebendiges sechsköpfiges Ensemble, das … mit düsterer, humor- und liebevoller Inbrunst, der Grundfrage des Stückes nachspürt….“
„Große Wandlungsfähigkeit beweisen Monika-Margret Steger, David Benito Garcia und Nikolai Jegorow in Doppelrollen. Allein die quirlige Jahrmarktsszene mit ihrer exzellenten choreographischen Körperarbeit ist allen Lobes wert. Maike Wehmeier gibt der Titelrolle kindliche Neugier und kecken Mut, während Jule Kracht mit herzlicher Mütterlichkeit und Cédric Pintarelli mit spitzbübischem Charme agieren. Das Ergebnis? Eine theaterwissenschaftliche Studie mit weitem philosophisch-theologischem Bogen, der man dies nicht anmerkt und die vor allem eines ist: kluger Spaß für die ganze Familie.“   Mannheimer Morgen 11.06.2012

„Mariken, nach dem Jugendroman von Peter van Gestel geschrieben und in deutschsprachiger Erstaufführung inszeniert für den Mannheimer Schnawwl von Inéz Derksen, verbindet spannende Handlung, dichte Atmosphäre, Spaß und Philosophie zu einem packenden Theatererlebnis. Sechs wundervolle Schauspieler erzählen eine Geschichte aus dem Mittelalter, wo alles anders war als heute und doch vieles sehr ähnlich erscheint…“
„Einen Großteil der Atmosphäre verdankt die Inszenierung stimmungsvollen Gesängen die volkstümlich mittelalterlich klingen, ohne immer authentisch zu sein…“   Die Rheinpfalz 11.06.2012

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Tim Crouch
SCHUHE SHOPPEN (DSE), Premiere 19.04.2012
Ein mobiles Klassenzimmerstück
Inszenierung: Angelika Schlaghecken
Raum: Christian Thurm
Kostüm und Schuhe: Eva Roos

SCHUHE SHOPPEN (DSE)<br />Premiere 19.04.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
SCHUHE SHOPPEN (DSE)Premiere 19.04.2012© Foto: Christian Kleiner

…“Schauspielerin Maike Wehmeier springt in diesem straff angelegten Einpersonenstück unter der Regie von Angelika Schlaghecken präzise von einer Rolle (oder besser gesagt Schuh)zur anderen“…..
…“Mit einnehmender Leichtigkeit und ohne viele Fingerzeige prangert Crouchs Textvorlage (in einer fein gestrickten Übersetzung von Bernd Samland) in knapp einer Stunde die Markenverliebtheit samt Ihrer Nebenwirkung an, und vermeidet es mit viel Humor und Verständnis, dabei zum moralischen Anklageinstrument zu werden.“   Mannheimer Morgen, 20.04.2012

…“In entspannter Klassenzimmeratmosphäre, für die das Stück konzipiert wurde, führt uns Maike Wehmeier mit großartiger Schauspielleistung durch die Geschichte von Edda und Edi…“
..“Mit kargem Bühnenbild, aber vielen Schuhen glänzt die von Angelika Schlaghecken inszenierte deutschsprachige Erstaufführung vor allem durch die Vielseitigkeit der Darstellerin. Mit unglaublicher Präsenz und Wandlungsfähigkeit präsentiert Maike Wehmeier dieses Einpersonenstück und schlüpft nur mithilfe der Schuhe in die jeweiligen Charaktere…“
…“Mit viel Humor und Charme verdeutlicht sie die gegensätzlichen Lebensweisen der Jugendlichen, die durch Zufall aufeinandertreffen…“
…“Nach dem Grundsatz „weniger ist mehr“ wird im Schnawwl eine facettenreiche Vorstellung geboten: modern, nah am Leben, packend und durch die Ausstattung, die in eine Truhe passt, auch für jedes Klassenzimmer geeignet…“   Rhein-Neckar-Zeitung, 23.04.12


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Benjamin Helmer / Panos Iliopoulos
Nach Cervantes’ „Don Quichote“
ECHT? (UA), Premiere 14.04.2012
Musikalische Leitung: Prof. Cosima Osthoff
Inszenierung: Mathias Wendel

ECHT? (UA)<br />Premiere 14.04.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
ECHT? (UA)Premiere 14.04.2012© Foto: Christian Kleiner
ECHT? (UA)<br />Premiere 14.04.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
ECHT? (UA)Premiere 14.04.2012© Foto: Christian Kleiner

Kooperationsprojekt der Jungen Oper mit der Hochschule für Musik Mannheim

„…Es ist ein nachdenkliches Ende nach einer kurzweiligen Stunde, in der sich Humor, Augenzwinkern und die Zumutung moderner Klänge, Gesänge und Erzählformen die Hand reichen…“
„….Dabei wird Alltagssprache, die Künstlichkeit operalen Gesangs und zeitgenössischer Musik gelungen in ein so unterhaltendes wie auch tiefsinniges Amalgam verschmolzen. Gerade die Brüche zwischen Text und Musik, die in Ton und Rhythmus immer wieder auch gezielt den Duktus der Sprache aufnimmt und auch Elemente instrumentalen Theaters enthält, sind die Überraschungsmomente der Vorstellung…“
„…Also: Tolle Musik, tolle Stimmen (vor allem der Mezzo Ludovica Bellos besticht durch Timbreschönheit und Singkultur), eine ansprechende, klug geführte (Personen-)Regie, heutige Kostüme (Eva Roos) und ein von Mauro Barbierato vom Cembalo aus gelungen geleitetes, spannend spielendes Ensemble aus Thomas Weigel (Percussion), Tobias Henz (Posaune), Rebecca Mauch (Kontrabass), Zoe Pouri (Geige), Julia Zinn (Klarinette) und Thilo Eichhorn (am Mischpult) machen "Echt?" echt gut…““…Viel Beifall…“   Mannheimer Morgen 16.04.12

„…Die jungen Komponisten Panos Iliopoulos und Benjamin Helmer haben eine Musik geschrieben, die ebenso wie die Inszenierung mit knappen Mitteln viel atmosphärische Rätselhaftigkeit, aber auch viel Substanz hat…“
„…Ludovica Bello mit glühendem Mezzosopran, Violetta Hellwig mit kantablem Sopran und Caio Monteiro mit expressiv kernigem Bariton waren die drei Freunde, die mit viel Spiellust und vokalem Können ganz bei der Sache waren. Alle drei sind Studenten an der Mannheimer Musikhochschule ebenso wie die sechs Instrumentalisten, die Mauro Barbierato vom Cembalo aus dirigierte. Musikalisch einstudiert hat das ganze Cosima Osthoff. Die Premiere wurde begeistert beklatscht…“   Die Rheinpfalz 16.04.12

„...was das Trio an Wort- und Spielwitz abliefert, hatte bei der Uraufführung die (meist erwachsenen) Lacher auf seiner Seite.
Die 16 knappen Szenen wechseln wie am Schnürl. Cembalo, Violine, Klarinette, Posaune, Kontrabass, Schlagzeug und Live-Elektronik widmen sich passgerecht der weitgehend assoziativ den Text begleitenden Lehrlingsarbeit…“    Darmstädter Echo 18.04.12 


„...Fantasiereich war die Inszenierung, und gar nicht aus Pappe war die Musik, die zwei Kompositionsstudenten der Mannheimer Musikhochschule dafür schrieben. Die Uraufführung des neuen Werks war ein voller Erfolg…“
„…Auf sechs Instrumente wurden subtile Klänge in atonaler und oft mikrotonaler Schreibweise verteilt. Poetische Szenen mit lyrischen Klängen waren ebenso darunter wie rhythmisch vitale Abschnitte…“
„…Mitunter greifen die Instrumentalisten ins Geschehen ein, ergeben sich burleske, auch turbulente Verschränkungen von Musik und Aktion. Etwa dann, wenn der Schlagzeuger zur Kampfszene virtuos auf Papp-Helm und Schild des Ritters eintrommelt. Eindrucksvoll umgesetzt ist auch die Traumsequenz, szenisch wie musikalisch…“   Rhein-Neckar-Zeitung 19.04.12

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26.04.2012: Pressemitteilung Delta2012


Schnawwl
Theo Fransz
Der Ring (DSE), Premiere 25.02.2012
Inszenierung: Theo Fransz
Bühne und Kostüme: Mareille Krettek
Musik: Till Rölle

Der Ring (DSE)<br />Premiere 25.02.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
Der Ring (DSE)Premiere 25.02.2012© Foto: Christian Kleiner

„…Der niederländische „Odysee“ – Regisseur Theo Fransz steuert mit hohem
Tempo, kraftvollen Aktionen und gezielt eingesetzten Momenten des Innehaltens
auf das Welten-Ende zu…“
„…Der machte einen guten Fang mit der geschrumpften „Ring“ – Tetralogie.
Diese Kurzversion weist Theo Fransz als einen zielsicheren Theatermacher aus,
der gewissermaßen mit heißem Atem und kühlen Kopf zu Werke geht. Es würde
nicht wundern, wenn er ein Wagnerianer ist, denn er braut seine Essenz
verantwortungsvoll zusammen. Sein Mut zu radikalen Schnitten zahlt sich aus….“
„…Vermutlich wüsste das Kinderpublikum die Doppeldeutigkeiten in Musik und
Text kaum dingfest zu machen. Doch das Schnawwl - Ensemble bringt zum
Ausdruck was sich schwer in wenige Worte fassen lässt.“   Mannheimer Morgen 28.02.2012


„Der Niederländer Theo Fransz ist Autor und Regisseur des respektlosen
Weltspektakels zwichen Satire und mythischen Raunen. Es ist ein
zweieinhalbstündiger Theaterspaß mit Momenten des Nachdenkens….“
„…Das sechsköpfige Ensemble bespielt den ungewöhnlichen Bühnenort mit der
Bravour einer präzisen Choreografie hautnah am Publikum….“
„…Das Zusammenspiel von Ausstattung (Mareile Krettek) und Regie ist genial. In
der Höhe ist Till Rölle hinter Trommeln kaum zu sehen. Die satirischen Akzente
seiner Musik bereiten großes Vergnügen…“
„…Jeder Darsteller hat große Momente in Rollen, die mit Raffinement mutwilligen
Theaterspaß in Ernsthaftigkeit umkippen lassen…“
„…Der Kunstgriff bringt mit Vielheit der Darstellungsweisen Bewegung in die
Einheit der Handlung…!   Die Rheinpfalz 28.02.2012

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Schnawwl, Premiere 03.12.2011
Sky is the limit
Lorenz Hippe /Cédric Pintarelli
Ein Graffiti-Stück ab 14 Jahren / 8. Klasse
Inszenierung: Cédric Pintarelli

Sky is the limit<br />Premiere 03.12.2011<br />© Foto: Christian Kleiner
Sky is the limitPremiere 03.12.2011© Foto: Christian Kleiner

„Cédric Pintarelli verkörpert die von ihm erschaffene Figur mit einer einzigartigen Intensität….. Hier dagegen ist alles authentisch. Cedric Pintarelli, der seit dieser Spielzeit dem Schnawwl-Ensemble angehört, ist seit zwanzig Jahren Sprayer. Als Sprayer bringt er Echtheit von Gefühl und Sprache sowie Kunst aus der Sprühdose ein. Als Schauspieler und sein eigener Regisseur bringt er sie ans Publikum. Als Autor des in Zusammenarbeit mit Lorenz Hippe entstandenen Solo Stücks erweist er sich als dramatisch versiert……Fix, Benny und wie sie alle heißen werden in Pintarellis Stimme so quicklebendig, das man sie zu sehen meint. Cédric Pintarelli bespielt souverän den eindrucksvoll gestalteten Theaterraum: In der Haltestelle, um diese herum, vor der Videoleinwand. Frust, Wut, Begeisterung, Ironie, Schmerz schreit, presst, stößt er in einem bühnenfähig bearbeiteten Szenenjargon heraus. Also kein naturalistisches „Alles-und-Jedes-Gebrabbel“, sondern Szene-Sprache als Stilmittel der Darstellung. Nicht zuletzt dies hebt das Stück und dessen Interpretation heraus“   7.12.11 Die Rheinpfalz

„Schauspieler Cédric Pintarelli packt die verkorkste Sprayer-Karriere in ein Solo, das Frust-Arie, Psychogramm und kenntnisreiche Einblicke in die Graffiti-Szene vereinigt. Der Schnawwl richtet dem bewundernswert wandlungsfähigen Solisten eine Straßenecke im Raum der Jungen Oper ein…. Die Figur, die ihr Innerstes nach außen stülpt, lebt…. Von der körperlichen Fitness ihres Darstellers, von seiner analytischen Klarsicht und von seiner Riesenpalette spontan abrufbarer Emotionen.“  5.12.11 Mannheimer Morgen

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Junge Oper, Premiere 11.11.2011
Wüstenwind / Cöl Rüzgari (DSE)
Von Selim Dogru und Sophie Kassies (Text)
Ab 7 Jahren
Inszenierung: Andrea Gronemeyer

Wüstenwind / Cöl Rüzgari (DSE)<br />Premiere 11.11.2011<br />© Foto: Christian Kleiner<br />
Wüstenwind / Cöl Rüzgari (DSE)Premiere 11.11.2011© Foto: Christian Kleiner


"Schnawwl und Junge Oper am Nationaltheater in Mannheim erzählen das türkische Märchen als ein bezauberndes Musiktheater. Es ist so poetisch und grausam, wie der Titel "Wüstenwind" verheißt. Es ist voll von Märchenwunder, Gegenwartsbezug und Komik, aber vor allem voll von berührender Musik.(.) Wenn Deniz Uzun singt, meint man Gülyanaks Rosen erblühen zu sehen. Sie ist ein funkelnder Stern, dem unter Andrea Gronemeyers einfühlsame Regie die anderen zuarbeiten(.) Cédric Pintarelli singt auch, aber anders und mit einem Schuss Humor(.) Am Eindrucksvollsten ist er als böse Tante. Mit zwei Handgriffen verwandelt sich der männliche Turban in eine weibliche Kopfbedeckung - und schon sieht man in dem jungen Mann ein herrschsüchtiges älteres Weib. Die Kostüme von Eva Roos sind höchst farbenfreudig, nicht so sehr orientalisch wie märchenhaft.(.) Ohne die Musiker wäre die Märchenatmosphäre aber nicht halb so intensiv. Sie sind fortwährend in Bewegung (.) Es ist eine Instrumentierung stimmungsvoller Farbklänge in Neuer Musik mit türkischer Einfärbung. Manchmal hat sie etwas Geheimnisvolles, manchmal volkstümliche Fröhlichkeit."   Die Rheinpfalz 15.11.2011

"Andrea Gronemeyer, Leiterin des Mannheimer Kinder- und Jugendtheaters Schnawwl, hat mit ihrer jüngsten Produktion "Wüstenwind/ Çöl Rüzgari" eindeutig (.)  gewonnen. Die Koproduktion von Schnawwl und Junge Oper, die jetzt Premiere feierte, ist ein präzise gearbeitetes Stück Erzähltheater, das schon weit vor der Zielgerade zum Sprint aufs Siegertreppchen ansetzt.(.)
Eine elegant verwobene Mischung aus Erzähltheater, Spielszenen und Liedern nimmt den Zuschauer freundlich bei der Hand und schafft auf einer funktionalen Raumbühne mit kleinen Mitteln eine große Illusion"   Mannheimer Morgen 14.11.2011

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Ein Schauspiel nach den Brüdern Grimm von F.K. Waechter
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, Premiere 15.10.2011
Eine Koproduktion mit dem Schnawwl

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren<br />Premiere 15.10.2011<br />© Foto: Christian Kleiner<br />
Der Teufel mit den drei goldenen HaarenPremiere 15.10.2011© Foto: Christian Kleiner

„Ein unter die Haut gehend düsteres und zugleich komisch schrilles Welttheater. Starke Bilder und eine spannende Handlung empfehlen sich Groß und Klein. (…) Alles verbindet sich nahtlos zu einem nachhaltigen Theatererlebnis.“    Die Rheinpfalz, 17.10.2011

„Sabine Zeiniger erhält als Großmutter und lästiger Hofnarr verdienten Szenenapplaus, Reinhard Mahlberg nutzt sein komisches Talent, um als fieser König und erzulkiger Teufel zu überzeugen.“   Mannheimer Morgen 17.10.2011

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Schnawwl, Premiere 08.10.2011
Bye Bye, Chinchilla (UA)
Ein Liedermorgen
von Markus Reyhani, Jule Kracht und Julia Dina Hesse

Bye Bye, Chinchilla (UA)<br />Premiere 08.10.2011<br />© Foto: Christian Kleiner<br />
Bye Bye, Chinchilla (UA)Premiere 08.10.2011© Foto: Christian Kleiner

„Da fliegen die Fetzen und zwar – das ist das Besondere an der neuen Produktion des Mannheimer Kinder- und Jugendtheaters Schnawwl – hauptsächlich musikalisch. Dem Team aus Markus Reyhani (Musik und Songtexte), Jule Kracht (Dialoge und Regie), Julia Dina Heße (Dramaturgie) ist mit „Bye Bye , Chinchilla“ etwas Neues gelungen. […] Die beiden konträren Weltsichten prallen in lustvoller Komik aufeinander. Für Buffys einfältige Gefühligkeit und Tores Zynismus hat Markus Reyhani nicht nur die passenden eingängigen Musiken gewählt, sondern dazu auch treffsicher und witzig getextet, bisweilen in Reimen, die im Pop-Rock Genre an sprachlicher Griffigkeit ihresgleichen zu suchen.“   Die Rheinpfalz

„Der donnernde Applaus von Groß und Klein verheißt der reizenden Episode, die sich unter einer Schmuddeligen Neckarbrücke ereignet, einen riesigen Erfolg. Und der ist diese rundum geglückten Eigenproduktion aus vollem Herzen zu wünschen, denn die Trostpflaster Handlung mit Gesang hat die Einfachheit, den Humor und die Tiefe eines guten Kinderbuchs, das auch Erwachsene immer wieder entzückt durchblättern.“   Mannheimer Morgen

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