Pressestimmen Presse Schnawwl Junge Oper Junges NT Spielzeit 2012/2013


Schnawwl und Teatro Alexandria
im Rahmen der Schillertage – eine einmalige Aufführung
MIT DEN AUGEN DER ANDEREN (UA), 23.06.2013

MIT DEN AUGEN DER ANDEREN (UA),<br />23.06.2013<br />© Foto: Christian Kleiner
MIT DEN AUGEN DER ANDEREN (UA),23.06.2013© Foto: Christian Kleiner

„In einer hinreißend komischen Probensituation begegnen die Regisseure Mohamed Abdel Kader und Mohamed El Hagrasy Anne Richters nun uraufgeführter Bearbeitung der Tell-legende „Ein erster Schritt“. Dabei gereichen den ägyptischen Gästen nur wenige Requisiten [...] zur prächtigen Ausgestaltung des verknappten Heldenmythos‘. [...] alle reüssieren mit unbändiger Spielfreude und mimischer Ausdruckskraft – von einer Sprachbarriere kann hier nicht die Rede sein. Im Gegenteil. Die musikalische Melodie des Arabischen bereichert auch den deutschen Beitrag: Andrea Gronemeyers fabelhafte Bühnenbearbeitung des Märchens „König Hamed und das furchtlose Mädchen“. [...]

So adelt ein märchenhafter Theaternachmittag die ertragreiche Zusammenarbeit, deren Früchte ab dem 12. Juli auch in gedruckter Form gekostet werden können: Illustrator Mehrdad Zaeri führte beide Geschichten in dem zweisprachigen Bilderbuch „Prinzessin Sharifa und der mutige Walter zusammen.
Mannheimer Morgen, 25. Juni 2013  

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Ad de Bont
TAHRIR TELL (UA), Premiere 22.06.2013
Leitungsteam: Daniel Pfluger, Flurin Borg Madsen, Janine Wertmann, Victor Moser, Anne Richter

TAHRIR TELL (UA)<br />Premiere 22.06.2013<br />© Foto: Christian Kleiner
TAHRIR TELL (UA)Premiere 22.06.2013© Foto: Christian Kleiner

[...] Das Schnawwl–Ensemble balanciert gekonnt auf dem schmalen Grat des Pathos und entgeht den Abstürzen in eine Hohlheit. Musterhaft führt das Uwe Topmann als Kommandant und Schwager vor, aber auch David Benito Garcia als Hazem, Cédric Pintarelli als Omar, Maike Wehmeier als Israa und Monika-Margret Steger als Mutter führen klare Haltungen im Sprechen vor. Daniel Pfluger setzt dabei im kargen Raum von Flurin Borg Madsen – ein nur nach vorne hin offener weißer Kasten, auf dem Boden markieren rote Leisten ein Zimmer, vier Stühle ergänzen diesen Raum, der immer neu strukturiert werden kann – auf einen musikalischen Grundrhythmus des Sprechens. Für ein Publikum ab 14 Jahren ein sehr ungewöhnlicher, spannender Umgang.

Die Deutsche Bühne online / www.die-deutsche-buehne.de, 24. Juni 2013

„[...] Ad de Bont, die wohl einflussreichste Persönlichkeit im europäischen Jugendtheater, ist bekannt für die Aufarbeitung historischer Stoffe aus zeitgenössischem Verständnis und dem Bezug zu klassischen Texten. „Tahrir Tell“ ist ein klassisch anmutendes Drama, in dem elementare Entscheidungszwänge in klassischen Blankversen verhandelt werden. Was uns zutiefst angeht, wird durch ästhetische Form erhaben – so hat es Schiller gesehen und so sieht Ad de Bont es auch, wenn er seine Geschichte aus dem Kairo von heute erzählt.“ [...]

„Daniel Pfluger hat dieses existenzielle Ideendrama reduziert schlicht und im Vertrauen auf die Macht des Wortes inszeniert. [...] Die lakonische abstrakte Strenge, in der das inszeniert ist, geht unter die Haut.“

Die Rheinpfalz, 24. Juni 2013

„Gekonnt stark präsentiert sich Ad de Bonts Sprechtheatertext.“

Mannheimer Morgen, 24. Juni 2013

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Janne Teller
NICHTS, WAS IM LEBEN WICHTIG IST, Premiere 05.04.2013
Ein Projekt vom Schnawwl und der Mannheimer Bürgerbühne
Inszenierung: Kristo Sagor
Bühne: Alexandre Corazzola
Kostüme: Eva Roos
Musik: Sebastian Katzer

NICHTS, WAS IM LEBEN WICHTIG IST<br />Premiere 05.04.2013<br />© Foto: Christian Kleiner
NICHTS, WAS IM LEBEN WICHTIG ISTPremiere 05.04.2013© Foto: Christian Kleiner

Choreografie: Serdar Gür
Dramaturgie: Anne Richter



"Fünf Monate lang haben Regisseur Kristo Šagor und sein von weiteren Profis unterstütztes Team jugendlicher Amateure daran gearbeitet, dass aus Nichts. Was im Leben wichtig ist [...] ein Etwas geworden ist, das formal fasziniert und inhaltlich unter die Haut geht. [...] Kein professioneller Schauspieler könnte das so glaubhaft darstellen wie die drei Jungen und fünf Mädchen, die nur wenig älter sind als die Schüler der 7. Klasse in einer langweiligen dänischen Kleinstadt. Das Sprechen und Tun der Gruppe wird zu einem Wir, das sich in chorischen Passagen zusätzlich verstärkt. Und es wird zu einem Jetzt, dem der Zuschauer atemlos beiwohnt. 
[...] Die Spirale der Erpressung ist herausragend anschaulich gelungen. Die grauslichen Bilder entstehen nur im Kopf aus angedeuteten Gesten von brutaler Drastik und der in kindlich krasser und naiver Argumentation beschworene Solidarität."



Die Rheinpfalz, 8. April 2013  



"[...] Temporeich und mit präzisem Gespür für den sogenannten pointierten Text, führt der geübte Theaterdichter Kristo Šagor sein junges [...] Ensemble zu Höchstform. [...] In der Sprache findet Šagor den passenden Rhythmus. [...] Den Begriff „Laientheater“ will [für ein durchweg stark agierendes Laien-Ensemble] hier gewiss niemand mehr über die Lippen kommen."



Mannheimer Morgen, 8. April 2013

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Junge Oper
DER MÜNDLICHE VERRAT
Premiere, 17. März 2013

DER MÜNDLICHE VERRAT <br />Premiere 17.03.2013<br />© Foto: Christian Kleiner
DER MÜNDLICHE VERRAT Premiere 17.03.2013© Foto: Christian Kleiner


„[...] Dieser Produktion ist es zu wünschen, dass sich das junge Publikum von ihr mitreißen lässt! Denn hier werden die Jugendlichen einmal nicht mit gründlich vorgekautem Musiktheater für Anfänger trakiert, sondern ernstgenommen und gefordert!


[...] Das Stück von Kagel wird in Mannheim sehr intim und auf eine Art sehr schlicht angelegt: Zunächst ist es stockdunkel - und dann fallen Spotlights auf die Instrumente der Musiker, die auf verschieden hohen Gerüsten verteilt sitzen. Sie sind das eigentliche Bühnenbild - und sehen mit ihrer schwarzen Kleidung und der schwarzen Schminke im Gesicht tatsächlich ein wenig sinister aus. Die Musiker spielen ebenso wichtige Rollen wie die drei Sprecher. Ihre Bewegungen sind genau choreografiert, was auch manchmal etwas teuflisch wirkt. Wenn sie alle im Rhythmus steif ihre Köpfe bewegen, könnte man sie glatt für verhext halten."   Deutschlandfunk, 18. März 2013


 


„[...] Gruselgeschichten vermuten, das Böse nehme die Gestalt von Tieren oder Menschen an. Und wenn Geige, Klavier oder Orgel darauf antworten, wenn die Trommeln Ängste schüren oder die Keulen gewalttätig zuschlagen, fusionieren Musik und Sprache zu einer Collage. […] Regisseur Anselm Dalferth nutzt die Möglichkeiten des Baus, der Beleuchtung und der lose zusammenhängenden Texte grandios, um die szenische Gesamtwirkung der Klangerzeugung bewusst zu machen.“   Mannheimer Morgen, 21. März 2013



„David Benito Garcia, Jule Kracht und Nikolai Jegerow machten mit teuflischer Verwandlungsfähigkeit und lustvoller Mimikry ein virtuoses Grusical aus dem Kagel-Stück.“   Rhein-Neckar-Zeitung, 21. März 2013


 


„ [...] Mit Worten und Tönen wir das Böse in Erinnerung gerufen, wird das Teuflische ausgemalt, beschworen. Mal ist es schwarzhumoriges Kasperletheater, dann wieder hintersinnig schmunzelndes Gänsehaut-Grauen. Formeln und Beschwörungen, ekstatisch aufblühende Exorzismus-Rituale werden schlaglichtartig in Erinnerung gerufen, apokalyptische Visionen werden geflüstert oder geschrien. [...] Durchgehend ist der eng verschränkte Austausch der drei Schauspieler mit den sieben Musikern.“  Die Rheinpfalz, 23. März 2013

 

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Ein neues Theaterstück für die Allerkleinsten
FRECHE FLÄCHE (UA), Premiere 16.02.2013

FRECHE FLÄCHE (UA)<br />Premiere 16.02.2013<br />© Foto: Christian Kleiner
FRECHE FLÄCHE (UA)Premiere 16.02.2013© Foto: Christian Kleiner


„[…] Was wie einer Kunst-Performance aussieht, entwickelt sich zum spannenden Anschauungsmaterial für Erwachsene über frühkindliches Verhalten. [...] Da Kinder stets unterschiedlich reagieren, ist viel spontane Improvisation eingebaut. […] Die Transparentfolie ist das erste Signal, dass hier etwas im Entstehen ist. Das kühle Blau, das lange und differenziert ausgebreitet wird, verbreitet Ruhe und Konzentration. Mit Rot und Orange kommen  Freude und Ausgelassenheit. Immer mehr Kinder preschen vor, um ein rotes Papier zu erlangen, wickeln es sich um den Hals oder schwenken es wie ein Fädchen. Und als Cédric Pintarelli Papierschnipsel  schneien lässt, sind alle mit dabei, sich gegenseitig zu bewerfen. Der emotionale Spannungsbogen ist perfekt gelungen: Schaut, hier passiert etwas, und wir machen alle mit.“   Die Rheinpfalz, 20. Februar 2013

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Junge Oper
Markus D. Reyhani / Thomas Hollaender
PETER UND DER WOLF (UA), Premiere 05.01.2013
Nach dem Musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew
Musikalische Leitung: Markus D. Reyhani
Inszenierung: Thomas Hollaender

PETER UND DER WOLF (UA)<br />Premiere 05.01.2013<br />© Foto: Christian Kleiner
PETER UND DER WOLF (UA)Premiere 05.01.2013© Foto: Christian Kleiner

"Das Stück treibet ein vergnügliches Spiel mit der Vorlage. Die Darsteller treten gerne aus ihrer Rolle heraus oder verfremden ihrem Part. Ein munteres Spiel im Spiel beginnen die Darsteller, und dabei mischen auch die Musiker bisweilen mit. [...] Die beiden Hauptdarsteller sind einfach köstlich und trugen wesentlich zu dem erfirschenden geist des Stückes bei. [...] So minimalistisch wie ideenreich ist das Stück inszeniert und garantiert besten Spaß für Jung und Alt."   Rhein-Neckar-Zeitung, 8. Januar 2013

"Großes Musiktheater für (nicht nur) kleine Leute ab 5 Jahren bietet die Junge Oper am Nationaltheater Mannheim mit ihrer Neufassung "Peter und der Wolf". Ohne Prokofjew zu verleugnen erzählen Regisseure und Autor Thomas Hollaender und Komponst Markus D. Reyhani die Geschichte inhaltlich und musikalisch überraschend neu. [...] Die Ausstattung von Janina Mendroch beflügelt Fantasie und Emotion. [...]
Reyhani hat den Themen, durch die Prokofjew die Figuren charakterisiert, durch Wiederholungen Gewicht gegeben. Er arbeitet sie als Zitate schlüssig in seinen eigenen Stil. Die Musik beschwört nicht nur das Lyrische; sie erzählt auch die Geschichte, pointiert die lustigen Passagen. Die Interaktion von Schauspiel und Musik (klarer Mezzosopran von Șirin Kılıç) ist kunstvoll ineinander verschränkt, was von der Regie klug durchdacht und sensibel umgesetzt ist. Solch hoher ästhetsicher Anspruch im Gewand verschmitzter Naivität ist schlichtweg unwiderstehlich."   Die Rheinpfalz, 7. Januar 2013

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Astrid Lindgren
Die Brüder Löwenherz, Premiere 02.12.2012
Inszenierung: Marcelo Diaz

Die Brüder Löwenherz<br />Premiere 02.12.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
Die Brüder LöwenherzPremiere 02.12.2012© Foto: Christian Kleiner

"Astrid Lindgrens starker Roman für Kinder und Jugendliche kam in der Inszenierung von Marcelo Diaz vollends federleicht und humorvoll über die Bühne. [...] Bis auf die beiden Brüder, erfrischend und liebenswert dargestellt von Sebastian Brummer (Krümel) und Matthias Thömmes (als Jonathan Löwe), haben die übrigen fünf Darsteller jeweils drei Rollen, in die sie ebenso virtuos wie vergnüglich hineinschlüpfen. Und wer gerade nicht mit Spiel beschäftigt ist steht am Bühnenrand mit einem Mikro in der Hand und bringt weitere Laune als Geräuschemacher in die Aufführung (ausgefeiltes Klangdesign von Till Rölle). [...] Lustvoller Bühnenzauber domierte die vergnügliche, fantasievolle Inszenierung.   Rhein-Neckar-Zeitung, 4. Dezember 2012

"Astrid Lindgrens "Die Brüder Löwenherz" als spannendes Fantasy-Abenteur im Mannheimer Nationaltheater. [...] Allein aus den traditionellen Mitteln des Theaters entwirft der argentinische Regisseur eine Welt zwischen Traum und Tollerei, wie man sie eigentlich nur dem Medium Film zutraut. [...] Marcelo Diaz ist ein Bühnenmagier mit ausschweifendem Ideenflug und minimalistisch ausgefeilter Arbeitsweise. [...] Die unerschöpfliche Komik ist ein Vergnügen, das ernsten Gedanken nicht im Wege steht, diese vielmehr befördert.   Die Rheinpfalz, 4. Dezember 2012

"[...] Die Themen Angst und mangelndes Selbstbewusstsein werden seriös abgeklopft. Marcelo Diaz hat das auf der schlichten wie suggestiven Bühne von Christian Thurm sehr fantasievoll getan. [...] Sebastian Brummer und Matthias Thömmes sind herrliche Darsteller, denen man ihre Fantastischen Erlebnisse mühelos abnimmt. Ein Clou ist dem Regisseur auch darin gelungen, das Geschehen im Kirsch- und Heckenrosental mit einer satten Comic-Tonspur zu unterlegen, die Kollegen am Bühnenrand live einspielen. Da wird in originellen Kostümen von Eva Roos idyllisch gezwitschert, furios getrabt, geflattert, gezischt und bedrohlich gerauscht, dass es eine Freude ist."   Mannheimer Morgen, 3. Dezember 2012

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Nach dem Bilderbuch „Ratzenspatz“ von Rudolf Herfurtner
SPATZ FRITZ, Premiere 20.10.2012
Inszenierung: Jule Kracht

SPATZ FRITZ<br />Premiere 20.10.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
SPATZ FRITZPremiere 20.10.2012© Foto: Christian Kleiner

„Eine lustige Geschichte ganz nah erleben, der Fantasie und Spielfreude Flügel wachsen lassen. Die mobile Schnawwl-Produktion, inszeniert von Jule Kracht, wird mit viel Fantasie und einfachsten Mitteln in Kindergärten gespielt, denn genau das ist der Ort, an dem sie passiert. […] Frau Pfeiffer ist ein überdrehter Irrwisch. Wie sie in ihrem Ballettröckchen herumhüpft und unter der Wuschelperücke schelmisch lächelt, sieht Maike Wehmeier wie eine sonderbare Märchenprinzessin aus. Sie ist versiert im Umgang mit Kindern. Aus Nicolai Jegorow, der als steifer nörgeliger Erwachsener die Szene betritt, mach sie nach und nach ihren Märchenprinzen.

[…] Weil ohne Bühnentechnik in Kindergärten gespielt wird, benutzt man ganz sinnlich und humorvoll Gegenstände um die Geschichte zu erzählen: ein Golfschläger verwandelt sich in einen Ast, auf dem ein Spatz sitzt, ein Perückenteil in ein Nest und danach, um eine Krawatte vermehrt, in eine Handpuppe. Dazu wird zu Ukulele und Pamperkartontrommel gesungen. Die Lieder zum Nachsingen sind von Till Rölle.“  Heike Marx, Die Rheinpfalz 25. Oktober 2012

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KÖNIG HAMED UND DAS FURCHTLOSE MÄDCHEN (UA)
Premiere 22.09.2012
Eine deutsch-arabische Frühlingsgeschichte
ab ca. 8 Jahren
Inszenierung: Andrea Gronemeyer

KÖNIG HAMED UND DAS FURCHTLOSE MÄDCHEN (UA)<br />Premiere 22.09.2012<br />© Foto: Christian Kleiner
KÖNIG HAMED UND DAS FURCHTLOSE MÄDCHEN (UA)Premiere 22.09.2012© Foto: Christian Kleiner

„Das Motto "Mit den Augen der Anderen" durchdringt die Inszenierung von Andrea Gronemeyer bis in die feinste Geste und leiseste Andeutung hinein.“
„Cédric Pintarelli spielt einen König, der Verunsicherung fühlt, Schwäche zeigt und darum empfänglich wird für die Einsicht: "Was wäre die Freiheit ohne Gleichheit. Frauen müssen sein. Männer müssen sein." Drei Frauenrollen bestimmen den Handlungsverlauf, und alle drei fallen dem Darsteller Uwe Topmann zu. Einerseits wird so das Tabuthema der Nacktheit in Ägypten entschärft. Andererseits ist den Zuschauern dank dieser prachtvollen Besetzung ein humorvolles, klug pointiertes Theatererlebnis gegönnt.“
„Peter Hinz leitet seine Schauspieler-Kollegen zu kolossalen Percussion-Szenen an. Die Kostümbildnerin Eva Roos erreicht mit geringstem Aufwand eine verblüffende Wanderung zwischen der europäischen (schwarze Kleidung) und der arabischen (blaue Tücher) Kultur.“   Mannheimer Morgen, Monika Lanzendörfer 24. September 2012
 

„In der bestechend elegant reduzierten Ästhetik eines Schattenspiels (Bühne: Christian Thurm) präsentierte das Mannheimer Schnawwl nun sein zweites internationales Bühnenprojekt.“
„Der Simultanübersetzer Mohamed El Hagrasy fasste auf Arabisch die befremdliche Geschichte zusammen, die Cédric Pintarelli (König Hamed u. a.), Uwe Topmann (Prinzessin Sharifa u. a.) und Peter Hinz (verschiedene Charaktere, Musik) ihrem Publikum mit hoher Verwandlungskunst nahebrachten.“
“Dass er sich schließlich selbst dem Gesetz der Liebe beugt, ist sein eigener Sündenfall, dessen feine Dramatik Cédric Pintarelli und Uwe Topmann in den kontrastierenden Geschlechterrollen sensibel herausarbeiteten.“
„Doch ein Verwirrspiel auch dies: In ihren weiblichen (Neben-) Rollen wirkten die Darsteller so überzeugend, dass die wahren Unterschiede der Geschlechter wohl nur noch im Metaphysischen zu suchen sind.“   Rhein-Neckar-Zeitung, Astrid Mader 24. September 2012
 

“Derjenige, der die Frauen spielt, ist nicht der klassische mädchenhafte Jüngling, sondern der durch und durch männliche Uwe Topmann, mit kräftiger tiefer Stimme und ohne zarte Wangen. Während Cédric Pintarelli psychologisch stimmig das weiche Herz des Königs nach und nach preisgibt bleibt Uwe Topmann ein kantiger Kerl. So entsteht keine drastische Verwechslungskomik, sondern eine feine Ironie. Das Weibliche bleibt dem Mann ein großes Rätsel, das nur die Liebe lösen kann. Topmann spielt in spöttischer Übertreibung auch alle anderen Rollen, und Peter Hinz sorgt für die märchenhaft bezaubernde Percussion.“   Die Rheinpfalz, Heike Marx 26. September 2012

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