Pressestimmen Schnawwl, Junge Oper, Junge Bürgerbühne Spielzeit 2013/2014


„3 X 3 = 1“
Etüden für neugierige Familien, Premiere 21.06.2014
Spielzeitmotto „Mitbestimmer“ :
Ensemblemitglieder und Mitarbeiter des Schnawwl werden zu „Alles-Bestimmern“

3 X 3 = 1<br />Premiere 21.06.2014<br />© Foto: Christian Kleiner<br />
3 X 3 = 1Premiere 21.06.2014© Foto: Christian Kleiner

Die Rheinpfalz, 24.6.2014
„In der Produktion ‚3X3=1‘ stellen ein Bühnentechniker, ein Schauspieler und ein Musikdramaturg Themen vor, die ihnen schon immer wichtig waren. Es geht um Autos, Kunst und Körperklänge, und im Publikum bringt das nicht nur Kindern Spaß.“
„In mühseliger Kleinarbeit zerlegt Thurm den Motor eines Vierzylinders und erklärt dem unwissenden Pranschke Bau- und Funktionsweise jedes Einzelteils. Das dauert fast eine Stunde, fasziniert aber das ganze Publikum.“
„Jetzt könnte man meinen, dass den Kindern im Publikum schnell langweilig würde, […]. Aber so ein metallenes Gebilde mit Rohren, Riemen und Rädern regt die Fantasie an. Mit der Ölpumpe können Fotos geschossen werden, eine der zahlreichen Dichtungen wird zur Viererbrille […].“
„Was [von den drei Etüden] bleibt, ist die Faszination am Unfertigen und Unperfekten, am ‚work in progress‘. Und die Schönheit von Drosselklappen und Einlassventilen.“


 

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„stepX – Tanz für junges Publikum“
05. bis 08.06.2014

Die Rheinpfalz, 10.6.2014
„Eins haben alle (Produktionen) dem Tanztheater für Erwachsene voraus: einen herzerfrischenden, innovativen Humor.“
„Prachtvoll, athletisch, komisch. In grotesker Männlichkeit tanzt das Terzett („Woman know your wardrobe“ Don*Gnu) die vier kleinen Schwanensee-Schwäne.“


Mannheimer Morgen, 7.6.2014
„Zwischen athletischen Parcours- Sprüngen und temporären Skulpturen, die einen an Erwin Wurms humorvolle menschliche Kunstskulpturen erinnern, ziehen die acht Performer („Murikamification“ Arch8 / Erik Kaiel) den Zuschauer tief in ihr Spiel mit ungewöhnlichen Perspektiven und Blicken auf den Stadtraum.“
„Und es ist ein mitreißendes Bewegungsspiel („Murikamification“ Arch8 / Erik Kaiel), das die alltäglichen Regeln vom Umgang mit dem öffentlichen Stadtraum und unsere Sehgewohnheiten außer Kraft setzt und den Zuschauer rasch auch zum aktiven Komplizen macht.“


Die Rheinpfalz, 7.6.2014
„Die Vorstellungsreihe begann beeindruckend mit „Autarcie“ von der Pariser Compagnie par terre.“
„‘Autarcie‘ (Selbstbestimmung) entwickelt aus dem Vokabular des Breakdance eine Bewegungssprache, deren geometrische eckige Figuren und heftige roboterhafte Ausschläge zugleich abstrakt und hochemotional sind.“

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stepX. Tanz für junges Publikum
Einladung für den 05. Juni

stepX. Tanz für junges Publikum <br />Einladung für den 05. Juni<br />
stepX. Tanz für junges Publikum Einladung für den 05. Juni

Liebe Freunde Nationaltheater,
 
herzlich lade ich Sie im Namen von Schnawwl Intendantin Andrea Gronemeyer zum Internationalen Tanzfestival „stepX. Tanz für junges Publikum“ ein, dass in Kooperation mit Theater der Welt vom 5. bis 8. Juni 2014 im Schnawwl, dem Theater Felina-Areal und dem Tanzhaus Käfertal stattfindet.
 
Zum Auftakt lade ich Sie herzlich zum Eröffnungsempfang am 5. Juni um 20.30 Uhr in den Schnawwl ein.
Exklusiv für unsere Gäste an diesem Abend zeigt die Compagnie Arch8 / Erik Kaiel aus Den Haag die Choreografie „No man is an island“.

 
„stepX“ präsentiert ausgewählte Tanzproduktionen für Kinder und Jugendliche. Die eingeladenen Compagnien reisen aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und Deutschland nach Mannheim und zeigen ihre Produktionen, die eigens für junges Publikum choreografiert wurden. Stilübergreifende Arbeiten von Hip Hop über klassisches Ballett bis zu Contemporary Dance und Parcours lassen den jungen Zuschauern ab 3 Jahren Raum, an ihre eigenen Erlebenswelten
anzuknüpfen und die Lust an Bewegung bei sich zu entdecken. Dem Festival angegliedert ist ein international besetztes Fachforum zum Thema „Was ist Tanz (für Kinder)?“. Werden Sie selbst Teil des Festivals und überzeugen sie sich von den zukunftsweisenden Entwicklungen.
 
„stepX“ gestaltet in Kooperation mit Theater der Welt 2014 das Festivalprogramm für junges Publikum. Mit diesen Produktionen werden bereits die Jüngsten altersgerecht an die Welt von Tanz, Theater und Performance herangeführt. Die einfühlsamen Choreografien geben dem jungen Publikum die Möglichkeit, sich selbst und seine eigenen Fähigkeiten und Bedürfnisse früh zu entdecken, zu reflektieren und auszuleben.
 
Lesen Sie mehr zum Festivalprogramm und zum Fachforum in der „stepX“-Sonderpublikation, die als pdf-Datei dieser Mail angehängt ist. Wir freuen uns über ihr Interesse, ihre Neugierde und Kartenreservierungen.
Richten Sie ihre Kartenwünsche für die Festivalproduktionen gerne an Gerd Pranschke.


Für den Eröffnungsempfang und die Vorstellung „No man is an Island“ (mit Angabe der gewünschten Karten) bitten wir Sie um eine Anmeldung bis Montag, 2. Juni 2014 bei Gerd Pranschke.
Telefon: 0621 1680 302 oder E-Mail: gerd.pranschke@mannheim.de
 

Ich freue mich auf ihr Kommen.
Beste Grüße
Anke Jacoby
 
Öffentlichkeitsarbeit, Presse & Marketing
Schnawwl & Junge Oper
Theater für junges Publikum am Nationaltheater Mannheim

Brückenstraße 2
68167 Mannheim
Tel.  0621 1680 301
Fax  0621 1680 308
E-Mail: anke.jacoby@mannheim.de

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GOLD (Junge Oper), Premiere 10.05.2014
nach dem Märchen „Der Fischer und seine Frau“ der Brüder Grimm
Leonard Evers (Musik) / Flora Verbrugge (Text) / aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Inszenierung: Jule Kracht

GOLD (Junge Oper)<br />Premiere 10.05.2014<br />© Foto: Christian Kleiner
GOLD (Junge Oper)Premiere 10.05.2014© Foto: Christian Kleiner

Bühne und Kostüme: Merle Katrin Seibert
Dramaturgie: Johannes Gaudet

Ab 5 Jahren

Die Rheinpfalz, 12.5.2014
„Das Gesangsstück für zwei Personen ist ein Fest für Augen und Ohren, wahrlich ein echtes Goldstückchen.“
„Die geheimnisvolle Bühne aber zog alle in ihren Bann. […] Es war erstaunlich, wie [Merle Katrin] Seibert und Regisseurin Jule Kracht mit wenigen Requisiten so schöne und klare Bilder erzeugen können.“
„Fisch und Vater, Jakob und Mutter: Thorsten Gellings und Barbara Emilia Schedel brillieren in ‚Gold‘“.
„Und gab es ein Happy End? […] Das wird an dieser Stelle nicht verraten, dazu sollte man das Stück selbst sehen. Es lohnt sich.“

Mannheimer Morgen, 13.5.2014
„Was Evers mit subtilen Farbklängen […] ins Spiel bringt, wird von Schlagzeuger Thorsten Gellings […] virtuos, präzise und empfindsam umgesetzt.“
„Ein zuverlässiges Fundament, auf dem Barbara Emilia Schedel ihre schlanke, sicher geführte Stimme mit einem bemerkenswerten Zug zum Unmittelbaren der Handlung uneingeschränkt entfalten kann.“
„Jule Kracht hat „Gold“ im Bühnenbild von Merle Katrin Seibert, die auch die hübschen Kostüme entwarf, schwerelos inszeniert, ohne die von ihr erfundenen amüsanten und poetischen Kleinigkeiten der Unterhaltsamkeit zu opfern.“

Rhein-Neckar-Zeitung, 14.5.2014
„So gekonnt wie er [Thorsten Gellings] die Klangfarben changiert, so wechselt Barbara Emilia Schedel die Rollen zwischen Jakob und der Mutter. Dazwischen sang sie genauso wandlungsfähig.“
„Gellings wechselt vergnüglich virtuos zwischen Musiker, Vater und Fisch, ein Meister des Mulltitasking. Eine sehr liebenswerte Vorstellung […] spielen die beiden, begeben sich humorvoll auf die Suche nach Reichtum und vergeblichem Glück.“


 

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Ad de Bont
DER THAIBOXER (DSE), Premiere 25.04.2014
Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Inszenierung: Andrea Gronemeyer
Bühnenbild: Christina Thurm
Kostüm: Eva Roos
Musik: Markus Reyhani

DER THAIBOXER (DSE)<br />Premiere 25.04.2014<br />© Foto: Christian Kleiner
DER THAIBOXER (DSE)Premiere 25.04.2014© Foto: Christian Kleiner

Choreografische Beratung: Klaus Hilger
Dramaturgie: Anne Richter


Die Rheinpfalz, 28. April 2014
„Die Inszenierung von Andrea Gronemeyer im Studio Werkhaus des Mannheimer Nationaltheaters macht das klassische Theaterthema Gewalt in einem aktuellen Kontext zum fesselnden Bühnenerlebnis.“
„Das sportliche Agieren ist eine Augenfreude. Es gilt nicht nur für die Trainings- und Kampfchoreografien selbst, die Klaus Hilger von den Mannheimer Thaistorms überzeugend authentisch in Szene gesetzt hat. […] Man kennt die Darsteller ja aus vielen Inszenierungen; hier zeigen sie eine überraschend neue Seite.“
„Mit Humor und Temperament zelebrieren die beiden (Simone Oswald als Elja und Cédric Pintarelli als Woody) eine bezaubernd junge Liebe […]. Sie gibt Elja die Stärke aufzubrechen: Simone Oswald, sportlich topfit und souverän als starke Frau unter Männern, die stark aussehen.“

Mannheimer Morgen, 29. April 2014
„Es soll alles authentisch zugehen. Darum ließ sich das Schnawwl- Ensemble monatelang von dem Mannheimer Trainer Klaus Hilger im Thai- Boxen ausbilden. […] Obwohl Garcia wegen seines verletzten Knies leicht abgebremst reagiert, löst dieses Duell der Brüder Boris und Tom echten Nervenkitzel aus.“
„Diese Widersprüche (der Figuren) zeichnet Andrea Gronemeyer teils knallhart, teils zartfühlend nach; ihre Regie setzt auf die Fähigkeit der Jugend, mit Einsicht und Vernunft erwachsen zu werden.“

Die Deutsche Bühne (online), 29. April 2014
„Nicht nur Dank der indes durch monatelanges Boxtraining zu wahren Ringmeistern avancierten Schauspieler überzeugt dieses Stück als inwendige Seelenschau. Insbesondere auch durch Andrea Gronemeyers feines Gespür für die leisen Töne abseits der immer wieder harten Bandagen unter den Ertüchtigungskünstlern gelingt es, die poetischen Intermezzi zwischen den Dialogen einzufangen.“
„Dies sind die großen Augenblicke der Inszenierung: Unterlegt mit zumeist sphärischen Tönen, erzählen die Darsteller bei abgedunkeltem Licht von ihren Sehnsüchten und Hoffnungen. Parabelhaft wie sentimental berichten sie von ihren Fantasien und ihrer surreal arrangierten Hoffnung auf Geborgenheit und Heimat – eine kleine Kostbarkeit des psychologischen Theaters!“


 

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KLASSE.32.
Mannheimer Schultheaterwoche vom 2.–5. April 2014

Johanna und die Toten (Theater- AG des Ludwig- Frank- Gymnasiums)
„Mit wenig Ausstattung und sehr viel Text […] ist das Stück eine spannende Begegnung mit Mannheimer Geschichte und ein Manifest für jugendliches Engagement.“
Eine Odyssee (Theater AG der Friedrich-List Schule)
„Die Theater- AG der Friedrich-List- Schule ist eine ständig wachsende und so eingeschworene Gemeinschaft, dass Ehemalige immer noch begeistert mittun. Eine Odyssee‘ nach Ad de Bont strotzt von zündenden Ideen dramatischer und komischer Natur. Die langjährige Leiterin Eva Layer versteht es bewundernswert, ein Stück ihrer heterogenen Schar anzupassen.“    Die Rheinpfalz, 8. April 2014

„Paul und sein erwachsener Feind“ (Diesterwegschule)
„Dieser Stoff (Probleme mit Stiefvater oder Stiefmutter) besticht durch seine Ehrlichkeit. Das Stück der Diesterwegschule bringt außerdem noch eine große Ladung Witz und Freude am Spiel dazu. Deshalb ist die letzte Aufführung bei der diesjährigen Schultheaterwoche eine echter Höhepunkt der vergangenen Tage.“
Finale
„Alle reden über ihre Erlebnisse der vergangenen Tage. Jeder hat seinen persönlichen Höhepunkt. […] Bei diesem großen Abschiednehmen (Klasse Finale) ist von Trauer nichts zu sehen. Besonders die Jüngeren lachen und singen, als hätten sie die anstrengenden Tage noch vor sich. Sie tanzen durch den Raum, manch einer trägt ein kleines Geschwisterchen auf dem Arm.“    Mannheimer Morgen, 7. April 2014


 

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Thilo Reffert
LEON UND LEONIE, Premiere Schnawwl 07.03.2014
Inszenierung: Theo Fransz
Bühne und Kostüme: Bettina Weller
Bühnenmusik: Till Rölle
Choreographische Beratung: Luches Huddleston jr.
Dramaturgie: Anne Richter

LEON UND LEONIE<br />Premiere 07.03.2014<br />© Foto: Christian Kleiner
LEON UND LEONIEPremiere 07.03.2014© Foto: Christian Kleiner

„Maike Wehmeier stattet das angeblich noch nicht schulreife Mädchen mit Fähigkeiten aus, die ebenso wichtig sind wie Lesen und Schreiben: Durchsetzungskraft, Anpassungsvermögen, Ausdauer.“
„Der vielseitige Uwe Topmann wechselt zwischen Mutter- und Vaterrolle und versieht hinten in der Musiker-Ecke seinen Dienst am Drumset [1].“
Das Finale gipfelt in einer Streetdance-Einlage von Sebastian Brummer und in einem Rap-Duett der Geschwister, das die Einschulung als höchstes Vergnügen feiert. Einige Erwachsene mögen an [...] die Schattenseiten des Lehrbetriebs denken. Aber solche Stimmungsverderber haben hier nichts zu suchen.“   (MaMo 11.3.14)

„‘Leon und Leonie‘ ist eine kreuzfidele Komödie über ein ernstes Thema mit
augenzwinkernden pädagogischen Winken für die Erwachsenen.“
„Was im echten Leben meist traurig ausgeht, wird im Mannheimer Schnawwl zu einem Riesenspaß, denn Leonie lässt sich nicht unterkriegen.“
„Vater und Mutter werden von Uwe Topmann gespielt. In salbungsvoller männlicher Nachsicht mit schwarzer Brille, in gefühligem Ach! und Oh! mit roten Ohrringen.“    (Die Rheinpfalz 12.3.14)

„Wie gewitzt sie [Leonie] trotzdem ist, beweist Schauspielerin Maike Wehmeier in der kurzweiligen Inszenierung von Theo Fransz. Ängste, Gegensätze, Hoffnungen und Tricks der Kinder werden feinsinnig wie turbulent dargestellt.“
„Genau hingesehen hat auch Bettina Weller, verantwortlich für das Bühnenbild und die Kostüme: Schnell lassen sich mit wenigen Requisiten verschiedene Stimmungen und Räume zaubern.“
„Hoffentlich wird alles gut, auch für Leon, den David Benito Garcia zwar als vordergründig coolen Typen spielt, dessen Sorgen er aber trotz seines komödiantischen Talents nicht im Verborgenen lässt.“    (Rhein-Neckar-Zeitung 12.3.14)


 

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IMAGINALE 2014

DER MURR<br />Imaginale 2014<br />© Foto: Hans Jörg Michel
DER MURRImaginale 2014© Foto: Hans Jörg Michel
THE TALE<br />Imaginale 2014<br />© Foto: Hans Jörg Michel
THE TALEImaginale 2014© Foto: Hans Jörg Michel
IDA HAT EINEN VOGEL, SONST NICHTS<br />Imaginale 2014<br />© Foto: Hans Jörg Michel
IDA HAT EINEN VOGEL, SONST NICHTSImaginale 2014© Foto: Hans Jörg Michel

Allgemein
„Für Kinder ist mit Figurentheater alles darstellbar, weil es sich an deren natürlichen Spielwelt orientiert. Für Erwachsene ist dagegen darzustellen, was auf andere Weise nicht darstellbar ist. Zum Beispiel der Tod, im Figurentheater eines der ältesten Themen.“    (Die Rheinpfalz vom 19.2.14)

Erwachsenenprogramm

Blind Summit Theatre: ´The Table‘
„Internationales Figurentheaterfestival startet in Alter Feuerwache grandios mit „The Table“:  In diesem fabelhaft inszenierten, bisweilen hinreißend komischen Animismus-Theater (Regie: Mark Down) verschwimmen die Grenzen – Moses erscheint als Meister und Marionette in Personalunion. […] Die Sympathien sind am Ende der stürmisch beklatschten Aufführung paritätisch auf die Künstler und die ungemein liebenswerte Puppe verteilt.“    (Mannheimer Morgen vom 8.2.14)

Florian Feisel: „Frühstück mit Phantom“
„Somit besticht diese Aufführung in zweifacher Hinsicht: als sehr humorvolle Performance und als Lehrstunde in Sachen Kraft der Imagination.“    (Mannheimer Morgen vom 11.2.14)

Programm für junges Publikum

Margrit Gysin: „Der Murr“
„Margrit Gysin ist eine Pionierin des intimen Erzähltheaters mit Püppchen. So poetisch und märchenhaft ihre Geschichten wirken, in Inhalt und Ton sind sie doch ganz in der Wirklichkeit der Kinder angesiedelt. ‚Der Murr nach Toon Tellegen‘ ist schon die vierte Zusammenarbeit mit Schnawwl Intendantin Andrea Gronemeyer (Regie).“    (Die Rheinpfalz vom 14.2.14)

Figurentheater Lupine, Schweiz: „Ida hat einen Vogel, sonst nichts“
„Erstaunlich während der knapp einstündigen Aufführung ist immer wieder, wie viel Effekt Kathrin Leuenberger aus einfachsten Mittel herausholt. In den Erzählphasen des Stücks fabriziert sie mit artistischer Leichtigkeit sägend, hämmernd und stapelnd alle notwendigen Requisiten aus den reichlich vorhandenen Rohlingen. Ein paar lange Nagelstifte auf einer Leiste, schon steht die Meute der Schulkameraden.“    (Rhein-Neckar-Zeitung vom 13.2.14)


 

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Juliane Klein
nach dem Kinderbuch von Amelie Fried
DER UNSICHTBARE VATER, Premiere 04.01.2014
Inszenierung: Sybrand van der Werf
Bühne: Christian Thurm
Kostüm: Eva Roos
Dramaturgie: Anselm Dalferth
ab 8 Jahre

DER UNSICHTBARE VATER<br />Premiere 04.01.2014<br />© Foto: Hans Jörg Michel
DER UNSICHTBARE VATERPremiere 04.01.2014© Foto: Hans Jörg Michel

„‘Der unsichtbare Vater‘ von Juliane Klein ist ein Juwel der Opernliteratur für Kinder. [...] Die Gefühlswirren des Kindes und die Erklärungsnot der Erwachsenen sind in eine so einfache wie präzise musikalische Struktur gebracht, die emotional aufgenommen wird und mehr sagt als tausend Worte. [...]
[Gefühle] sind nicht in die Länge gezogen wie in der klassischen Oper, sondern verknappt. Das macht die Handlung, die emotional in der Musik stattfindet und von Regisseur und Bühnenbildner in bildmächtige Bewegung umgesetzt ist, äußerst spannend und mitreißend. [...]
Philipp Nicklaus wirkt wie ein aufsässiger Junge und ist für einen Sänger mimisch und körperlich phänomenal präsent. [...]
   Die Rheinpfalz, 9. Januar 2014

„Christian Thurms Bühnenbild passt sich fantasiereich an die Platzverhältnisse der Jungen Oper des Mannheimer Nationaltheaters an.“
   Mannheimer Morgen, 9. Januar 2014


 

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Kinderchorkonzert, 15.12.2013 Opernhaus
HIRTEN ERWACHT!

„Jetzt sind sie etwa 15 Zentimeter in die Höhe geschossen und stehen als „Junge Männerstimmen“ an der Bühnenrampe. Und sie heimsen immer noch ihren lautstarken Jubelapplaus ein. Die Leiterin legt ihnen die geeignete Musikliteratur oder passende Lied-Bearbeitungen vor, und prompt darf sich die Zehner-Gruppe in das Meer der Kindersoprane eingebunden fühlen.“
„Und wenn gar „Maria durch den Dornwald ging“ mit einer Du-du-du-Untermalung präsentiert wird, geht ein Lächeln und Staunen durch die Reihen des elterlichen und geschwisterlichen Publikums, denn dieses Adventslied aus dem 16. Jahrhundert bekommt einen dornigen Anstrich.“
„Anke Christine Kober und die unermüdliche Klavierbegleiterin Charlotte Sabiel sorgen für eine wichtige Horizont-Erweiterung, weil sie ihre Advents-Auswahl über die Klassik und das europäische Volkslied hinweg ausdehnt. Darin liegen Reiz und Überraschung dieses Familientreffens im Opernhaus: Die Kinder entwickeln sich, und mit ihnen erhält auch das Repertoire neue Facetten.“    (Mannheimer Morgen, 18.12.2013)


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LEBEN STATT GELEBT WERDEN
Eine Benefizveranstaltung mit Tiki Küstenmacher und Prof. Dr. Lothar Seiwert zugunsten der Jungen Oper
06.11.2013, 20.00, Opernhaus

Auf Einladung des Rotarischen Metropolstammtischs Rhein-Neckar und der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim kamen die beiden Welt-Bestseller-Autoren (u.a. simplify your life und simplify your time) Werner Tiki Küstenmacher und Prof. Dr. Lothar Seiwert ins Opernhaus des Nationaltheaters. Exklusiv erstmals gemeinsam auf der Bühne führten sie ein in ihre Philosophien zu Lebensführung und Zeitmanagement. In zwei interessanten Präsentationen wurden allgemeinverständliche Vorschläge zur besseren Ausnutzung der vorgegebenen Zeit gemacht. Die Redner schilderten anschaulich, teils von spontanen Zeichnungen „untermalt“ oder durch eindrucksvolle Experimente illustriert, wie sich ihre Ratschläge praktisch umsetzen lassen. In einer angeregten Fragerunde erfolgte ein lebhafter Austausch mit dem Publikum. Im Anschluss an den Abend kam es im Foyer des Opernhauses zu weiteren lebhaften Diskussionen mit den Referenten, die zusätzlich ihre Bücher signierten. Dieser Abend, der vom üblichen Programm der Freunde und Förderer abwich, war insgesamt gesehen nicht nur sehr unterhaltsam, sondern zusätzlich ein finanzieller Erfolg zugunsten der Jungen Oper.

„[…] Um nach London zu gelangen, besiegt Christopher alle für ihn unüberwindlichen Hindernisse. Wie er das macht und wie er sich dabei fühlt, ist ein kleines Meisterwerk szenischer Umsetzung. […]“    Die Rheinpfalz, 8. Oktober 2013

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LEBEN STATT GELEBT WERDEN
Eine Benefizveranstaltung mit Tiki Küstenmacher und Prof. Dr. Lothar Seiwert zugunsten der Jungen Oper
06.11.2013, 20.00, Opernhaus

Auf Einladung des Rotarischen Metropolstammtischs Rhein-Neckar und der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim kamen die beiden Welt-Bestseller-Autoren (u.a. simplify your life und simplify your time) Werner Tiki Küstenmacher und Prof. Dr. Lothar Seiwert ins Opernhaus des Nationaltheaters. Exklusiv erstmals gemeinsam auf der Bühne führten sie ein in ihre Philosophien zu Lebensführung und Zeitmanagement.

In zwei interessanten Präsentationen wurden allgemeinverständliche Vorschläge zur besseren Ausnutzung der vorgegebenen Zeit gemacht. Die Redner schilderten anschaulich, teils von spontanen Zeichnungen „untermalt“ oder durch eindrucksvolle Experimente illustriert, wie sich ihre Ratschläge praktisch umsetzen lassen. In einer angeregten Fragerunde erfolgte ein lebhafter Austausch mit dem Publikum.
Im Anschluss an den Abend kam es im Foyer des Opernhauses zu weiteren lebhaften Diskussionen mit den Referenten, die zusätzlich ihre Bücher signierten.
Dieser Abend, der vom üblichen Programm der Freunde und Förderer abwich, war insgesamt gesehen nicht nur sehr unterhaltsam, sondern zusätzlich ein finanzieller Erfolg (€12.639) zugunsten der Jungen Oper.

Ein herzliches Dankeschön an die Initiatoren und Organisatoren der Veranstaltung, Folker Zöller, Französischer Honorarkonsul und Beiratsmitglied der Freunde und Förderer, sowie Michel Maugé.


 

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40 000-Euro-Spende des Rotary Clubs Mannheim Brücke ermöglicht Projekt : Mit Musik die Welt erfahren – eine neue Konzertreihe der JUNGEN OPER

Thomas Siffling, Gerhard Stegmann, Lutz Wengler, Klaus-Peter Kehr und Andrea Gronemeyer (v. l.).<br />© Prosswitz
Thomas Siffling, Gerhard Stegmann, Lutz Wengler, Klaus-Peter Kehr und Andrea Gronemeyer (v. l.).© Prosswitz

Xavier Naidoo war damals dabei, Sopranistin Cornelia Ptassek, Marc Marshall, Janice Dixon, Reinhold Friedrich, das Kevin O'Day Ballett, die Kicks'n Sticks Big Band und viele mehr: Sie alle gaben auf Initiative von Jazztrompeter Thomas Siffling ein großes Benefizkonzert für den Rotary Club Mannheim-Brücke im Nationaltheater, und am morgigen Sonntag sieht man, was daraus entstanden ist: Da startet die aus dem Erlös finanzierte neue Konzertreihe für Kinder, "Weltsprache Musik".
40.000 Euro kamen damals als Erlös zusammen, die der seinerzeit amtierende Rotary-Präsident Gerhard Stegmann sowie Thomas Siffling, Initiator und Mitglied dieses Rotary Clubs, nun symbolisch an das Nationaltheater übergaben.
Dessen von Andrea Gronemeyer und Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr geleitete Junge Oper lädt an diesem Sonntag zum ersten von - pro Spielzeit - fünf Konzerten ein, bei denen Kinder ab fünf Jahren Musikstile und Musikgenres aus anderen Ländern der Welt kennenlernen.
"Es ist ein ganz neues, von Musiktheaterpädagoge Johannes Gaudet entwickeltes interaktives Format", erläutert Gronemeyer. Die Kinder sollten "nicht nur zuhören, sondern aktiv einbezogen werden, eigene Instrumente mitbringen oder dort in Workshops Instrumente bauen können, zudem Mitsingen, Mittanzen, Mitmusizieren", so Gronemeyer. Jedes Konzert ist einem Land - zum Auftakt Indien - gewidmet, womit man "über Musik mehr über Land und Kultur vermittelt".
Die Junge Oper reagiert mit dem neuen Projekt auf das zunehmend multikultureller werdende Publikum. "Man kann mit Musik Kinder ganz unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft gut erreichen", weiß Gronemeyer. Man könne sie "sensibilisieren für die Lust am Zuhören und an die anspruchsvolle Kunst der Oper heranführen", ist Kehr überzeugt und daher "sehr happy" über die großzügige Unterstützung des Rotary Clubs.
Kinder erreichen
"Ich wollte schon immer mal einen Musik-Abend machen, der Genres-Grenzen sprengt", so Siffling, "ein breites musikalisches Angebot von Hochkultur bis Big-Band-Jazz". Das war ihm mit dem Abend im Februar im ausverkauften Opernhaus gelungen. Siffling hatte dafür sowohl viele Künstler als auch die Rotarier gewonnen. "Wir haben das im Rahmen unseres sozialen Engagements sehr gerne gemacht", so Stegmann. "Und dieser Abend der Musik sollte auch wieder langfristig einem musikalischen Projekt dienen", betonte Siffling. Dabei sei ihm besonders wichtig gewesen, Kinder zu erreichen.
Während Siffling dem Theater und insbesondere dem seinerzeit als Intendant amtierenden Lutz Wengler für die "unkomplizierte Zusammenarbeit" dankte, sprach Gronemeyer von einer "ganz tollen Initiative" des Jazzmusikers. "Es ist ein nachhaltig angelegtes Projekt, und es wird unsere Aufgabe sein, es fortzuführen", so Wengler. Er dankte dem Rotary Club Mannheim-Brücke für das "Riesenengagement" und hoffte, dass es eine Fortsetzung findet: "Das Konzert war ja ein Riesenerfolg, ist vom Publikum sehr euphorisch aufgenommen worden!", erinnerte sich Wengler.   (P.W. Ragge , Mannheimer Morgen, 19.10.2013)

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Junge Oper Konzert, 20.10.2013, Schnawwl
WELTSPRACHE MUSIK : INDIEN

Kinderhände haben es schwer auf der mächtigen Sitar. Das indische Saiteninstrument besteht aus einem mit Holz verkleideten Kürbis und einem langen Hals; es ist sogar ein bisschen größer als die kleinen Besucher, die unter der Anleitung von Ashok Nair ausprobierten, wie den Saiten Töne zu entlocken sind. Nach Indien schaute Teil eins der neuen Reihe "Weltsprache Musik", die künftig in der Jungen Oper des Nationaltheaters ihr Familien- und Schulpublikum ansprechen will. Der Rotary Club Mannheim-Brücke erlaubt diese Horizonterweiterung durch eine Spende von 40 000 Euro.
Warum macht Indien den Anfang? Es waren gerade Gäste zur Hand, die seit 2010 in einer Koproduktion des Schnawwl und des Ranga Shankara Theaters aus Bangalore mitwirken: Der Gitarrist Konarak Reddy und die Sängerin Pallavi Arun begleiten die Inszenierung "Der Junge mit dem Koffer." Pallavi Arun übte gleich mit den Zuschauern ein traditionelles Lied ein, in dem die Künstler um den Segen des Publikums bitten: "Öffne uns Dein Herz, damit die Aufführung gelingen möge".
Moderator und Theaterpädagoge Johannes Gaudet packte viel Wissenswertes in die 60-minütige Begegnung mit der vielfältigen Kultur des Subkontinents und ließ sich von dem Schlagzeuger Peter Hinz über die Eigenheiten des indischen Musikunterrichts berichten; Hinz hat mehrere Monate bei einem "Meister" das Spiel auf der Doppeltrommel Tabla gelernt und erfahren, dass der Lernprozess ein Leben lang dauert. Wer von den Kindern versuchte, der Tabla Klänge zu entlocken, musste schon sehr kräftig mit den Fingern schlagen.
Die Fortsetzung folgt im nächsten Jahr. Dann geht es um arabische Musik.    (ML, Mannheimer Morgen, 22.10.2013)

Im ersten Konzert ihrer neuen Reihe „Weltsprache Musik“ stellte die Junge Oper am Mannheimer Nationaltheater Indien vor. Instrumente und Stile konnte man kennenlernen und mancherlei über das ferne Land erfahren in der von Johannes Gaudet moderierten Begegnung mit vier Künstlern: der Sängerin M.D. Pallavi und dem Gitarristen Konarak Reddy aus Indien, dem deutschen Inder Ashok Nair und dem Percussionisten Peter Hinz, der sonst bei Schnawwl-Inszenierungen mitwirkt.Die Sängerin und der Gitarrist sind in ihrer indischen Heimat Stars und in der von Schnawwl-Intendantin Andrea Gronemeyer inszenierten indisch-deutschen Kooperation „Der Junge mit dem Koffer“ zu sehen. Zu einer Aufführungsstaffel reisten sie aus Indien an. Andrea Gronemeyer kam eine Idee: „Wenn sie gerade hier sind, sollten wir mit den beiden wunderbaren Musikern noch mehr machen. Außerdem haben wir vor Ort viele Künstler, die uns die Musik ihrer Ursprungsländer nahe bringen können.“ Und so war die neue Reihe geboren, die in Kooperation mit der Orientalischen Musikakademie in Mannheim den reichen Musikschatz heben will, der in der Region schlummert. Lust auf Neues wecken, vielleicht auch selbst ein Instrument ausprobieren, das gehört natürlich auch zum Profil der neuen Reihe.Malerisch, geheimnisvoll, vor allem die Sängerin in ihrer indischen Tracht und die Sitar von Ashok Nair, saßen die vier Künstler im Schnawwl-Spielraum auf üppigen Stoffdraperien in goldenem Dämmerlicht. Die Sitar hat viele Saiten, deren einige durch bloßes Mitschwingen den Klang charakterisieren, und einen kleinen, aber bauchigen Resonanzkörper, dem man noch ansieht, dass er auf einen Kürbis zurückgeht.
Die zwei kleinen Trommeln von Peter Hinz heißen Tabla und treten immer zusammen auf. Nach seinem ersten Workshop in Indien habe er gestöhnt, erzählte Hinz, es sei so schwer, diese Musik zu erlernen, dass er sich wie ein winziger Tropfen im Meer fühle. „Du bist noch kein Tropfen“, korrigierte ihn der Lehrer – in Indien studiert man Musik bei einem verehrten Lehrer – „du bist erst Wasserdampf.“ Fünf Jahre später habe er gesagt: „Jetzt bist du ein Tropfen.“
Zwei kleine Zuschauer mussten beim Ausprobieren erfahren, was das bedeutet. Zwei andere waren bei der Sitar erfolgreicher, aber das schien vielleicht nur so.

Ashok Nair, in der Pfalz geborener Inder und Dozent an der Orientalischen Akademie, entdeckte beim Hören einer Schallplatte seine Liebe zur Sitar und zur nordindischen Musik. Sein Können erlangte der Gitarrist mit Rock-, Pop- und Jazzvergangenheit durch traditionelles Studium bei Lehrern während mehrerer Indienaufenthalte. Konarak Reddy spielt auf einer westlichen Gitarre. Er gilt in Indien als der innovativste Gitarrist, der in seiner Musik Ost und West (vornehmlich Jazz) zusammenführt.
Wenn M. D. Pallavi klassisch indisch singt, klingt das für westliche Ohren faszinierend fremdartig. Wenn sie zeitgenössisch indisch singt, hört es sich vertrauter an. Das Wichtigste sei „Raga“, so etwas wie Stimmung. Sie trainierte die Hörerschar, ein Lied zu singen, das in Theatern vom Publikum vor der Vorstellung gesungen wird. Dabei brachte sie auch ihr schauspielerisches Talent zum Einsatz. Sie kommt aus dem südindischen Bangalore, das gar nicht so viel anders sei als Mannheim, außer dass es mehrere Millionen Einwohner hat.

Es war ein Anfang, der neugierig macht. Das nächste Konzert im Februar soll der arabischen Musik gewidmet sein. Um spannende Musiken auch spannend an das Kind zu bringen, sollte an der Darbietungsform noch etwas gefeilt werden.    (Heike Marx, Die Rheinpfalz, 23.10.2013)


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Mark Haddon / Simon Stephens
SUPERGUTE TAGE oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone Premiere 06.10.2013
Ab 11 Jahre
Leitungsteam: Marcelo Diaz, Markus Reyhani (Bühnenmusik), Christian Thurm (Bühnenbild), Eva Roos (Kostüme)

„[…] Hollywood liebt die „Originalität“ solch schwieriger Fälle, „Forrest Gump“ und „Rain Man“ belegen es. Dass es in Mannheim an just jener Note Kitsch fehlt, ist das Verdienst von Regisseur Marcelo Diaz und Hauptdarsteller Sebastian Brummer, die den Schwierigkeiten einer solchen Störung großen Raum und heftige Momente geben. Brummer spielt keine Zuckungen, sondern (brillant) einen ernsten jungen Mann, der seine Welt verstehen will und oft daran scheitert […]. Herzlicher Applaus im Turm der Alten Feuerwache.“    Mannheimer Morgen, 8. Oktober 2013


„[…] Sebastian Brummer, der seit dieser Spielzeit dem Schnawwl-Ensemble angehört, beeindruckt mit einer sprachlichen Bravourleistung bei reduziertem körperlichem Einsatz. Eindringlich führt er vor, wie Christopher die Schultasche hält […], wie er sich vom Gesprächspartner wegdreht, wie er in kalter Entschlossenheit Pläne fasst und stur durchsetzt. […]“


„[…] Um nach London zu gelangen, besiegt Christopher alle für ihn unüberwindlichen Hindernisse. Wie er das macht und wie er sich dabei fühlt, ist ein kleines Meisterwerk szenischer Umsetzung. […]“    Die Rheinpfalz, 8. Oktober 2013

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TANZ TROMMEL (UA)

Premiere am 14. September 2013
Ensembleprojekt von Schnawwl und Kevin O’Day Ballett NTM

ab 6 Jahren


"[...] Es gelingt ihr [Regisseurin Andrea Gronemeyer], das Publikum magisch zu verzaubern. Als Regisseurin führt sie klug die verschiedenen Sprachen zusammen, formt eine Geschichte mit einem exakten Gefühl für Rhythmus und Poesie. Dabei lässt sie allen Mitwirkenden den Freiraum, den sie zur Entfaltung brauchen. Julie Pécard entwickelt als Tänzerin ihre eigene Choreographie, die, weil sie mit den Mitteln des Ausdruckstanzes arbeitet, ihre charismatische Persönlichkeit zum Vorschein bringt. Peter Hinz, der auf der Bühne eine ebensolche Aura ausstrahlt, hat als Spieler und Komponist ein exaktes Gefühl für die musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten von Gefühlen. Und auch der von Christian Thurm geschaffene „Holzkisten“-Raum mit den vielen versteckten Schlaginstrumenten ist von überzeugender Poesie."
   Die Deutsche Bühne online, 16. September 2013


Kritik von Manfred Janke online: "Vom Glück und der wilden Freiheit des Tanzens"


 „[...] zum Spielzeitauftakt gelingt Großes. Eine höchst gelungene, launische Stunde für Kinder (und Erwachsene) ab sechs Jahren ist es geworden, womit Andrea Gronemeyer den seit dem Baby Tanz Fest eingeschlagenen Weg nun mit Ballettintendant Kevin O'Day weitergeht. [...] Spielfreude und finale biografische Einblicke sind ebenso inklusive wie Tanz, Musik, Slapstick, Travestie - und den frenetischen Applaus wert..“
    Mannheimer Morgen, 16. September 2013


 "Als Regisseurin hat Andrea Gronemeyer ihre [Julie Pécard und Peter Hinz] Begegnung theatralisch so eingängig aufgeschlüsselt und strukturiert, dass man alles erspürt, auch wenn man erst sechs Jahre alt ist.
   Die Rheinpfalz, 16. September 2013

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