Pressestimmen Junges Nationaltheater Spielzeit 2015/2016


Stiftung Nationaltheater: Dr. Georg Müller übernimmt den Vorsitz in Nachfolge auf Dr. Marcus Kremer

© Bericht im MM vom 13.07.2016, Peter W. Ragge, O-Ton

„Der Mozartsommer, der am Samstag beginnt - er wäre ohne sie undenkbar: die Stiftung Nationaltheater. "Wir wollen besondere Dinge ermöglichen, damit das Haus überregional wahrgenommen wird", beschreibt Georg Müller die Aufgabe der Stiftung. Der MVV-Vorstandschef hat jetzt, als Nachfolger von Marcus Kremer, den Vorsitz dieser Stiftung übernommen.“





(...) „Die Arena, die Kunsthalle und die Reiss-Engelhorn-Museen und eben das Nationaltheater - für Müller sind das "auch die Ankerpunkte, die von Mannheim überregional beachtet werden. Wenn hier etwas Besonderes läuft, nimmt man das woanders wahr, das macht die Region attraktiv", weiß Müller. Das wiederum sei wichtig im Wettbewerb der Regionen untereinander, ob um Investoren oder Fachkräfte.“
„Das ist für ihn der "ganz rationale Grund", warum sich die Wirtschaft generell und die von ihm geführte MVV Energie AG für Kultur generell und das Nationaltheater engagieren. So ist die MVV schon seit Beginn an Förderer der Jungen Oper, hat sie überhaupt erst möglich gemacht. Aber auch persönlich ist Müller ein großer Freund von Kunst und Kultur. Rund zehn bis zwölf Abende im Jahr schafft er es ins Nationaltheater, zu Premieren ebenso wie spontan zu Repertoirevorstellungen. (...)
„Bislang stand Marcus Kremer an der Spitze der Stiftung Nationaltheater. Der frühere Vorstandschef der Mannheimer Versicherung führt aber inzwischen die Krankenversicherungssparte des Mannheimer-Mutterkonzerns Continentale in Dortmund. Als sich nun die Frage stellte, wer seine Aufgabe übernimmt, war Müller gerne bereit - aus beruflicher wie persönlicher Überzeugung. "Das Nationaltheater ist für Mannheim ein wichtiger Leuchtturm, und als Teil der Stadtgesellschaft sollte man sich dafür engagieren, dass das so bleibt", meint er. Dabei spannt er einen großen historischen Bogen. Als Kurfürst Carl Theodor 1777 sein bayerisches Erbe antreten, der Hof Mannheim verlassen musste, beließ er das Nationaltheater in der Stadt - und überantwortete es der Bürgerschaft. "Wir sind ein bürgerschaftliches Theater, das merkt man schon am Anspruch der Leute, mitzureden, das bedingt manchmal ein Spannungsverhältnis, aber erzeugt auch hohe Bereitschaft, sich zu engagieren, sich einzubringen", so Müller. Das bedeute freilich nicht, dass Stadt und Land nicht in der Pflicht seien, den Betrieb zu ermöglichen.“
„Die Stiftung Nationaltheater will dies bewusst nicht. "Wir zahlen nichts für den laufenden Betrieb", stellt Müller klar. Wer sich für eine Zustiftung für die Stiftung entscheide oder ihr seinen Nachlass vermache, lege - anders als mit einer einmaligen Spende - ein langfristiges Fundament für große Kunst. Der Stiftung gehe es allein darum, aus ihren Erträgen besondere Projekte zu fördern, die entweder dem künstlerischen Nachwuchs neue Perspektiven eröffnen oder der überregionalen Wahrnehmung des Hauses dienen. Daher unterstützte die Stiftung die "Golem"-Uraufführung, daher ermöglicht sie im November das Festival zum zehnjährigen Bestehen der Jungen Oper und den am Samstag beginnenden Mozartsommer.“

DIE STIFTUNG
„Die "Stiftung Nationaltheater" wurde 2001 mit Startkapital vom Verein "Freunde und Förderer des Nationaltheaters" gegründet.
Inzwischen zählt der Kreis der Stifter 31 Privatpersonen und 17 Firmen, die auf der Stiftertafel im Foyer aufgeführt sind und in Programmheften genannt werden. Sie brachten bisher 1,6 Millionen Euro auf. Ausgeschüttet wird stets nur, was das Kapital an Zinsen abwirft - nur für Projekte, die über den normalen Spielbetrieb hinausgehen.
Infos unter www.stiftung-nationaltheater-mannheim.de
Den Vorstand bilden Georg Müller, Vorstandschef der MVV Energie AG, und als Stellvertreter Rechtsanwalt Christof Hettich.“


 

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ULRIKE STÖCK, designierte Intendantin am Jungen Nationaltheater Mannheim und Nachfolgerin von Andrea Gronemeyer, im Gespräch mit Stefan M. Dettlinger, Original-Ton, Mannheimer Morgen 29.06.2016

„Sie ist die neue, die designierte Intendantin des Kinder- und Jugendtheaters Schnawwl. Im Sommer 2017 wird sie die nach München wechselnde Andrea Gronemeyer beerben, die das Schnawwl groß gemacht hat. Aber schon jetzt kommt Ulrike Stöck regelmäßig in die Quadratestadt, weil es, wie sie sagt, sehr viel zu regeln gibt bei einem solchen Intendantinnenwechsel. Vor der Alten Feuerwache sitzt Frau Stöck bei Cappuccino und guter Laune - wir befragen sie.

Frau Stöck, was auffällt: Sie reden total schnell. Wo haben Sie das gelernt?
Ulrike Stöck: Meine Familie besteht aus sehr vielen, sehr schnell denkenden Naturwissenschaftlern. Schnellsprechen zu lernen war nötig, um überhaupt zu Wort zu kommen. Als ich bei meiner allerersten Kindertheaterpremiere 1999 mein erstes Radiointerview gegeben habe - hab' ich mich total erschrocken. Vorher war mir das nicht so klar. Seit dem bemühe ich mich um Langsamkeit, meistens, klappt aber nicht immer.

Verstehen Kinder Sie da?
Stöck: Welche, meines?

Nein, die Zuschauerkinder.
Stöck: Ja, die schon. Wenn ich mit denen rede, geht's schon langsamer. Außerdem höre ich da lieber zu - das ist für mich viel spannender.

Und was offenbart sich Ihnen aus deren Seelen heraus?
Stöck: Oh, Offenbarung und Seele - große Worte. Es interessiert mich einfach, was sie im Theater erleben, was sie gesehen haben. Wenn man es schafft, dass sie ins Erzählen kommen und diese erlernte Schulstruktur, also dass es richtige und falsche Antworten gibt, vergessen, dann ist das ungeheuer spannend. Sie haben uns Erwachsenen was Entscheidendes voraus: Sie glauben nicht zu wissen, was sie sehen. Sie können Theater mit Herz und Bauch erleben. Das kommt dem, wie ich Theater verstehe und machen will, sehr nahe.

Sie übernehmen das Schnawwl. Wenn ich Sie richtig verstehe, wird sich an der grundsätzlichen Linie, wie sie Andrea Gronemeyer geprägt hat, wenig ändern ...
Stöck: ... Andrea Gronemeyer ist eine der engagiertesten und visionärsten Kinder- und Jugendtheatermacherinnen in unserem Land. Wie und mit welchem guten Ruf das Junge Nationaltheater mit Junger Oper, Junger Tanz, Junge Bürgerbühne dasteht - das ist ihr Verdienst. Wenn ich es schaffe, dass sich daran nicht viel ändert - wär das großartig. Über konkrete Programmpläne will ich jetzt noch nicht reden, das halte ich so kurz nach meiner Berufung für verfrüht. Auf jeden Fall wird es am Schnawwl und in allen anderen Sparten des Jungen Nationaltheaters Theater geben, dass sich auf Augenhöhe mit seinem Publikum mit dessen Themen und Fragen beschäftigt und seine Zielgruppe als Gegenüber absolut ernst nimmt.

Böse gesagt: Hört sich nach Erfolgsverwaltung an ...
Stöck: ... böse auch, aber vor allem absolut unrealistisch. Wenn das auf dem Theater funktionieren würde, hätten das schon viele gemacht. In Wirklichkeit muss man in jeder Vorstellung das Publikum neu gewinnen. Erst recht das jugendliche Publikum.

Aber ich bin ja gar nicht böse. Wie schwer ist es, nach einem Schwergewicht wie Gronemeyer anzutreten - also psychologisch?
Stöck: Das ist tatsächlich eine große Aufgabe. Aber ich hätte mich nicht beworben, wenn ich mir das nicht zutrauen würde. Ich freue mich drauf, dass ich dank der Struktur, die Andrea hier aufgebaut hat, die Möglichkeit habe, das Ganze weiter zu denken. Die Spartengrenzen zu überschreiten. Mit allem zu erzählen was das Theater kann, Körper, Musik, Sprache, Material. Das ist sehr besonders, aber in einer Stadt wie Mannheim - wo Deutsch nicht die einzige Ebene der Verständigung sein kann - absolut notwendig.

Heißt Weiterdenken spartenübergreifendes Arbeiten? Sind die ästhetischen Möglichkeiten der einzelnen Sparten ausgereizt?
Stöck: Das ist ja fast die Frage, ob das Theater ausgereizt ist. Nein. Sicher nicht. Aber die Deutschen neigen so zu Schubfächern. Wenn man über die europäischen Grenzen schaut, sieht man, dass auch die Geschichte im Mittelpunkt stehen kann. Was für eine Umsetzung braucht sie, für dieses unser spezielles Publikum? Das interessiert mich.

Sie werfen den Leuten aus dem innovativsten Theaterland mit Regietheater, Volksbühne, Castorf und Schlingensief, die anderswo wahrscheinlich nie reüssiert hätten, Schubladendenken vor?
Stöck: Ach, Herr Dettlinger, ist die Volksbühne unter Castorf der Maßstab, mit dem Sie messen? Dann ist Mannheim mit Ihrem Feuilleton eine glückliche Stadt.

Das bezog sich ja nur auf die Progressivität, Experimentierfreude und das Spartenübergreifende, was dort schon seit Jahrzehnten gemacht wird, nicht auf Qualität!
Stöck: Die Volksbühne ist großartig und hat das Theater immer wieder in Frage gestellt und damit vorangebracht, das teile ich total. Aber lassen Sie uns doch nach Mannheim zurückkehren. Ich will die Mannheimer Kinder und Jugendlichen kennenlernen, deren Themen und Fragen. Die Kindheit und Jugend ist so ökonomisiert worden, alles was Kinder und Jugendliche machen, wird auf seine Verwertbarkeit für ihr künftiges Leben überprüft, und natürlich lässt sich Theater und kulturelle Bildung dort einreihen. Aber wenn sie sich in unserem Programm wiederfinden, werden wir ihr Ort sein und das liegt mir am Herzen.“
© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 29.06.2016

Zur Person Ulrike Stöck:
Geboren 1975 in Halle an der Saale, nach dem Abitur Studium der Germanistik und Jüdische Studien an der Universität Potsdam. Von 1994 bis 1999 Regieassistentin am Hans-Otto-Theater, von 2001 bis 2004 Dramaturgin und Regisseurin mit intensivem Kontakt zum Theater, das für Jugendliche und Kinder möglich "und vor allem auch nötig ist". Danach freischaffende Regisseurin und Dramaturgin. Seit 2011 Leiterin des Jungen Staatstheater Karlsruhe, das sie mit Intendant Peter Spuhler aufbaute. Ab 2017/18 Intendantin Junges Nationaltheater Mannheim.

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Johann Wolfgang von Goethe
FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL, Schawwl Premiere 28.05.2016
Inszenierung: Jan Friedrich (Gast)

FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL ©Foto: Hans Jörg Michel
FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL ©Foto: Hans Jörg Michel
FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL ©Foto: Hans Jörg Michel
FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL ©Foto: Hans Jörg Michel
FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL ©Foto: Hans Jörg Michel
FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL ©Foto: Hans Jörg Michel

Ausstattung: Alexandre Corazzola (Gast)
Musik: Davidson Jaconello (Gast)
Dramaturgie: Anne Richter
Theaterpädagogik: Josefine Rausch


Zum Stück
Heinrich Faust ist seines Lebens überdrüssig. Wissen und Gelehrsamkeit machten ihn nicht glücklich. Da kommt Mephisto und bietet eine Wette an: Wenn Faust zu einem Augenblick sagt „Verweile doch, du bist so schön“ hat Mephisto gesiegt. In diesem Sinne bereitet er Faust nun den ultimativen Erlebnisrausch: Reisen, Drogen und Frauen. In der Eventkultur wird alles möglich, selbst die wahre Liebe, nur der Moment darf nicht genossen werden. Dass die Wette der Männer dem jungen Gretchen zum Verhängnis wird, hat Johann Wolfgang Goethe zum bedeutendsten deutschen Schauspiel verdichtet.

Der Regisseur Jan Friedrich erarbeitet mit Uwe Topmann als Heinrich Faust, Helene Schmitt als Gretchen und drei Mephisto-Darstellern eine bildreiche Bühnenfassung. Der „Augenmensch“ Goethe hat uns ein Meisterwerk der Sprachbilder hinterlassen, die mit Schauspiel, Masken- und Videokunst im Schnawwl lebendig werden. Eine Live-Kamera in der Hand der Darsteller nimmt die Zuschauer mit in das Bühnenbild von Alexandre Corazzola, und das reale Spiel wird Teil der Projektionen. Die Realitäten, die Darstellungen und die Dimensionen verschieben sich immer wieder neu zum teuflischen Spiel, zur hitzigen Wette der überirdischen Gewalten um eine einzelne Menschenseele.

Zum Regisseur
Jan Friedrich, Jahrgang 1992, ist Absolvent der Ernst-Busch-Hochschule Berlin, Studiengang Zeitgenössische Puppenspielkunst, und Autor mehrerer Theatertexte. Er wird einen eigenen Zugriff als Autor und Regisseur der Puppenspielkunst auf den bekanntesten deutschen Theaterstoff wagen.

Zur Kritik
„Diese "Faust"-Show macht auch bildungsmüde Teenies munter, auch wenn Deutschlehrer dabei Bauchschmerzen bekommen könnten. Dieser höllenheiße Faustespresso ist sinnlich erlebbar.“
30.05.2016 Rhein-Neckar Zeitung
„Der 90-minütige Abend lebt vom Ideenreichtum des Regisseurs ebenso wie von der überbordenden Spielfreude des Mephisto-Trios (…) und von der darstellerischen Stärke Uwe Topmanns.“
 „Wenn es (…) Ziel sein soll, Jugendlichen zu zeigen, dass man sich bei Klassikern nicht zwangsläufig eine Staubvergiftung holt oder - neuzeitiger formuliert - zeigen will, "wie geil es im Theater abgeht", kann dieser "Faust" lehrreich sein.“
30.05 2016 Mannheimer Morgen


 

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AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016
nach Georg Friedrich Händels Orlando
in Zusammenarbeit mit der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Musikalische Leitung: Francesco Damiani
Inszenierung: Sybrand van der Werf

AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
AMOR (UA), Junge Oper, 23.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner

Bühne: Christian Thurm
Kostüme: Eva Roos
Dramaturgie: Dr. Merle Fahrholz
Studienleitung: Cosima Osthoff / Ann Malcolm


Zum Inhalt
Vier junge Menschen werden vom Pfeil des Liebesgottes Amor getroffen und geraten so tief in emotionale Verstrickungen, dass beinahe ein Mord geschieht.
Der starke und selbstbewusste Orlando hat sich Hals über Kopf in die schöne Angelica verliebt. Das ist schlimm, denn ein Held darf keine Gefühle zulassen und schon gar nicht zugeben. Meint er zumindest. Wirklich schlimm aber ist, dass Angelica ihn abblitzen lässt. Orlando gerät außer sich und verliert den Boden unter den Füßen. Immer tiefer driftet er ab in eine dröhnende Gefühlshölle.
Die selbstbewusste Angelica hingegen hat sich in den netten, aber eher unauffälligen Medoro verliebt und könnte mit ihm glücklich sein, wäre da nicht auch noch Dorinda, die mit Medoro die Liebe entdeckt hat und über dessen Beziehung zu Angelica in tiefe Trauer stürzt. Wie können die jungen Menschen diesem Chaos von Hoffnung, Verzweiflung, Liebesglück und Kummer entkommen?
Die Liebe in all ihren Facetten ist seit jeher Gegenstand der Oper. Mit dieser Neufassung von Händels Orlando, in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, laden wir zu einer musiktheatralen Reise durch die Gefühlswelten ein. Unterwegs hören wir barocke Arien, Jazz-Songs und moderne Neukompositionen, denen allen eins gemein ist: die verwirrendste Empfindung der Welt.

Zu den Darstellern – Studenten der MuHo Mannheim
Orlando: Eunwon Park / Cornelius Lewenberg
Angelica: Simone Krampe / Amelie Petrich
Medoro: Daewoo Park / Eunkuk Kim
Dorinda: Valeria Maurer / Sarah Mokhtari-Serest

„Besonders gut gelangen dabei die kaum merklichen Übergänge zwischen Händels Original und seiner avantgardistischen oder auch jazzigen Aktualisierung- woraus sich ein (…)  geschickt gemachter Stil-Mix ergab.“ 27.04.2016 Mannheimer Morgen

„Sehr hörenswert sind immer wieder die Arrangements, welche Studenten aus der Jazz- und Popularmusikabteilung geschrieben haben, nicht selten mit einer zauberhaften Wirkung.“
„Die Gesänge der Dorinda führten ebenso geschmeidig in swingende Jazz- wie in Musicalsphären. (…) Sehr hörenswert sangen ebenfalls die Studenten aus der Klassik Abteilung.“
27.04.2016 Die Rheinpfalz


 

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DAS SPIELZEUG SCHLÄGT ZURÜCK II, Premiere 02.04.2016
Improvisationstheater nach einem Konzeot von Theater Isenkram, Oslo
Leitung und Raum: Franco Melis

DAS SPIELZEUG SCHLÄGT ZURÜCK II, Premiere 02.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
DAS SPIELZEUG SCHLÄGT ZURÜCK II, Premiere 02.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
DAS SPIELZEUG SCHLÄGT ZURÜCK II, Premiere 02.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
DAS SPIELZEUG SCHLÄGT ZURÜCK II, Premiere 02.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
DAS SPIELZEUG SCHLÄGT ZURÜCK II, Premiere 02.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner
DAS SPIELZEUG SCHLÄGT ZURÜCK II, Premiere 02.04.2016 ©Foto: Christian Kleiner

Musik: Peter Hinz / Till Rölle
Kostüm: Eva Roos
Licht: Stefan Solf
Dramaturgie: Anne Richter
Theaterpädagogik: Anna Grüssinger
Ab 6 Jahren


In dieser Theatervorstellung sind vor allem Fantasie und Spielfreude gefragt. Denn das freie Spiel und der Spaß daran stehen im Mittelpunkt der Vorstellung, die alle Kinder im Zuschauerraum einlädt, das Geschehen auf der Bühne mitzugestalten. Die Kinder bringen jeweils ein Spielzeug mit in die Vorstellung, wo sie in den Händen der Schauspieler zu bärenstarken Superhelden, fiesen Ganoven oder verliebten Seekrabben werden. Aus einem Spielzeugtraktor wird so schnell ein Weltraumkreuzer und ein Flummi mutiert zur Honigbiene. So werden Kinder und Darsteller Teil eines immer neuen, immer anderen Kunstereignisses. Bühne frei für Bären, Barbies und Boote.
Für die Darsteller gibt es keine festen Partner, kein Textbuch und auch die alternierenden Musiker müssen ohne Notenblätter auskommen. Ins kalte Wasser zu springen ohne nachzudenken, etwas zu probieren und sich nicht darum zu scheren, ob es originell ist oder funktioniert, das ist das oberste Ziel im von Keith Johnstone geprägten Improvisationstheater. Nils Petter Mørland, einer der Erfinder von „Das Spielzeug schlägt zurück!“ beschreibt die Theaterform so:„Ein Spieler im Improvisationstheater läuft rückwärts in die Zukunft. Er weiß nicht, was hinter ihm passiert, aber er sieht, was zuvor geschehen ist und kann sich daran orientieren.”
02.04.2016 aus dem Programm des JTM - Schnawwl

In der Vorstellung des Jungen Nationaltheaters Mannheim, zu der jedes Kind Spielzeug mitbringen musste, wurde kräftig improvisiert (…). Sebastian Brummer, Simone Oswald, Cedric Pintarelli, Helene Schmitt und Uwe Topmann verwickelten sich auf der Bühne in einen Ringkampf, mussten (…) Tierleben retten, schossen einen Tennisball ins All, spielten einen Bären mit unstillbarer Sehnsucht nach Honig oder befreiten Barbie aus einer schwierigen Situation.
05.04.2016 Mannheimer Morgen

Die Spielfreude blitzt allen aus Augen und Poren und es entstehen spannende Geschichten voller Witz und Ironie.
Die Qualität der Module, die Kommunikation und Spontaneität der Darsteller und Musiker scheiden in dieser Art von Theater den Weizen (…) von der Spreu (…). Ein Bravo dem Ensemble für reichlich Weizen.
04.04.2016 Die Rheinpfalz


 

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WELTSPRACHE MUSIK : JAZZ, Premiere 26.03.2016
Konzept und Moderation: Johannes Gaudet

WELTSPRACHE MUSIK: JAZZ, Premiere 26.03.2016 ©Foto: Christian Kleiner
WELTSPRACHE MUSIK: JAZZ, Premiere 26.03.2016 ©Foto: Christian Kleiner

Let’s groove – Let’s moove. Im neuen Weltsprache Musik-Konzert steht eine ganz besondere Musik im Vordergrund: Der Jazz! Besonders, weil er aus unglaublich vielen verschieden Musikstilen besteht. Entwickelt hat sich der Jazz in den südwestlichen Städten Amerikas, wie zum Beispiel New Orleans. Hier trafen Gesänge und Tänze afrikanischer Sklaven auf amerikanische Folkloresongs und südamerikanische Rhythmen auf klassisch-europäische Musik und Instrumente. Heute wird der Jazz nicht nur in Amerika gespielt, sondern auch in unserer Stadt Mannheim. Aus diesem Grund haben wir vier bekannte Mannheimer Jazzmusiker eingeladen, die uns mit mitreißender Musik und in tollen Gesprächen so Einiges über die unterschiedlichen Musikstile, die Instrumente und die Geschichte des Jazz verraten werden. Wie immer könnt ihr euch einmischen, Fragen stellen und Musik machen!
26.03.2016 Junge Oper, Programmheft

„Beim Samba wurde mitgetanzt, die Rasseln wurden geschüttelt. Das Publikum ging begeistert mit, erst recht, als Erwin Ditzner (…) eine launige Schweine-Samba anstimmte.
Bei der jazzenden Lust, mit der alle Vier zu Werke gingen, brach schnell Partystimmung im Mannheimer Schnawwl aus. Und die hielt sich eine ganze Weile.“
29.03.2016 Die Rheinpfalz

„Ein dichtes und spannendes Unterfangen, das ein großes Stück Musikgeschichte äußerst klug und dabei beeindruckend flott zu erklären weiß.“
29.03.2016 Mannheimer Morgen


 

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Junges NTM – Schnawwl
HOLPERDIESTOLPER (UA), Premiere 13.02.2016
Ensembleprojekt
Theater für alle, die schon laufen können
Inszenierung. Cédric Pintarelli

HOLPERDIESTOLPER (UA), Premiere 13.02.2016 ©Foto: Christian Kleiner
HOLPERDIESTOLPER (UA), Premiere 13.02.2016 ©Foto: Christian Kleiner
HOLPERDIESTOLPER (UA), Premiere 13.02.2016 ©Foto: Christian Kleiner
HOLPERDIESTOLPER (UA), Premiere 13.02.2016 ©Foto: Christian Kleiner

Puppenbau: Nathalie Wendt
Musik: Till Rölle
Dramaturgie: Anne Richter
Ab 1 Jahr


„Meisterhaft offenbaren die Spielerinnen den körperlichen und seelischen Wandel beim Lernprozess gehen, veranschaulichen ihn anhand einer neutralen Holzpuppe.“
Mannheimer Morgen, 15.02.2016

„Regisseur Cedric Pintarelli findet rührende, verblüffende und erheiternde Bewegungsabläufe für die beiden Schauspielerinnen. […] Es sind die kleinen Nuancen im Spiel, abgestimmt auf die zarten Sinne der aufmerksam zuschauenden Kleinkinder, die auch dem erwachsenen Publikum Freude bereiten.[…] [Die Schauspielerinnen] verblüffen durch verspielte Körperbeherrschung und gelenkige Leichtigkeit.“
Die Rheinpfalz, 18.02.2016

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Junges NTM – Schnawwl
BABBILONIA (UA), Premiere 16.01.2016
Ensemblearbeit nach Motiven von Jagoda Marinic
Inszenierung: Daniel Pfluger

BABBILONIA (UA), Premiere 16-01.2016 ©Foto: Christian Kleiner
BABBILONIA (UA), Premiere 16-01.2016 ©Foto: Christian Kleiner
BABBILONIA (UA), Premiere 16-01.2016 ©Foto: Christian Kleiner
BABBILONIA (UA), Premiere 16-01.2016 ©Foto: Christian Kleiner

Bühne: Flurin Borg Madsen
Kostüme: Janine Werthmann
Musik: Peter Hinz
Dramaturgie: Anne Richter
Theaterpädagogik: Josefine Rausch/Marcella Herrera
ab 9 Jahren


„[…] Man hat sich köstlich amüsiert. Skurrile Situationen, Running Gags und aberwitziges Tempo gibt es in der Inszenierung von Daniel Pfluger am laufenden Band.“
Rheinpfalz, 18.01.2016

„Motive und Figurenskizzen […] mussten auf die biografisch vorgegebene Mehrsprachigkeit der Schauspieler abgestimmt werden. Dazu sollten noch Ergebnisse aus einem einjährigen theaterpädagogischen Projekt mit sechs Gruppen mehrsprachig aufwachsender Kinder im Alter von 4 bis zwölf Jahren berücksichtigt werden. Das mutet ernst und äußerst gewichtig an, mündet aber in einer federleichten, witzig und flott heruntergespielten Aufführung, an der das anvisierte Publikum ab 9 Jahren viel Spaß haben dürfte.“
Rhein-Neckar-Zeitung, 18.01.2016

Nächste Vorstellungen: 10.03. um 10Uhr, 11.03. um 11Uhr,  13.03. um 16Uhr, 14.03. um 11Uhr

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Die KÖNIGIN DER FARBEN (UA), Premiere 07.11.2015
Musiktheater von Markus Reyhani
nach dem Bilderbuch von Jutta Bauer
Inszenierung: Andrea Gronemeyer

KÖNIGIN DER FARBEN (UA), Premiere 07.11.2015 ©Foto: Christian Kleiner
KÖNIGIN DER FARBEN (UA), Premiere 07.11.2015 ©Foto: Christian Kleiner

Bühne: Christian Thurm
Kostüm: Melanie Riester
Choreografie: Julie Pécard
Choreografische Beratung: Michelle Cheung
Dramaturgie: Johannes Gaudet

Eckhard Britsch „Mannheimer Morgen/morgenweb.de“ 09.11.2015

„[…] Julie Pécard gibt ihr [der Königin] bezaubernden Ausdruck, denn die Tänzerin, die sich die Choreographie selbst auf den geschmeidigen Leib geschrieben hat, haucht der Figur märchenhafte Gestalt ein.“
 „Bewundernswert dabei, wie Julie Pécard eine differenzierte Gefühlswelt offenbart.“
 „Eine feine Uraufführung mit vielen poetischen Momenten, die entsprechend bejubelt wurde.“
 
Stefanie Schnitzler „Die Rheinpfalz“ 12.11.2015
„Andrea Gronemeyer inszeniert die Bilderbuchvorlage von Jutta Bauer sinnlich und unterhaltsam. Es macht Freude, die einzelnen Gefühlsregungen der Königin im Mienenspiel und Tanz von Julie Pécard gespiegelt zu sehen.“
„[…] Die Darstellung der Musiker, die sich in dieser bewegten und bewegenden Inszenierung nicht hinter ihren Instrumenten verstecken, sondern zu Figuren werden, ist inspirierend.“
„Die von Markus Reyhani komponierte Bühnenmusik liefert […] eine verspielte Grundlage. So kommt die Vorstellung fast ohne Worte aus und stellt doch den menschlichen Wunsch nach Selbstdarstellung und Überheblichkeit anrührend und komisch in Frage.“
„[…] In der Hybris der Königin nach Herrschaft über die Mitspieler […] können sich Große wie Kleine selbst erkennen.“

Rainer Köhl „Rhein-Neckar-Zeitung“ 14./15.11.2015
„Sie [Julie Pécard] verzaubert und verhext, assistiert von der Ausstattung […], die mit Licht ebenso viel Poesie hineinbringt wie die Akteure.“


 

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HAUS BLAUES WUNDER (UA), Premiere 03.10.2015
Ingeborg von Zadow
Inszenierung: Marcelo Diaz

HAUS BLAUES WUNDER (UA), Premiere 03.10.2015 ©Foto: Christian Kleiner
HAUS BLAUES WUNDER (UA), Premiere 03.10.2015 ©Foto: Christian Kleiner
HAUS BLAUES WUNDER (UA), Premiere 03.10.2015 ©Foto: Christian Kleiner
HAUS BLAUES WUNDER (UA), Premiere 03.10.2015 ©Foto: Christian Kleiner

Bühne: Christian Thurm
Kostüm: Eva Roos
Musik: Markus Reyhani
Dramaturgie: Anne Richter
Theaterpädagogik: Josefine Rausch
Ab 6 Jahren


Heike Marx „Die Rheinpfalz“ vom 06. Oktober 2015
„Ein so besonderes Stück wie „Haus Blaues Wunder“ von Ingeborg von Zadow […] gab es noch nicht in der ansonst sehr breiten Palette des Mannheimer Theaters für junges Publikum.“
„In der einfühlsamen Inszenierung von Marcelo Diaz ist es zugleich absurd und realistisch, sprachlich anspruchsvoll und ganz einfach, satirisch liebenswert und interessant für Jung und Alt.“
„“Haus Blaues Wunder“ ist eine charmante, stimmige und urkomische Parabel auf die Absurditäten des Streitens“


 

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MANNHEIMIFICATION (UA)
27.09.2015
Frei nach einer Idee von Eric Kaiel
Tanzparcours in Kooperation mit La_Trottier Dance Collective
Ab 8 Jahren
Choreografie: Eric Trottier (a.G.)

MANNHEIMIFICATION (UA), 27.09.2015 ©Foto: Christian Kleiner
MANNHEIMIFICATION (UA), 27.09.2015 ©Foto: Christian Kleiner
MANNHEIMIFICATION (UA), 27.09.2015 ©Foto: Christian Kleiner
MANNHEIMIFICATION (UA), 27.09.2015 ©Foto: Christian Kleiner

Dramaturgie: Anne Richter
Kostüm: Melanie Riester (a.G.)


Ralf-Carl Langhals, Mannheimer Morgen/morgenweb.de, 28.09.15
„Ein gemeinsamer Gang durchs Viertel wird zur Performance […] .Eric Trottier nutzt die architektonischen Gegebenheiten der Neckarufernordbebauung fantasievoll, füllt die Pflanzenbecken vor den Terrassenwohnungen […] mit bewegtem Leben […].
„Körpersprachlich geht es um Angriff und Ausweichen, um Balance, Vertrauen, Perspektivenwechsel und Vorsicht.“

Heike Marx , Die Rheinpfalz, 30.09.15
„Unter den Stützpfeilern der Neckarbrücke erklimmen sie einen Mauervorsprung in luftiger Höhe, die zugleich etwas Höhlenhaftes hat, denn darüber dröhnt der Verkehr.“
 „Die Orte, die er betanzen lässt, sind wiederentdeckte Spiel- und Abenteuerorte aus einer Zeit, in der es wenig Spielzeug, […] und weder TV noch Internet gab. Da zog man durchs Viertel […] Die Gewandtesten kletterten auf Mauern und Bäume. Trottiers Bewegungsvokabular ist auf diesen Kinderaktivitäten aufgebaut.“


 

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