Pressestimmen Sonderveranstaltungen Spielzeit 2014/2015


UTOPIE STATION – PARLAMENT DER STÄDTE
02.07.2015, Lobby Werkhaus

„Mitten zwischen den Gästen sitzen die beiden Moderatoren mit Stadtgeografin und Gesellschaftsforscherin Christina West, Politikwissenschaftler Jan van Deth, Architekturtheoretiker Georg Vrachliotis sowie Kommunikator Oliver Rack an einem großen, runden Tisch. Allein der geballte, wenn auch sehr unterschiedliche wissenschaftliche Hintergrund der Diskutanten sorgt für sehr gegensätzliche Positionen. […]
[Der] Austausch im Werkhaus ist fruchtbar - vielleicht gerade wegen seiner diversen Positionen, wie sie die Utopiestationen immer wieder zusammengebracht haben. Dafür bedanken sich Goehler und Possmann am Ende nicht nur bei ihren Gästen - sondern bekommen auch viel Dank für ihren fünfjährigen Einsatz im Dienst der Philosophie- und Diskussionskultur in Mannheim.“
(Mannheimer Morgen, 4. Juli 2015)


 

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Das Interview: Kurator Jan-Philipp Possmann über die letzte Utopiestation zum Thema „Parlament der Städte“ am Nationaltheater
Sandra Dörr im Gespräch mit Jan-Philipp Possmann, MM 30.06.2015 im Originalton

Jan-Philipp Possmann, ©Foto: Sandra Dörr
Jan-Philipp Possmann, ©Foto: Sandra Dörr

„Vor fünf Jahren starteten die Utopiestationen am Nationaltheater, um mit Visionären und Zeitkritikern sowie dem Publikum konkrete Ideen für die Gesellschaft von morgen zu entwickeln. Am Donnerstag endet die Reihe nun mit einem Blick auf die Metropolen unserer Welt - wenn es nach Kurator Jan-Philipp Possmann geht, den Zentren eines neuen Demokratieverständnisses. Wir sprachen mit ihm über das "Parlament der Städte", Bürgermeister als direkte Ansprechpartner und die Mannheimer Diskussionskultur.

Herr Possmann, "Parlament der Städte statt Vereinte Nationen" lautet nach fünf Veranstaltungsjahren der Titel der letzten Utopiestation am Nationaltheater. Sie wollen mit der Stadt die Welt retten. Wie stellen Sie sich das vor?
Jan-Philipp Possmann: (lacht) Das ist natürlich gar nicht so einfach, und ob es wirklich funktioniert, weiß auch niemand. Aber es gibt Ansätze. Im Herbst wird zum Beispiel in England das Global Parlament of Majors, also das globale Parlament der Bürgermeister, gegründet. Es geht auf Initiative von Stadtvorständen zurück und setzt auf zwei Ideen: Zum einen funktioniert in Städten das Miteinander verschiedener Ethnien und Lebensentwürfen viel besser als auf nationalstaatlicher Ebene. Konflikte entladen sich in Städten zwar trotzdem, aber dann meist nicht kriegerisch, sondern als Protest, aus dem wiederum ein Dialog entwachsen kann. Die zweite Idee ist gerade am Beispiel von Europa gut zu sehen: Es gibt eine zunehmende Skepsis, ob große Institutionen wie die Europäische Union als demokratische Einrichtungen überhaupt noch demokratisch genug sind. Einen Bürgermeister kann ich hingegen direkt ansprechen und meine Fragen mit ihm klären. Diese Direktheit könnte die Zukunft sein.

Wie soll das gehen, wenn sich heutzutage nicht mal die Staatsoberhäupter in der EU einig sind? Auf Stadt-Ebene wäre der Diskurs für europäische oder gar globale Entscheidungen ja noch viel kleinschichtiger.

Possmann: Die Idee dahinter ist, dass sich Menschen, die in Madrid leben, viel besser mit Menschen in Berlin identifizieren können als mit Menschen aus dem Hinterland. Sie haben ähnliche Themen, können sich auf Fragen einigen, weil sie gleichermaßen betroffen sind. Dahinter steckt der Gedanke vom Erodieren des Nationalstaats, wie ihn die EU ja derzeit auch zu überwinden versucht - oder eben auch nicht. Die Schwächung der großen Politik spielt da den Städten in die Hände. Der Staatenzerfall ist ja real und allgegenwärtig - schauen wir etwa auf den Mittleren Osten oder Spanien. Allerdings teile ich die Skepsis, ob die Verlagerung von europäischen oder globalen Entscheidungen auf städtische Ebene funktionieren kann.

Wer fühlt sich angesprochen, über die Utopie vom Parlament der Städte mit zu philosophieren?
Possmann: Gute Frage. In den letzten fünf Jahren hat sich kein typisches Utopiestations-Publikum abgezeichnet. Die Teilnehmer kommen themengerichtet, nicht mal speziell wegen der prominenten Gäste, die wir einladen. Es ist auch kein klassisches Theater- oder Philosophiekreis-Publikum. Das Alter variiert ebenfalls stark. Aber natürlich sind die Teilnehmer eher akademisch gebildet und interessiert an Politik und Gesellschaft. Der Rahmen ist ja ein wenig wie in früheren TV-Talkshows, als man noch rauchen durfte - was man bei uns leider nicht darf (lacht). Die Stationen haben keine konfrontative Form, sie sollen eher eine Arbeitssituation darstellen. Die Experten sitzen mit uns an einem Tisch, arbeiten an ihren Utopien, und das Publikum mischt sich ein. Dazu gibt es Livemusik, diesmal übrigens von Mine aus Mainz.

Nun ist am Donnerstag ja die letzte Station dran. Wenn Sie zurückblicken, was hat die Reihe in Mannheim erreicht?
Possmann: Auch wenn die Utopiestationen nie eine Massenveranstaltung geworden sind - wozu sie meiner Meinung nach das Potenzial gehabt hätten - , haben wir immer zwischen 30 und 80 Besucher gehabt. Es hat sich in den letzten fünf Jahren viel getan in der Stadt. Die intellektuelle Diskussionskultur hat sich weiterentwickelt, was sehr erfreulich ist. Daran haben Adrienne Goehler und ich nicht alleine Schuld, aber einen Anteil; dazu kommen so wichtige Akteure wie Zeitraumexit und die Schillertage. Die Utopiestationen haben Experten nach Mannheim geholt, die sonst nie gekommen wären - ein unheimlicher Gewinn für die Stadt. Ich würde es sehr bedauern, wenn es keinen Nachfolger für die Reihe geben würde. Der müsste allerdings wieder aus der Zivilgesellschaft entstehen und nicht aus dem Parteileben. Dann wären wir sofort wieder mit dabei.“


 

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Pressekonferenz 02.07.2015
INTEGRATION DURCH KULTURELLE TEILHABE

INTEGRATION DURCH KULTURELLE TEILHABE, ©Foto: Christian Kleiner
INTEGRATION DURCH KULTURELLE TEILHABE, ©Foto: Christian Kleiner

Ein Blick von der Brücke von Arthur Miller // Mannheim Arrival von Peter Michalzik

auf dem Podium:
Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski
Ministerin Theresia Bauer
Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz
Anna Barbara Dell (Initiative save-me)

http://www.nationaltheater-mannheim.de/de/multimedia/downloads/pdf/projekt_integration_durch_kulturelle_teilhabe.pdf

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KULTURSTAATSMINISTERIN MONIKA GRÜTTERS ZU BESUCH AM NATIONALTHEATER MANNHEIN am 15.04.2015
Mit Besuch der Uraufführung „Das schwarze Wasser“ von Roland Schimmelpfennig im Schauspielhaus

KULTURSTAATSMINISTERIN MONIKA GRÜTTERS ZU BESUCH AM NATIONALTHEATER MANNHEIN<br />15.04.2015<br />© Foto:15.04.2015<br />
KULTURSTAATSMINISTERIN MONIKA GRÜTTERS ZU BESUCH AM NATIONALTHEATER MANNHEIN15.04.2015© Foto:15.04.2015

Stadt Mannheim, Kultur 15.04.2015

Zum Auftakt ihrer mehrtägigen Reise ist Kulturstaatsministerin Monika Grütters heute zu Besuch am Nationaltheater Mannheim. Grütters besucht im Verlauf ihrer Reise weiterhin die Theater in Mülheim an der Ruhr und das Theater Bonn um sich über aktuelle Fragen der Theaterkunst in Deutschland zu informieren.

Am heutigen Mittwoch wurde sie vom Intendantenteam des Nationaltheaters sowie von Kulturbürgermeister Michael Grötsch am Nationaltheater begrüßt. Der Besuch der Staatsministerin am Nationaltheater steht unter dem Thema Innovationen im Staats- und Stadttheater – Neue Leitung, neue Stoffe, neues Publikum.

Im Fokus des Aufenthaltes stehen verschiedene Gesprächsrunden mit Theaterschaffenden. Auf dem Programm stehen die Themen Neues Leitungsmodell für ein neues Programm: Das zeitgenössische Vierspartenhaus in der Metropolregion, zu dem Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski einleitende Worte gesprochen hat, sowie die Themen Neue Stoffe für die Stadt: Von Hausautorenschaften, Bürgerbühnen, Autorenlabors und dem Festival für Migrationsfragen (mit u.a der Autorin Theresia Walser uvm.)  sowie Junges Publikum – drei innovative Ansätze für Kinder- und Jugendtheatersparten (mit u.a. Schnawwl-Intendantin Andrea Gronemeyer uvm.).

Am Abend wird die Kulturstaatsministerin von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz am Nationaltheater begrüßt. Zum Abschluss ihres Aufenthaltes besucht sie die Vorstellung Das schwarze Wasser (UA) von Roland Schimmelpfennig.


Kulturstaatsministerin Grütters im Gespräch mit Stefan M. Dettlinger
Mannheimer Morgen, 17.04.2015


Monika Grütters zeigt sich offen. In den Diskussionen am Nationaltheater Mannheim mit Theaterschaffenden sagt die Kulturstaatsministerin immer wieder, sie sitze auch hier, weil es darum ginge, wo künftig Millionen hinfließen. In diesem Zusammenhang kündigt sie sogar "eine Art Theaterpreis" an. Am Rande ihrer Theatertour durch Mannheim, Mülheim und Bonn sprechen wir mit ihr.

Frau Grütters, Sie machen sich offenbar Sorgen um die Theater, oder weshalb machen Sie sonst diese Theaterreise durch die Provinz?
Monika Grütters:
Ich interessiere mich für das deutsche Theater und erfreue mich an der Vielfalt der vielen Hundert Bühnen hier. Wir sind ja das Land mit der höchsten Theaterdichte der Welt. Das verdankt sich unserer früheren, in viele kleine Fürstentümer zersplitterten territorialen Vergangenheit. Aber wir haben diese Strukturen nach dem Krieg wieder aufgebaut, weil es offensichtlich ein klassisch deutsches Bedürfnis ist, ins Theater zu gehen.

Spielt der Hilferuf unseres Intendanten Burkhard C. Kosminski per Offenem Brief an Sie eine Rolle?
Grütters:
Ja, Herr Kosminski schlug vor, man möge eine Art "Solidaritätszuschlag" in die Kultur lenken. Das finde ich bemerkenswert und aus seiner Perspektive nachvollziehbar. Er hat eine Debatte über den Wert der Kultur angestoßen. Aber auch unabhängig davon wäre ich nach Mannheim gekommen. Dieses Theater ist ja mustergültig mit seiner Geschichte und dem Programm.

Kultur ist Ländersache. Haben sich Ihre Vorgänger Naumann, Nida-Rümelin, Weiß und Neumann auch auf fremdes Terrain begeben?
Grütters:
Ja, Christina Weiß vor zehn Jahren. Wir sollten Deutschland aber nicht ausschließlich in kulturellen Zuständigkeiten begreifen. Kulturpolitik geht uns alle an. Da geht es ums große Ganze. Theater sind so etwas wie die "Säulen der Kulturnation Deutschlands", sie sind das maßgebliche Fundament unseres kulturellen Selbstverständnisses. Ich fühle mich da verantwortlich, und wir haben als Bund auch einige Instrumente zur Förderung dieses Bereichs.

Kündigt sich ein Paradigmenwechsel der Kulturpolitik an?
Grütters:
Nein, wir werden für die institutionelle Bühnenförderung auch künftig nicht zuständig sein, sind es aber für Rahmenbedingungen wie die Künstlersozialkasse, für das Urheberrecht oder auch für die Bedingungen beim ALG für Künstler. Und mir liegt sehr am Herzen, das Zeitgenössische zu ermöglichen, Projektgelder zur Verfügung zu stellen für Autoren oder junge Musiker, die etwa zeitgenössische Oper machen, für die freie Szene, aus der in der Regel die nächsten etablierten Generationen erwachsen. Das wollen wir verstärken. Der Bundestag hat mir in diesem Jahr eine Million Euro für einen Theaterpreis des Bundes bewilligt. Ich möchte auf dieser Reise mit Theaterkünstlern diskutieren, wo das Preisgeld am wirkungsvollsten angelegt wäre.

Berliner Festspiele, Humboldt-Forum, Museumsinsel, der Preußische Kulturbesitz - der Bund investiert stark in Berliner Prestigeprojekte. Gibt es einen Widerspruch zur föderalen Kulturlandschaft?
Grütters:
Nein. Es gibt dafür die Hauptstadtfinanzierungsklausel im Grundgesetz. Wir finanzieren vor allem Aufgaben, die aus unserer Vergangenheit erwachsen sind, zum Beispiel den preußischen Kulturbesitz. Mit diesem nationalen Erbe ist das strukturschwache Berlin einfach überfordert. Kulturpolitik in und für Berlin ist immer auch nationale Politik. Was in Berlin kulturell gelingt, wird in den Augen der Welt der ganzen Nation gutgeschrieben. Aber was misslingt, eben auch.

Sprechen wir übers Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Welche Position haben Sie?
Grütters:
Ich bin dafür, weil ich glaube, dass in diesen international bewegten Zeiten, wo sich wirtschaftliche Schwerpunkte der Welt verschieben, es gut ist, wenn ähnliche Wertegesellschaften wie die europäische und nordamerikanische intensiver zusammenarbeiten. Deswegen bin ich für ein gutes TTIP.

Was ist ein gutes TTIP?
Grütters:
Die Kulturlandschaft Amerikas funktioniert anders als in Europa und speziell in Deutschland. In beiden Ländern begegnen sich zwei gänzlich verschiedene Kultur-Systeme. Während in den USA die Kultur zu 87 Prozent privat finanziert sind; ist es bei uns genau umgekehrt: Um die Freiheit der Kunst sicherzustellen und eine große ästhetische Vielfalt zu sichern, gilt bei uns das Prinzip der staatlichen Kulturförderung. Das ist eine Lehre aus unserer Vergangenheit im 20. Jahrhundert mit den zwei Diktaturen. Künstler sollen ein kritisches Korrektiv sein. Wir wollen auch eine Generalklausel im Abkommen, die deutlich macht, dass wir keine weitere Liberalisierungsverpflichtung im Bereich Kultur wollen.

Und die Buchpreisbindung?
Grütters:
Die gehört genau so zu unserer Kulturlandschaft wie der öffentliche Rundfunk oder die Subventionen unserer Stadttheater und Opernhäuser. Das darf nicht infrage gestellt werden. Ich bin von dem zuständigen EU-Kommissar beauftragt worden, einen Text für eine Generalklausel zum Schutz der Kultur zu formulieren. Dieser ist jetzt in der europäischen Abstimmung.

Das klingt sehr zuversichtlich.
Grütters:
Die Diskussionen in Deutschland sind so heftig wie in kaum einem anderen EU-Land, weil wir kulturell eben einen sehr hohen Standard verteidigen. Wenn ich sehe, dass die Bevölkerung beinahe reflexhaft wehrt, wenn ein Theater gefährdet ist, dann denke ich: Wie gut, dass unser hartnäckiges - auch kulturpolitisches Engagement - bei den Bürgern angekommen ist. (dms)


 

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Die NThusiasten werden beim 7. Symposium der Freundeskreise am 20.03.2015 in Berlin ausgezeichnet

Josephine Thomer, Markus Mertens und der Preis<br />© Foto:<br />
Josephine Thomer, Markus Mertens und der Preis© Foto:

Mehrfach waren sie nominiert, nun haben die Jungen Freunde des Nationaltheater Mannheim, die NThusiasten ihren ersten Preis in die Quadratestadt geholt. Beim 7. Symposium der Freundeskreise in der Kultur, zu dem die Stiftung Zukunft Berlin in Kooperation mit MUTHEA Freundes- und Förderkreise aus der gesamten Bundesrepublik eingeladen hatte, konnten die  NThusiasten den Sonderwettbewerb „Junge Ideen“ für sich entscheiden.


Vorangegangen war dem Symposium eine deutschlandweite Ausschreibung, die regen Anklang gefunden hatte. Über 60 Vereine hatten sich beworben und aus der Masse aufstrebender junger Ideen wählte ein Auswahlkomitee hochrangiger Kulturexperten neben den NThusiasten auch die Jungen Kunstfreunde aus Chemnitz sowie die Jungen Freunde der Hamburger Kunsthalle aus, die die Aufgabe hatten, den versammelten Teilnehmern in der Niedersächsischen Landesvertretung in nur fünf Minuten darzulegen, weshalb ihre Idee nicht nur neu und innovativ, sondern auch auf andere Vereine übertragbar ist. Mit diesem Vortrag galt es, das anwesende Publikum zu überzeugen, das vor Ort als Jury fungierte. Die NThusiasten-Teammitglieder Josephine Thomer und Markus Mertens konnten sich dabei mit dem Leitmotiv-Projekt „Wir nehmen Dich mit!“ gegen die starke Konkurrenz, die mit „Kunst in der Stadt“ und „Culture Surfing“ spannende Projekte zwischen Geocaching und Kulturaustausch präsentierte, behaupten, und überzeugten das Publikum restlos.


Am Abend fand im Jüdischen Museum nach einem Grußwort des Berliner Kulturstaatssekretärs Tim Renner die Preisverleihung durch den Geschäftsführer der Stiftung Zukunft, Dr. Volker Hassemer, statt. Der Preis ist für die NThusiasten eine große Ehre und Auszeichnung für das bisher geleistete Engagement, aber auch Ansporn und Triebfeder, nicht nachzulassen, und mutige Ideen weiter zu verfolgen. Neben der Ehre beinhaltet der Preis auch eine Einladung zur re:publica, der wichtigsten Messe für digitale Trends in Europa. Die Messe, die im Jahr 2015 unter dem Motto „Finding Europe“ steht, ist eine bedeutende Plattform für Medienmacher, Politiker und Kulturexperten weltweilt mit Schwerpunkten von der Netzpolitik bis hin zu Interkulturalität.


 

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ABSCHIED VON IRENE KAUMEYR
5. März 1950 – 10. März 2015
Ein Nachruf von Waltraud Brunst, Mannheimer Morgen 13.03.2015

IRENE KAUMEYR<br />5. März 1950 – 10. März 2015<br />© Foto: zg IRENE KAUMEYR<br />
IRENE KAUMEYR5. März 1950 – 10. März 2015© Foto: zg  IRENE KAUMEYR

„Irene Kaumeyr ist tot. Die langjährige Leiterin der Mannheimer Nationaltheaterkasse starb am 10. März nach langer, schwerer Krankheit. Bis in ihre letzten Lebenstage nahm sie, gezeichnet von vielen Operationen, tapfer am öffentlichen Leben teil, bis die Kräfte sie jetzt endgültig verließen.

Irene Kaumeyr wurde am 5. März 1950 in Mannheim geboren und kam, nachdem sie zuvor ganz andere Lebenswege beschritten hatte, am 1. März 1993 als Kassiererin ans Nationaltheater und damit in eine Welt, der sie mit Haut und Haaren verfiel. Wer Irene Kaumeyr kannte, der wusste, dass man mit ihr über alle Theaterprobleme diskutieren konnte. Und da sie stets weit über den sprichwörtlichen Tellerrand hinausschaute, war sie auch immer informiert, was in Wien, an der Met, in Bayreuth und andernorts lief. So wie sie auch den Weg "ihrer" Sängerinnen und Sänger verfolgte, wenn die nicht mehr am Haus waren.

Am 1. Januar 1998 wurde sie zur Sachgebietsleiterin Kasse erklärt. Tausende Theaterfreunde profitierten davon, dass sie oft einen Ausweg fand, wo es eigentlich keinen mehr gab. Wie sie auch getreulich beim notorisch ausverkauften "Parsifal" rechtzeitig das Kontingent für den Omnibus aus der Schweiz einplante. Ganz nebenbei war Irene Kaumeyr für einen erstaunlich hohen Anteil des Theaterpersonals - und nicht nur des künstlerischen - Klagemauer und Seelentrösterin. Als sie am 1. Oktober 2007 in die sogenannte "Freizeitphase der Altersteilzeit" eintrat (der offizielle Ruhestand begann am 1. April 2010), da beklagte man allgemein den Abschied von der "guten Seele des Hauses".
Aber Irene Kaumeyr blieb nicht nur dem Haus als häufige Besucherin erhalten. Wie schon Jahre zuvor, nutzte sie ihre Kontakte, um im Alten- und Pflegeheim, dem Pauline-Maier-Haus, hochkarätige Arienabende zu veranstalten. Seit einigen Jahren organisierte sie auch Benefiz-Opernkonzerte für das Hospiz St. Vincent. Fast bis zum letzten Atemzug stellte Irene Kaumeyr ihr Leben in den Dienst ihrer Mitmenschen.“

Am 30. März fand in der Trauerhalle, Hauptfriedhof Mannheim, die Abschiedsfeier für Irene Kaumeyr statt, festlich umrahmt von ihren treuen Sängerfreunden Stefan und Sabine Vinke sowie Xavier Moreno, begleitet am Klavier von Jan Roelof Wolthuis. Die Trauerfeier gestaltete Alexander Wischniewski, Kassenleiter und Nachfolger von Irene Kaumeyr.

Irene Kaumeyr bleibt uns allen unvergessen.


 

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2. BÜRGERBÜHNENFESTIVAL vom 20.-27. März 2015
„Auftritt VOLK“

Gemeinsam mit dem Staatsschauspiel Dresden hat das Nationaltheater Mannheim im Rahmen der allgemeinen Projektförderung eine Fördersumme von insgesamt €240.000 von der Kulturstiftung des Bundes für ein mit zwei Ausgaben angelegtes Pilotprojekt erhalten. Nach der 1. Ausgabe des Bürgerbühnenfestivals im Mai 2014 in Dresden findet nun das 2. Bürgerbühnenfestival – ein deutsch-europäisches Theatertreffen - vom 20.-27. März unter dem Motto „Auftritt VOLK“ am Nationaltheater in Mannheim statt.
 
Das Festival zeigt die professionelle Theaterarbeit mit insgesamt 300 nichtprofessionellen Darstellerinnen und Darstellern in zwölf neuen Inszenierungen aus Deutschland, der Schweiz, Belgien, Dänemark und den Niederlanden. Das Programm umfasst nationale Gastspiele des Schauspiels Köln (Die Lücke), des Theaters Dortmund (Komm in meinen Wigwam), des Autoren-Regieteams Rimini Protokoll in Koproduktion mit dem Schauspiel Stuttgart (Qualitätskontrolle) und des Theaterkollektivs heißes medium:polylux aus Hildesheim (Dicke Frauen) sowie internationale Produktionen des Jungen Theaters Basel (Männer), der Toneelgroep Oostpool Arnhem (Baal) und des Künstlers Ahil Ratnamohan am Cultuurcentrum Luchtbal Antwerp (MICHAEL ESSIEN I want to play as you...).

Die Auswahl aus rund 100 Produktionen aus ganz Europa wurde von einem Kuratorium, bestehend aus den Mitgliedern David Benjamin Brückel (Staatsschauspiel Dresden), Stefanie Bub (Nationaltheater Mannheim), Ingoh Brux (Nationaltheater Mannheim), Jens Christian Lauenstein Led (Aalborg Teater Dänemark), Jan Linders (Staatstheater Karlsruhe) und Birgit Lengers (Deutsches Theater Berlin), getroffen. Die Produktionen 9220: Portræt af en bydel  (Aalborg Teater), Alice (Junges DT Berlin), 100 Dokumente (Badisches Staatstheater Karlsruhe), Mischpoke (Staatsschauspiel Dresden) und Mannheimer Geräuschorchester #1 (Nationaltheater Mannheim) sind Eigenproduktionen der Kuratoriumsmitglieder und ergänzen das Programm des Festivals.
Neben den zwölf Inszenierungen aus Stadt- und Staatstheatern sowie der Freien Szene präsentiert das Nationaltheater auch ein hochkarätiges und breit gefächertes Rahmenprogramm.

Seit 2012 gibt es am Nationaltheater Mannheim die Mannheimer Bürgerbühne.
In Inszenierungen, Clubs und Workshops treffen Mannheimer Bürgerinnen und Bürger als Experten des Alltags auf Theaterprofis und entdecken die gegenseitigen Lebens- und Arbeitswelten. Eine Werkschau der Mannheimer Bürgerbühne wird im Rahmen des Festivals präsentiert.
Bereits die Vorbereitungen für das Festival sind partizipativ: Der „Club der Bürgerjury“ entwickelt seinen eigenen Kriterienkatalog für die Beurteilung von Theater mit nicht-professionellen Darstellern und wird am Ende des Festivals eine Preisverleihung gestalten. Der „Club der Mouseclicker und Face-to-Face-Blicker“ der Mannheimer Bürgerbühne beteiligt sich seit Oktober 2014 an der Entwicklung von Marketingstrategien für das Festival.
In einer Filmreihe des Cinema Quadrat, in Workshops, Vorträgen und Diskussionen werden aktuelle Strömungen und Tendenzen unserer Zeit beleuchtet. Zu Gast werden unter anderem Ministerin Theresia Bauer, Carl Hegemann, Matthias Lilienthal, dm-Gründer Prof. Götz W. Werner, Árpád Schilling uvm. sein.

 
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes
 
Mit freundlicher Unterstützung von Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg, Theatron, Goethe Institut, GBG - Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft, Stadtmobil Rhein-Neckar AG und BAK Kardesler GmbH
 
Das Projekt „Club der Bürgerjury“ wird gefördert durch Kultur macht STARK und Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150
Der Kartenvorverkauf beginnt am 29. Januar 2015.


DAS PROGRAMM zum Download

DER LEPORELLO zum Download


 

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7. Symposium der Freundeskreise 20. März 2015

11.00 bis 18.00 Uhr in der Landesvertretung Niedersachsen
In den Ministergärten10, 10117 Berlin


Ideenwettbewerb der Jungen Freundeskreise

Wie schon in den Vorjahren steht auch das Symposium 2015 unter dem Motto des Erfahrungsaustauschs und des "Voneinander Lernens". Schon längst unterstützen Förder- und Freundeskreise ihre Institutionen nicht mehr nur finanziell. Die Möglichkeiten, sich zu engagieren, sind vielfältig. Insbesondere viele Junge Freundeskreise haben inzwischen innovative Formate entwickelt, die inspirieren und zum Nachmachen einladen.

Mit beiliegendem Aufruf laden die Organisatoren Sie - die Jungen Freundeskreise und Jungen Sektionen - herzlich ein, beim Wettbewerb teilzunehmen und Projektideen auf dem 7. Symposium der Freundeskreise in Berlin vorzustellen.

„Zeigt uns wie es geht!“ so lautet das Motto zum Ideenwettbewerb der Jungen Freundeskreise.
Worum es geht: Prämierung eines besonderen Projekts Junger Freunde auf dem Symposium am 20. März.
Kriterien für das Projekt:
* neuartig und innovativ 
* gewinnbringend für die Arbeit des Förderkreises
* auch für andere Förderkreise umsetzbar
Bewerbungsfrist: 20.02.2015 
Auswahl für die Präsentation bis zum: 06.03.2015 
Voraussetzungen: Zur Teilnahme sind alle Jungen Freundeskreise der Kultur bzw, die „Jungen Sektionen“ von Förderkreisen mit eigenständigen Formaten eingeladen.

Und so funktioniert der Ideenwettbewerb:

Die BEWERBUNG
Bitte nutzen Sie hierzu das verlinkte Online-Formular. Beschreiben Sie sich, Ihr Erfolgsformat und was genau die Teilnehmer des Symposiums von Ihrer Idee lernen können!
Füllen Sie das Formular bis zum 20.02.2015 aus und schon nehmen Sie an der Auswahl für den Wettbewerb teil.

Der WETTBEWERB
Bis zum 06.03.2015 informieren wir Sie, ob Ihre Idee unter den drei ausgewählten Beispielen ist, die zur Vorstellung auf dem Symposium eingeladen werden.
Auf dem Symposium: Welche Mittel Sie für die Vorstellung nutzen, bleibt Ihnen überlassen. Gern stellen wir nach Absprache Präsentationstechnik, Flipcharts oder andere kleine Requisiten zur Verfügung. Ob kreativ, informativ oder nüchtern genial. Alles ist willkommen.
Wichtig ist, dass das Projekt und seine positiven Auswirkungen auf Ihre Arbeit im Mittelpunkt stehen und dass die Vorstellung nicht länger als 5 Minuten dauert.
Die Teilnehmer des Symposiums entscheiden schließlich in einem verdeckten Abstimmungsverfahren, welche Idee sie am meisten beeindruckt hat.

Der PREIS
Alle drei Teilnehmer am Wettbewerb sind unsere Gäste und erhalten selbstverständlich kostenlosen Eintritt zum Symposium. Der Gewinner wird beim Empfang am Anschluss an das Symposium prämiert.

ONLINE FORMULAR
http://www.freundeskreise-kultur.de/index.php?id=958


 

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Verleihung des 46. BLOOMAUL-ORDEN 2015, 15.02.2015
an die Journalistin Waltraud Kirsch-Mayer
im Rahmen der Fledermaus-Aufführung

Bloomaul Komitee Bernd Siegelmann, Achim Weizel, Markus Haas<br />©Foto:Markus Prosswitz
Bloomaul Komitee Bernd Siegelmann, Achim Weizel, Markus Haas©Foto:Markus Prosswitz
Bloomaul 2015 Waltraud Kirsch-Mayer<br />©Foto:Markus Prosswitz
Bloomaul 2015 Waltraud Kirsch-Mayer©Foto:Markus Prosswitz
Bloomaul 2014 Dario Fontanella<br />©Foto:Markus Prosswitz
Bloomaul 2014 Dario Fontanella©Foto:Markus Prosswitz

„Sie ist fair, humorvoll und mit Herzblut dieser Stadt und Region verbunden“: Mit diesen Worten überreichte Bert Siegelmann gestern Abend im Nationaltheater den 46. Bloomaulorden an die langjährige „MM“-Redakteurin Waltraud Kirsch-Mayer. […]
„Sie hat sich über Jahrzehnte weder von Großkopfeten noch von renommierten Preisen ihren Schneid abkaufen lassen. Der Mannheimer Morgen und die Bürgerschaft haben ihr viel zu verdanken“, sagte Siegelmann, als er ihr die höchste bürgerschaftliche Auszeichnung Mannheims während der Aufführung der Operette „Die Fledermaus“ überreichte. […]
(Mannheimer Morgen, 16. Februar 2015)

Die langjährige „MM“-Redakteurin sei „eine Institution“ und stehe für „tollen Journalismus“, sagt Schauspielintendant Burkhard Kosminski bereits zur Begrüßung und erhält den ersten starken Beifall des Abends für seinen Satz „Ich verneige mich vor Ihnen“. […]
„Ohhh“-Rufe und ein Raunen sind dann im voll besetzten Opernhaus zu vernehmen, als sich der Vorhang für den ersten Akt der „Fledermaus“ öffnet. Noch größer als beim Salon von Eisenstein fällt der Applaus beim Ballsaal des Prinzen Orlofsky aus, so prächtig wirkt das alte Bühnenbild nach der vom Richard-Wagner-Verband finanzierten kräftigen Sanierung.

„Mannheim ist stolz auf Dich. Alle Bloomäuler freuen sich auf Dich“, so der im vergangenen Jahr ausgezeichnete Dario Fontanella in seiner Laudatio. Er charakterisiert die neue Ordensträgerin als waschechte Mannheimerin und sehr erfolgreiche Journalistin, die sich durch große Courage, intelligenten Sprachwitz, hartnäckige und fundierte Recherche auszeichne. […]
„Gigantisch“ sei es, auf dieser Opernbühne zu stehen, in das „knallvolle Haus“ zu sehen. […]
Diese wolle sie aber nicht nur als Ehrung für sich, sondern als Auszeichnung für den gesamten Lokaljournalismus verstanden wissen, betont Kirsch-Mayer ausdrücklich. […]
(Mannheimer Morgen, 17. Februar 2015)

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SPECIAL GUESTS 2, 12.02.2015 im Opernhaus
Charity-Konzert des Rotary Club Mannheim Brücke
Moderation: Thomas Siffling

SPECIAL GUESTS 2<br />©Foto: Tröster, MM<br />
SPECIAL GUESTS 2©Foto: Tröster, MM

Gäste: Les Brünettes, Janice Dixon, Joana, Kevin O’Day Ballett, Weltsprache Musik, Edo Zanki, Franz Mazura, Viviane de Farias,  Kinderchor des NTM, u.v.m.

„Es ist ein Abend mit doppelter Strahlkraft: Künstlerisch hochkarätig besetzt, vereint das „Special Guests 2“-Benefizkonzert am Nationaltheater bemerkenswert vielfältige musikalische Glanzleistungen mit einem wohltätigen Zweck. […]
Der preisgekrönte Musiker [Thomas Siffling] agiert zudem als humorvoll-galanter Conferencier – und darf so charmante Gäste wie die gebürtige Brasilianerin Viviane de Farias begrüßen, die mit funkelnden stimmlichen Seidenschimmer beim sanft beschwingtem Bossa Nova von „Quiet Nights Of Quiet Stars (Corcovado)“ besticht. Begleitet wird sie von der formidablen „Special Guests“-Band: Matthias Debus (musikalischer Leitung, Kontrabass), Volker Engelberth (Piano) und David Anlauff (Schlagzeug). […]
Dafür ist die Opern- und Jazzsängerin Janice Dixon eingesprungen, selbst langjähriges Mitglied des NTM-Ensembles, die Dizzy Gillespies „A Night In Tunisia“ und Chet Bakers „My Funny Valentine“ mit kristallklarem, samtenem Soul furios interpretiert.
Das A-cappella-Erfolgsquartett „Les Brünettes“ reüssiert mit konzertierter kraftvoll-harmonischer Eleganz bei „Sea Line Woman“ und kann bei „I Hear Voices“ auf die stimmkräftige Unterstützung des Publikums zählen.
Bloomaul Joana, famos begleitet von Gitarrist Adax Dörsam und Pianist Peter Grabinger, glänzt mit der spritzigen Nina-Hagen-Variation „Isch hab mei Handy vergesse“; und zusammen mit 40 Sängern des NTM-Kinderchors gibt sie ein weiteres hochmusikalisches Bekenntnis zur „Muddersprooch“ ab: „In der Heimat isses schää“.
Der Chor unter Leitung von Anke-Christine Kober (Klavier: Charlotte Sabiel) bezaubert zuvor – hier noch 80 Köpfe stark – mit vier virtuos dargebotenen Titeln, darunter „The Rhythm Of Life“ als eindrucksvollem Höhepunkt.
Betörende tänzerische Anmut bieten dagegen Brian McNeal und Nadège Cotta vom Kevin O’Day Ballett beim ersten Liebesduett aus der NTM-Produktion „2 Gents“ - für die wiederum Siffling die Musik geschrieben hat.

Ein besonderes Glanzlicht setzt hiernach der 90-jährige Franz Mazura, Bassbariton von Weltrang und Ehrenmitglied des Nationaltheaters, der Franz Liszts Melodram „Der traurige Mönch“ (Klavier: François Salignat) rezitiert – ausdrucksstark, seelenvoll, großartig! […]
Als „Zeichen des Zusammenhalts unserer Stadt“ hat Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die große Benefiz-Gala im Nationaltheater gewürdigt. […]
„Sie sind einfach da, als Menschen für Menschen. Es ist eine großartige und dringend notwendige Arbeit“, erklärte Operndirektor Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr, warum das Nationaltheater gerne das Opernhaus zur Verfügung stellte. […]
„Menschen in schwierigen Lebenssituationen helfen und Jugendliche unterstützen“ – das sei ein Grundanliegen des Rotary Clubs Mannheim-Brücke, betonte dessen Präsident Kai-Uwe Sax. Er freute sich über die „große Resonanz“ auf den Abend wie auch das „großartige Engagement“ von Siffling.“ (Mannheimer Morgen, 14. Februar 2015)


 

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STADTRUNDFAHRT, 21. Oktober 2014, 14.00 – 18.00 Uhr

Einmal im Jahr im Oktober laden die Freunde und Förderer die neuen Ensemblemitglieder und die Mitarbeiter des Theaters zu einer Stadtrundfahrt im Bus mit anschließendem Imbiss hoch oben auf dem Fernmeldeturm ein.

41 Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen des Nationaltheaters waren unserer Einladung gefolgt. Einige davon mussten kurzfristig absagen, da ebenso kurzfristig Proben angesagt waren. Prof. Weizel begrüßte die muntere Runde und auf ging’s im Bus durch Mannheim. Unter der kundigen Führung von Ulla Hofmann („unsere Lieselotte“) wurden die Teilnehmer nicht nur mit den Sehenswürdigkeiten sondern auch mit der Geschichte Mannheims vertraut gemacht. Mit vielen persönlichen Anekdoten geschmückt wurden die vielschichtigen Aspekte der Stadt temperamentvoll präsentiert. Schillerplatz und Jesuitenkirche wurden zu Fuß in Augenschein genommen. Nach einem kurzen Abstecher nach Ludwigshafen ging es zum Fernmeldeturm. Dank einer großzügigen Spende unseres Mitglieds Horst Engelhardt konnten die Teilnehmer den Ausblick auf die Stadt und die Region bei einem kleinen, aber köstlichen Imbiss hoch oben im Drehrestaurant genießen.
Eine Teilnehmerin fasste ihren Eindruck so zusammen: „Jetzt lebe ich schon so lange in Mannheim, erst durch diese Rundfahrt ist mir klar geworden, was Mannheim alles an Attraktionen bietet.“

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MM-BÜRGERFORUM. „THEATER VOR DEM INFARKT?“
30.09.2014, Anna-Reiss-Saal der rem
Veranstalter „Mannheimer Morgen“

Podium: Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski, Buchautor Stephan Opitz, Chefin zeitraumexit Gabriele Oßwald, Bundesvorsitzender des Verbandes Freier Theater Alexander Opitz
Moderation: Stefan M. Dettlinger (Kulturressortchef) und Dirk Lübke (Lokalchef und stellv. Chefredakteur)

„Der Autor des Buches „Der Kulturinfarkt“ Stephan Opitz warnte davor, das Theater als Schulersatz zu instrumentalisieren. NTM-Intendant Burkhard Kosminski entgegnete: „Man muss sich breit aufstellen, aber man darf sich nicht anbiedern. Wir müssen kulturelle Teilhabe schaffen und gleichzeitig den Anforderungen eines Vierspartenhauses gerecht werden.“
(Mannheimer Morgen, 1. Oktober 2014)
 
„Der Autor des Buches „Der Kulturinfarkt“, Stephan Opitz, zeigte sich überzeugt, dass die Hochkultur zunehmend unter Druck geraten wird – weil diese in „reduziertem Schulunterricht“ heutzutage kaum noch vorkomme. Angesichts des Verteilungskampfes knapper Mittel sagte er eine harte „Rechtfertigungsdebatte“ voraus. Eine solche fürchtet Burkhard C. Kosminski, Schauspielintendant am Nationaltheater Mannheim, nicht. Im Gegenteil. „Ich wünsche mir eine inhaltliche Wertedebatte.“ Es sei „dringend notwendig“, den Stellenwert von Kultur im Allgemeinen und von Theater im Besonderen zu einem politischen Thema zu machen.“ (Mannheimer Morgen, 2. Oktober 2014)
 
„Nicht mit einer Frage, sondern mit einer „Beobachtung“ meldete sich Konstanze Wegner zu Wort: 14 Jahre lang sei sie Abgeordnete im alten Wahlkreis Mannheim-Land gewesen. „Woran denkt Ihr, wenn Ihr das Wort Mannheim hört und warum geht Ihr nach Mannheim?“, habe sie viele Menschen der dazugehörigen 14 Städte und Gemeinden im Umland immer wieder gefragt. „Und in den allermeisten Fällen kam die Antwort: Wegen des Nationaltheaters“. […] „Und ich denke, eine solche Liebe zum Theater ist ein ganz kostbarer Besitz. Und gerade eine Stadt wie Mannheim, die so gelitten und so viel Zerstörung erlebt hat, sollte das bewahren: Ja, sie kann, sie muss sogar darauf stolz sein!“, bekräftigte die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete.
(Mannheimer Morgen, 2. Oktober 2014)

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THEATERFEST 28.09.2014, 14.00 Uhr - 21.00 Uhr
Zur Eröffnung der Spielzeit 2014/15

THEATERFEST 28.09.2014<br />
THEATERFEST 28.09.2014

„Die Überraschung gelingt. Plötzlich springen John Dalke und Veliko Totev auf die Theke der Garderobe, vor ihnen bauen sich Stephan Somburg und Jung-Woo Hong auf, und überall im Publikum, wo sich Mitglieder des Opernchores versteckt haben, stimmen sie plötzlich Mozarts Kanon Bona Notte, Liebe Lotte an – so eröffnete das Nationaltheater gestern Nachmittag das Theaterfest.
Opernintendant Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr verspricht in seiner Begrüßung im Namen aller Intendanten „einen wunderbaren Nachmittag“ – und den erleben wirklich Tausende von Besuchern.“
(Mannheimer Morgen, 29. September 2014)
 
„[…] Ein Angebot, von dem am vergangenen Sonntag kurz vor Eröffnung der aktuellen Spielzeit zahlreiche Besucher Gebrauch machten. Einer davon war Michael Grötsch. Der Bürgermeister für Kultur war aber nicht  nur dienstlich vor Ort. Grötsch schwärmte von der Veranstaltung als einem „der besten Feste unserer Stadt“. Der Besuch der vielen Familien sei für ihn Beweis, dass das Nationaltheater „fest in der Bevölkerung verankert ist“, sagte der Bürgermeister, bevor es ihn auch schon weiterzog.“
(Rhein-Neckar-Zeitung, 30. September 2014)
 
„ Beim Stand der „Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e.V.“ bot man die neue CD „Amuse Bouche“ mit Katharina Göres zum Verkauf an. Die Sopranistin signiere die Exemplare höchstpersönlich. „Wer sich hier und jetzt für eine Mitgliedschaft entscheidet, bekommt die CD umsonst“, sagte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Christina Limbourg, die sich freute, dass die Werbeaktion dem Förderverein bereits 20 Neumitglieder gebracht hat.“
(Rhein-Neckar-Zeitung, 30. September 2014)

 

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