Begegnung vom 20.12.2017
mit SUNG HA

Der Abend begann mit der Arie des Philip aus Don Carlo und endete mit einer innigen Wiedergabe von „Stille Nacht, heilige Nacht“. Unter der behutsamen Führung durch Opernintendant Albrecht Puhlmann berichtete der Bassist Sung Ha über  sein Leben und seine Arbeit. Aufgewachsen in Seoul in einem christlichen Haushalt kam er, wie so viele Koreaner, über die Kirche, zum Gesang. Nach einem vergeblichen Versuch im Bariton Fach erfolgte seine Ausbildung zum  Bassisten in Korea, unterstützt und gefördert von einem väterlichen Lehrer. Trotz der unsicheren Berufsaussichten unterstützten seine Eltern immer seinen Weg. Im zweiten Anlauf schaffte er die Aufnahme in die Hochschule in Hamburg, einer Stadt, in der er sich sehr wohlfühlte (und sein Frau kennenlernte). Auch hier hatte er das Glück einen verständnisvollen Lehrer zu finden. Aus dem Studium heraus erfolgte dann ein Engagement nach Regensburg, vor dem Wechsel nach Mannheim. Eindrucksvoll war das Bekenntnis zu seinem Glauben und sein  ausgeprägter Familiensinn. Sung Ha hat ein tiefes Bedürfnis, dem Publikum gerecht zu werden. Unter seinen zahlreichen Mannheimer Rollen hob Intendant Puhlmann vor allem die sängerische und darstellerische Leistung in der Rolle des Gurnemanz hervor. Unterstützt wurde der Sänger durch den neuen Korrepetitor Matteo Pirola. In Como geboren und ausgebildet, durchlief er Stationen in Cardiff, Gent, Antwerpen. Durch die gemeinsame  Arbeit mit Alexander Soddy verbunden, erfolgte seine Berufung nach Mannheim. Als Refenz für sein Heimatland sang Sung Ha, begleitet von Matteo Pirola, ein koreanisches Liebeslied.


 

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Preise

Eintritt zu Begegnungen
10,- €


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frei !

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